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Mi, 14:53 Uhr
13.12.2006

Klatsche für Verwaltung

Nordhausen (nnz). Aufmerksame Beobachter der finanzpolitischen Szenerie im Landkreis Nordhausen können sich kaum erinnern, daß ein ausgeglichener Haushaltsentwurf auf der abschließenden Sitzung im Finanzausschuß des Kreistages abgestraft wurde. Gestern war es soweit.


Mit deutlicher Mehrheit haben die Mitglieder des kreislichen Finanzausschusses das Zahlenwerk der Verwaltung in die vorläufige Tonne gedrückt. Der Entwurf sei unausgegoren, vor allem im Personalbereich wären keine Einsparungen zu erkennen gewesen. Und auch die Zeichen hinsichtlich der Kreis- und Schulumlage (siehe nnz-Archiv) seien von den Verwaltern an der Behringstraße nicht erkannt oder – was noch schwerer wiege – ignoriert worden. Abgelehnt wurde ebenfalls der Finanzplan für die kommenden fünf Jahre. Dieser enthält die Investitionen und die Entwicklung der Umlagen.

Aus den Ausschußkreisen war zu hören, daß es dieser Verwaltung an jeglicher Phantasie und Kreativität mangele. Eine Konsolidierung vorzutäuschen, die lediglich mit dem Hochschrauben der Umlagesätze abgewickelt werden solle, sei eben keine Konsolidierung. Auf Kosten der Kommunen, die bereits in den zurückliegenden Jahren deutlich an der Personalschraube gedreht hätten, sei das nicht mehr zu machen.

Und so wird sich Vizelandrätin Jutta Krauth (SPD) in den kommenden Tagen auf zu den Fraktionen machen. Ob sie dort allerdings noch Sympathisanten für den Verwaltungsentwurf findet, das bleibt offen. Froh kann eigentlich nur Landrat Joachim Claus (CDU) sein. Der hat Urlaub.
Autor: nnz

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