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Mi, 16:04 Uhr
16.01.2002

Management für Brachflächen an FHN

Nordhausen (nnz). Am Freitag stehen brachliegende Flächen im Mittelpunkt einer Tagung an der Fachhochschule Nordhausen. Dazu wurde deutschlandweit eingeladen und es werden knapp 100 Teilnehmer erwartet.


Der immense Bestand von Brachflächen kennzeichnet auch optisch den Strukturwandel in den neuen Bundesländern. Fehlende Folgennutzungspläne erschweren die Aufbereitung und Sanierung. Gleichwohl gibt es in Thüringen bereits langjährige Erfahrungen zum Flächenmanagement. Auf vielen Ebenen wurden umfassende Innovationen erarbeitet, die von nationalem und internationalem Interesse sind. Zur Zusammenführung dieser Ergebnisse, Bündelung der Kräfte und fachübergreifenden Diskussion der kommenden Aufgaben haben die Fachhochschule Nordhausen und die LEG Thüringen die Arbeitsgruppe "F3" als Landesnetzwerk ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit einem Kreis von Experten und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung Strategien für ein konsequentes Flächenmanagement in Thüringen zu realisieren.

Die Veranstaltung am 18. Januar greift speziell Hemmnisse und Lösungsansätze auf, sowie den Bedarf an Forschung und Entwicklung beim Umgang mit Brachflächen. Das Thema reicht von der Revitalisierung von Industriealtstandorten, der Wiedereingliederung ehemals belasteter Flächen und Standorten in die Landschaft oder Neunutzung als Siedlungsgebiete bis hin zu Wohnungsbrachen in den Städten. Erwartet werden knapp 100 Teilnehmer nicht nur aus Thüringen sondern aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Tagung beginnt um 9:30 Uhr im Hörsaal 3, Haus 25 mit einer Begrüßung und Einführung in das Thema durch den Rektor der FH Nordhausen, Prof. Dr. Christian C. Juckenack. Weitere Referenten sind der Staatssekretär Stephan lllert aus dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, ein Vertreter der LEG Thüringen und der Landrat des Kreises Sondershausen, Peter Hengstermann.
Autor: nnz

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