Mi, 12:23 Uhr
16.01.2002
Nicht nur Erbsensuppe kochen
Nordhausen (nnz). Der Betreuungsdienst des Nordhäuser DRK feiert in diesen Tagen seinen 10. Geburtstag. nnz mit einer Geschichte von drei Musketieren und vielen anderen Helfern.
Es war im Februar 1992, da traf sich eine Handvoll alter Rotkreuzler um die Urgesteine Heinz Gottwald, Bruno Spogat und Helmut Graf. Ihr Ziel: In Nordhausen einen Betreuungsdienst aufbauen. Nach und nach kamen neue Kameraden hinzu, es entstand eine kleine aber feine Truppe. Eine Vielzahl neuer, unbekannter Aufgaben lag vor den Ehrenamtlichen. Betreuungsdienst konnte keiner genau definieren und wer ahnte damals schon, dass neben der Ausbildung in Erster Hilfe auch die Funkausbildung sowie die Führungskräfte- und die Fachdienstausbildung auf dem Programm stehen würden.
Einmal wöchentlich traf man sich anfangs zur Ausbildung, später kamen regelmäßig auch die Wochenenden hinzu. Stillstand in der Ausbildung sollte und durfte es nicht geben, nur die Beherrschung der Ersten Hilfe genügte nicht mehr. Und so schwirrten denn auch bald Fachbegriffe durch den Raum und die Köpfe, die ihnen Lehrrettungsassistent Andreas Poppe nahe brachte. Aber alle hielten durch und die Kameraden konnten ihr Wissen nicht nur bei der Absicherung verschiedener Veranstaltungen, sondern auch bei Wettbewerben auf Kreis- und Landesebene unter Beweis stellen. Bereits im Gründungsjahr nahm eine Mannschaft der Betreuungsgruppe am Bundeswettbewerb Erste Hilfe in Cloppenburg teil.
Auch jetzt im Jahre 10 wird der Ausbildung ein großer Stellenwert beigemessen. Dafür stehen mehrere Ausbilder mit Rat, Tat und dem notwendigen Fachwissen zur Verfügung. Schließlich müssen die Kameraden nicht nur einen Verband korrekt anlegen können, sondern auch die Betreuung und Versorgung von Betroffenen im Ernstfall fachgerecht erfüllen. Dazu gehört unter anderem ein sicherer Umgang mit der zur Verfügung stehenden Technik. Ihr Wissen und Können stellten die Betreuer bei vielen Anlässen unter Beweis, so zum Beispiel bei Bombenfunden oder Gashavarien in Nordhausen, beim Schneechaos im Jahr 1999 oder bei Einsätzen auf Landesebene. Und schließlich hat vielen Bürgern die Erbsensuppe geschmeckt, die die Kameraden bei den Polizeisportfesten, Volksfesten oder auch beim Behindertensportfest in ihrer Feldküche anrichteten.
In den zurückliegenden Jahren entwickelte sich die Betreuungsgruppe zu einem zuverlässigen Partner des DRK-Kreisverbandes und des Landratsamtes. Im Jahr 1998 wurden die Helfer mit der Ehrenurkunde des Präsidenten des Thüringer Landesverbandes ausgezeichnet. Der Vorstand des Nordhäuser DRK will an dieser Stelle seinen Ehrenamtlichen ein Dankenschön für die unzähligen freiwilligen Stunden aussprechen, die oftmals ohne das Verständnis der Familien und Partner nicht möglich gewesen wären. Der Dank gilt auch dem Kreisverband, dem DRK-Rettungsdienst und den Mitarbeitern des Dezernates Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes für die Zusammenarbeit und gewährte Unterstützung.
Wer Lust hat, sich über die Arbeit des Betreuungsdienstes zu informieren oder wer ehrenamtlich tätig sein will, der kann sich gern bei den Machern informieren. Möglich ist dies jeweils die ersten drei Donnerstage im Monat in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr. Dann treffen sich die Mitglieder der Gruppe an ihrem Standort Am Schorfe 17 in Nordhausen. Telefonisch gibt es Auskunft unter 03631/604020.
Autor: nnzEs war im Februar 1992, da traf sich eine Handvoll alter Rotkreuzler um die Urgesteine Heinz Gottwald, Bruno Spogat und Helmut Graf. Ihr Ziel: In Nordhausen einen Betreuungsdienst aufbauen. Nach und nach kamen neue Kameraden hinzu, es entstand eine kleine aber feine Truppe. Eine Vielzahl neuer, unbekannter Aufgaben lag vor den Ehrenamtlichen. Betreuungsdienst konnte keiner genau definieren und wer ahnte damals schon, dass neben der Ausbildung in Erster Hilfe auch die Funkausbildung sowie die Führungskräfte- und die Fachdienstausbildung auf dem Programm stehen würden.
Einmal wöchentlich traf man sich anfangs zur Ausbildung, später kamen regelmäßig auch die Wochenenden hinzu. Stillstand in der Ausbildung sollte und durfte es nicht geben, nur die Beherrschung der Ersten Hilfe genügte nicht mehr. Und so schwirrten denn auch bald Fachbegriffe durch den Raum und die Köpfe, die ihnen Lehrrettungsassistent Andreas Poppe nahe brachte. Aber alle hielten durch und die Kameraden konnten ihr Wissen nicht nur bei der Absicherung verschiedener Veranstaltungen, sondern auch bei Wettbewerben auf Kreis- und Landesebene unter Beweis stellen. Bereits im Gründungsjahr nahm eine Mannschaft der Betreuungsgruppe am Bundeswettbewerb Erste Hilfe in Cloppenburg teil.
Auch jetzt im Jahre 10 wird der Ausbildung ein großer Stellenwert beigemessen. Dafür stehen mehrere Ausbilder mit Rat, Tat und dem notwendigen Fachwissen zur Verfügung. Schließlich müssen die Kameraden nicht nur einen Verband korrekt anlegen können, sondern auch die Betreuung und Versorgung von Betroffenen im Ernstfall fachgerecht erfüllen. Dazu gehört unter anderem ein sicherer Umgang mit der zur Verfügung stehenden Technik. Ihr Wissen und Können stellten die Betreuer bei vielen Anlässen unter Beweis, so zum Beispiel bei Bombenfunden oder Gashavarien in Nordhausen, beim Schneechaos im Jahr 1999 oder bei Einsätzen auf Landesebene. Und schließlich hat vielen Bürgern die Erbsensuppe geschmeckt, die die Kameraden bei den Polizeisportfesten, Volksfesten oder auch beim Behindertensportfest in ihrer Feldküche anrichteten.
In den zurückliegenden Jahren entwickelte sich die Betreuungsgruppe zu einem zuverlässigen Partner des DRK-Kreisverbandes und des Landratsamtes. Im Jahr 1998 wurden die Helfer mit der Ehrenurkunde des Präsidenten des Thüringer Landesverbandes ausgezeichnet. Der Vorstand des Nordhäuser DRK will an dieser Stelle seinen Ehrenamtlichen ein Dankenschön für die unzähligen freiwilligen Stunden aussprechen, die oftmals ohne das Verständnis der Familien und Partner nicht möglich gewesen wären. Der Dank gilt auch dem Kreisverband, dem DRK-Rettungsdienst und den Mitarbeitern des Dezernates Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes für die Zusammenarbeit und gewährte Unterstützung.
Wer Lust hat, sich über die Arbeit des Betreuungsdienstes zu informieren oder wer ehrenamtlich tätig sein will, der kann sich gern bei den Machern informieren. Möglich ist dies jeweils die ersten drei Donnerstage im Monat in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr. Dann treffen sich die Mitglieder der Gruppe an ihrem Standort Am Schorfe 17 in Nordhausen. Telefonisch gibt es Auskunft unter 03631/604020.


