Do, 11:28 Uhr
07.12.2006
Fahrradwerk verkauft
Nordhausen (nnz). Die Odyssee des Nordhäuser Fahrradwerkes nimmt kein Ende. Schon wieder ist der Standort an der Freiherr-vom-Stein-Straße verkauft worden. Diesmal nach Sachsen-Anhalt. Die nnz mit ersten Einzelheiten.
Käufer ist nach Informationen der nnz die Mifa AG in Sangerhausen. Das Unternehmen, das an der Börse notiert ist, hat den Nordhäuser Standort von der amerikanischen Fonds-Gesellschaft Lone Star übernommen. Die US-Boys hatten erst vor einem Jahr die Biria-Gruppe (auch Nordhausen gehört dazu) vom damaligen Geschäftsführer Mehdi Biria übernommen. Wie bekannt wurde, soll das Werk am sächsischen Stammwerk Neukirch zum Jahresende geschlossen werden. 200 Frauen und Männer verlieren dadurch ihre Jobs.
Dieser Kelch könnte an den Nordhäusern noch einmal vorbeigehen. Wie Mifa-Pressesprecher Michael Diegelmann der nnz sagte, werde der Standort in der Rolandstadt vorerst weitergeführt. Die Sangerhäuser haben schließlich von Lone Star sämtliche Lagerbestände und Kundenverträge erworben und wollen am Markt weiter expandieren. Wie die Zukunft der über 100 Mitarbeiter an der Freiherr-vom-Stein-Straße im nächsten Jahr konkret aussehen soll, das konnte oder wollte Diegelmann nicht beantworten. Erst einmal müsse das Bundeskartellamt dem Deal zustimmen, dann könne man weitersehen.
Autor: nnzKäufer ist nach Informationen der nnz die Mifa AG in Sangerhausen. Das Unternehmen, das an der Börse notiert ist, hat den Nordhäuser Standort von der amerikanischen Fonds-Gesellschaft Lone Star übernommen. Die US-Boys hatten erst vor einem Jahr die Biria-Gruppe (auch Nordhausen gehört dazu) vom damaligen Geschäftsführer Mehdi Biria übernommen. Wie bekannt wurde, soll das Werk am sächsischen Stammwerk Neukirch zum Jahresende geschlossen werden. 200 Frauen und Männer verlieren dadurch ihre Jobs.
Dieser Kelch könnte an den Nordhäusern noch einmal vorbeigehen. Wie Mifa-Pressesprecher Michael Diegelmann der nnz sagte, werde der Standort in der Rolandstadt vorerst weitergeführt. Die Sangerhäuser haben schließlich von Lone Star sämtliche Lagerbestände und Kundenverträge erworben und wollen am Markt weiter expandieren. Wie die Zukunft der über 100 Mitarbeiter an der Freiherr-vom-Stein-Straße im nächsten Jahr konkret aussehen soll, das konnte oder wollte Diegelmann nicht beantworten. Erst einmal müsse das Bundeskartellamt dem Deal zustimmen, dann könne man weitersehen.


