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Mi, 14:07 Uhr
06.12.2006

nnz-doku: Angepackt!

Nordhausen (nnz). Die Menschen in Nordhausen sollten heute die Daumen drücken. Wem? Den Stadträten natürlich. Die sollen, dürfen, können, müssen den Haushalt der Stadtverwaltung beschließen. Dann nämlich könnten folgende Projekte realisiert werden. Eine unvollständige Auflistung in Ihrer nnz.


Dorferneuerung Steinbrücken
Im Rahmen der Dorferneuerung ist der grundhafte Ausbau des 2. Bauabschnittes des Steinbrücker Ringes geplant.

Grundhafter Ausbau kommunales Straßennetz
Entsprechend den Empfehlungen des Verkehrs- und Wirtschaftsausschusses des Stadtrates soll mit den vorhandenen Eigenmitteln der grundhafte Ausbau des Darrweges, 3. Bauabschnitt, zwischen den Kreisverkehrsplätzen Zeppelinweg und Petriblick erfolgen. Dieser Streckenabschnitt ist als Umleitungsstrecke beim Bau der Unterführung in der Freiherrvom-Stein-Straße vorgesehen. Weiterhin ist die Wiederherstellung des Falkenweges im Zusammenhang mit der Erschließung des Bebauungsgebietes „Am Holungsbügel“ geplant. Die Stadt Nordhausen beteiligt sich auch im Jahr 2007 an den Maßnahmen des Stadtentwässerungsbetriebes. Geplante Maßnahmen sind der Elsterstieg, Alte Bauernstraße (Leimbach), Bielscher Plan, Spangenbergstraße, Beethovenring und Bleicheröder Straße.

Geh- und Radwege
Ausbaumaßnahmen sind geplant für den Radweg Nordhausen-Niedersachswerfen, für den Radweg Kyffhäuserstraße und eventuell für den Radweg in der Grimmelallee. Für das II. und III. Quartal 2007 ist außerdem die Ausführung des Ausbaus Geh- und Radweg Stresemannring – Ostseite vorgesehen. Zurzeit ist ein unbefestigter Gehweg zwischen der Baumallee vorhanden.

Straßenbeleuchtung
Im Zuge der Erdverlegung der Elektrofreianlagen unterhält die EVN auch nicht mehr die Freileitungsmasten, an denen teils die Lampen der Straßenbeleuchtung befestigt sind. Daher ist die Stadt Nordhausen in der Pflicht, neue Beleuchtungsanlagen zu installieren. Vorgesehen sind Neuanlagen im Zuge der Baumaßnahmen Elsterstieg, Spangenbergstraße und Beethovenring.

Sanierung von Schulen
In der Staatlichen Regelschule „Lessingschule“ konzentrieren sich die Sanierungsmaßnahmen auf die Bereiche Fassade und Außentreppen. Vorgesehen ist auch die Anbringung von Sonnenschutzanlagen. In der Staatlichen Grund- und Regelschule Ost sollen der dreigeschossige Verbinder und die Haupt- und Nebeneingänge am Verbinder saniert werden.
Die Baumaßnahme der Staatlichen Grundschule „Albert Kuntz“ umfasst eine komplette Dachsanierung. Das Dach befindet sich momentan in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Die Sanierung der Staatlichen Regelschule „Käthe-Kollwitz-Schule“ erfolgte 2005 und 2006 in zwei Bauabschnitten. In 2007 sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen. Die eingeplanten Haushaltsmittel dienen zur Absicherung des Eigenanteils der Stadt Nordhausen sowie zur Begleichung des vertraglich vereinbarten Entgeltes für die Projektsteuerung an die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH.

Ballspielhalle
Zur Einhaltung der Wärmeschutzverordnung ist die Erneuerung von Fenstern und der Lüftungsanlage notwendig.

Auflassung des Bahnüberganges Freiherr-vom-Stein-Straße
Im Stadtrat wurde die Finanzierung, Planungsvorbereitung und der Abschluss der Kreuzungsvereinbarung der Baumaßnahme beschlossen. Damit wurde die Voraussetzung für die EU-weite Ausschreibung und die Erteilung des Bauauftrages im Jahr 2007 geschaffen. Die Baumaßnahme wird 2007 begonnen und entsprechend Bauablauf voraussichtlich im II. Quartal 2009 beendet. Die Beseitigung des alten Bahnüberganges schließt die höchstmögliche Sicherheit für die Verkehrsträger Schiene und Straße ein. Es ergeben sich erhebliche Verbesserungen im Verkehrsfluss.

Krematorium
Anlagenteile, wie Sargeinführmaschine mit zugehöriger Steuerung müssen erneuert werden. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen müssen an neue gesetzliche Forderungen angepasst werden (Aufnahme zusätzlicher Anlagenteile in die elektrische Sicherheitskette). Der Rauchgaskanal muss teilweise erneuert werden.

Graben Steigerthal
Durch Schneeschmelzen kam es im Ortsteil Steigerthal immer wieder zu massiven Überschwemmungen. Aufgrund der Tallage Steigerthals muss die gesamte Entwässerung der umliegenden Hänge durch den Ort geleitet werden. In Zusammenarbeit mit dem Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ wurden Lösungsansätze erarbeitet. Geplant ist ein neu zu errichtender Graben mit Verwallung.

Erschließung Gewerbegebiet „Uthleber Weg“
Ziel der Maßnahme ist die infrastrukturelle Neuordnung des Altstandortes, insbesondere im Bereich Wasserver- und Abwasserentsorgung. Die Realisierung ist für die Sicherung der 12 Unternehmen mit derzeit 266 Arbeitsplätzen am Standort von großer Bedeutung.

Industriegebiet „Goldene Aue“ – Investitionszuschuss
Dies ist ein gemeinsames Projekt zwischen dem Planungsverband „Goldene Aue“ und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG). Der Inhalt dieses Projektes ist die Erschließung des 100 ha großen Industriegebietes als Voraussetzung für die Ansiedlung von Großbetrieben und die Neuschaffung von Arbeitsplätzen. Dieses Vorhaben ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Nordthüringen ein wichtiger Faktor und besitzt höchste Priorität. Dies wird untersetzt durch die Festsetzungen im Landesentwicklungsplan, in dem die Schaffung einer Industriegroßfläche an dieser Stelle als Ziel definiert ist. Bisher liefen vorbereitende Arbeiten zur Umsetzung des Projektes (z. B. Beantragung Förderung, VOF-Verfahren). Voraussichtlicher Abschluss des Projektes ist im Jahr 2010.

HKW Rothenburgstraße 3. Bauabschnitt – Investitionszuschuss
Dies ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Nordhausen und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) gemäß Erschließungsvertrag. Das Gesamtprojekt HKW (Heizkraftwerk) mit seinen 3 Bauabschnitten läuft bereits seit 1997. Beginn mit Abriss des alten Heizwerkes als 1. BA, dem Abriss folgte die Erschließung der östlichen Rothenburgstraße als 2. BA und die westliche Rothenburgstraße einschließlich Kreuzungspunkt Rothenburg-/Barbarossa-/Kyffhäuserstraße als 3. BA. Das Projekt wird 2007 abgeschlossen.

Industriegebiet Rothenburgstraße – Investitionszuschuss
Dies ist ebenfalls ein gemeinsames Projekt der Stadt Nordhausen und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag. Dieses Projekt beinhaltet die Erschließung des Nobas-Geländes und der Rinne-Insolvenzfläche über 3 Planstraßen. Die Maßnahme begann im Jahr 2004 und wird im Jahr 2007 schlussgerechnet und beendet.

Sanierung von Kirchen
Für die Kirche in Leimbach soll im Jahr 2007 die Standsicherheit gewährleistet werden und die Neukonstruktion der Turmhaube erfolgen. Bei der Kirche in Rüdigsdorf soll im Jahr 2007 die Standsicherung des Kirchturmes sichergestellt werden und die Instandsetzung des Kirchenschiffdaches erfolgen.

Stadtumbau Ost
Gemäß Stadtentwicklungskonzept werden 2007 von der SWG Wohneinheiten „Hinter der Alten Mühle“ und von der WBG Wohneinheiten in der Johannes-Thal-Straße zurückgebaut.

Wohnumfeldmaßnahme Sangerhäuser Straße
Bei der zentrumsnahen Innenstadtlage steht nach der Sanierung aller 626 Wohneinheiten nur noch die anwohnerfreundliche Umgestaltung der Außenanlagen an.

Wohnumfeldmaßnahme Conrad-Fromann-Straße
Nach dem Abriss von 114 Wohneinheiten und Modernisierung der verbleibenden Wohneinheiten im Quartier „Ost“ soll der wohnungsnahe Freiraum zuerst in diesem Teil des Gesamtquartiers attraktiv umgestaltet werden.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Der Stadtentwicklungsplan Nordhausen 2010 muss für den Planungshorizont 2020 fortgeschrieben werden und zum integrierten Stadtentwicklungskonzept erweitert werden. Dieses ist ein wichtiges Instrument für alle Fördermittelbeantragungen in den Folgejahren.

Maßnahmen der Stadtsanierung
- Verkauf der Flächen Pferdemarkt 1 an einen Investor. Die eingesetzten Fördermittel vom Bund/Land müssen ausgekehrt werden.
- Grunderwerb Domstraße/Barfüßerstraße: Dies betrifft den Bereich den „Innenhofes“ zwischen Domstraße und Barfüßerstraße, hier muss die Stadt ihr Vorkaufsrecht ausüben.
- Grunderwerb Gumpertstraße 15/17
- Grunderwerb Königshof: Erwerb des letzten Grundstückes am Königshof zur späteren einheitlichen Vermarktung.
- Dom
- Schärfgasse 3: Private Modernisierungsmaßnahme aus Vorjahren, die möglicherweise durch die SWG weitergeführt wird.
- Wallrothstraße 26: Beitrag zur Sanierung des Pfarrhauses der Altendorfer Kirche
- Planung Blasiikirchplatz: Im Zuge der Neugestaltung des Pferdemarktes muss der Bereich des Platzes neu geplant werden.
- Stadtmauer: Fortführung der Sanierung und Erhaltung der Stadtmauer in weiteren Bauabschnitten.
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16
Ein aus dem Jahr 1986 stammendes Tanklöschfahrzeug vom Typ W 50 soll ersetzt werden.

Investitionszuschuss Dorfgemeinschaftshaus Bielen
Die ehemalige Konsumverkaufsstelle in Bielen soll als Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Der Heimatverein 850 Jahre Bielen möchte zu diesem Zweck das städtische Gebäude erwerben und mit Hilfe von Zuschüssen und Eigenmitteln den Umbau finanzieren.
Autor: nnz

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