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Mi, 16:41 Uhr
25.06.2025
Austausch zum "Safety Walk"

Gemeinsam für mehr Sicherheit unterwegs

Am 16. Juni fand im Ratssaal des Bürgerhauses in Nordhausen das Austauschgespräch zum 1. „Safety Walk“ statt. Kinder und Jugendliche der Lessingschule, der Grundschule Bertolt Brecht, des Jugendclubs Ost sowie der Kinder- und Jugendstadtrat nahmen an diesem Gespräch teil, um mit der Stadtverwaltung in den Austausch zu gehen…

Zahlreiche Angsträume und Gefahrenquellen in den Bereichen Stadtzentrum (Promenade, Petersberg, Töpferstraße/Rautenstraße und Marktpassage) und Bahnhof (Bahnhofsplatz, Bahnhofstraße, Zorgeufer und Platz der Gewerkschaften) konnten aus Sicht der Kinder und Jugendlichen während des Austauschgespräches und als Resultat der Stadtspaziergänge präsentiert werden. Ein großer Dank gilt nochmals den mutigen Vortragenden und allen interessierten Teilnehmenden beim Safety Walk!

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Sehr viele Angst- und Gefahrenräume sowie Kritikpunkte der jungen Menschen auf den beiden begangenen Routen ließen sich auf eine verstärkte Müllproblematik und Vandalismus, insbesondere durch Schmierereien, sowie Unsicherheitsempfinden durch bedrohliche Personen zurückführen. Auch fehlende Toiletten oder fehlende Beleuchtung wurde in einigen Bereichen der Stadt benannt.

Insbesondere bei verkehrsrechtlich aufgezeigten Gefahrenpunkten konnten bereits jetzt die Planungen durch die zuständigen Fachämter aufgenommen werden, um an den entsprechenden Standpunkten das Sicherheitsgefühl der Kinder und Jugendlichen zu stärken. Unter anderem wird die Einrichtung von dauerhaft blinkenden Schutzblinkern für Fußgänger mit LED-Signal sowie das Aufbringen von Fahrbahnmarkierungen „Achtung Fußgänger“ am Kreisel Kornmarkt beabsichtigt, um eine bessere Wahrnehmbarkeit der Fußgänger für alle anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Des Weiteren wird die Zufahrtsregelung zum Petersberg über die Rudolf-Breitscheid-Straße überdacht. Durch einen Poller oder eine Schranke wird es zukünftig nur noch nutzungsberechtigten Personen erlaubt sein, die Zufahrt zu passieren. Bei vielen weiteren von den Teilnehmenden eingebrachten Gefahren- oder Angstpunkten wird in den Fachämtern im

Weiteren nun geprüft, ob und mit welchen abmildernden Maßnahmen begegnet werden kann z.B. Einrichtung eines absoluten Halteverbots in der Weberstraße und einer Blitzerstelle in der Rudolf-Breitscheid-Straße, rutschhemmende Maßnahmen an der Kinderwagenauffahrt zum Petersberg oder der Ausweisung weiterer Alkoholverbotszonen. Es wird zu gegebener Zeit dazu gesondert berichtet werden.

Aber auch viel Positives wussten die Kinder und Jugendlichen zu berichten. So wurden die Wasserspiele und der Graffiti-, Skate- und Spielplatz auf dem Petersberg gelobt. Auch die Promenade wird als schöner Wohlfühlort zum Spielen, Klettern, Erholen und Picknicken wahrgenommen. Die Trinkwasserstationen in Promenade und am Bahnhof werden von den Kindern und Jugendlichen als positiv hervorgehoben, des Weiteren Sitzgelegenheiten an vielen Stellen im Stadtbild.

Auswertung zum "Safety Walk" (Foto: Stadt Nordhausen) Auswertung zum "Safety Walk" (Foto: Stadt Nordhausen)

Alle Erkenntnisse und dementsprechend eingeleitete Schritte sind Teil der Maßnahme M6 „Regelmäßige Erhebungen von Angsträumen und Gefahrenquellen im öffentlichen Raum im Rahmen des Aktionsplanes „Kinderfreundliche Kommune Stadt Nordhausen“. Auch in Zukunft sollen diese Streifzüge durch die Stadt organisiert und etabliert werden um aus den Blickwinkel der Kinder und Jugendliche wichtige Informationen, beispielsweise für die Verkehrsplanung, zu gewinnen.
Autor: red

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Kommentare
qwertz
25.06.2025, 22:11 Uhr
Warum
ist die Bürgermeisterin, Frau Rieger vorzeitig aus der Sitzung gegangen?

War es etwa nicht wichtig genug?
Was macht die Stadt nun aus den gewonnen Erkenntnissen?
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