Di, 16:28 Uhr
05.12.2006
Zurück zum eigenen Unterhalt
Nordhausen (nnz). Nicht nur ehemalige Arbeitnehmer gehören zu den Kunden der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE), sondern auch Selbständige. Was diese Kundengruppe dort zu suchen hat, das hat jetzt die nnz erfahren.
Das Einkommen aus ihrem Betrieb reicht nicht aus, um die Grundsicherung für sich selbst oder ihre Familie zu garantieren. Sie gehören damit zu den so genannten Aufstockern. Für diese Personengruppe hat die ARGE in Zusammenarbeit mit dem regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK) ein spezielles Programm entwickelt. Das Programm gliedert sich in zwei Teile. An einem Tag werden die betroffenen Personen in die Räume der ARGE eingeladen, dort werden ihnen Ziele und Inhalte des Projekts vorgestellt. Experten erläutern, wie das eigene Unternehmen zum Laufen gebracht werden kann, wo es derzeit Defizite gibt und wie diese abgebaut werden können.
In weiteren persönlichen Gesprächen werden schließlich Festlegungen getroffen, wie diese Defizite beseitigt werden können. Dazu stehen seitens der Kammer verschiedene Module bereit. Die reichen von praktischen Übungen bis zu gezielten Seminaren, die von erfahrenen Referenten der IHK durchgeführt werden. Das Ziel dieser Angebote besteht darin, den Betroffenen aus seiner Hilfebedürftigkeit zu bringen, ihn somit für die Selbständigkeit fit zu machen.
Anfang Dezember ist dieses Projekt gestartet worden, zu dem rund 50 Frauen und Männer angeschrieben und eingeladen wurden. Die Lehrgangsmodule werden überwiegend an den Wochenenden stattfinden, damit den Selbständigen keine Arbeitszeit innerhalb der Woche verloren geht. Die Dauer der Lehrgänge ist nicht pauschal geregelt, sondern wird in Absprache mit den Fachleuten der IHK individuell angepasst. Die Kosten der Lehrgänge werden von der ARGE übernommen.
Getreu dem Motto Fördern und fordern ist mit dieser Unterstützung auch der Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen der ARGE und dem Hilfebedürftigen verbunden. Die beinhaltet die Pflicht zur Teilnahme an den notwendigen Seminaren und Lehrgängen.
Autor: nnzDas Einkommen aus ihrem Betrieb reicht nicht aus, um die Grundsicherung für sich selbst oder ihre Familie zu garantieren. Sie gehören damit zu den so genannten Aufstockern. Für diese Personengruppe hat die ARGE in Zusammenarbeit mit dem regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK) ein spezielles Programm entwickelt. Das Programm gliedert sich in zwei Teile. An einem Tag werden die betroffenen Personen in die Räume der ARGE eingeladen, dort werden ihnen Ziele und Inhalte des Projekts vorgestellt. Experten erläutern, wie das eigene Unternehmen zum Laufen gebracht werden kann, wo es derzeit Defizite gibt und wie diese abgebaut werden können.
In weiteren persönlichen Gesprächen werden schließlich Festlegungen getroffen, wie diese Defizite beseitigt werden können. Dazu stehen seitens der Kammer verschiedene Module bereit. Die reichen von praktischen Übungen bis zu gezielten Seminaren, die von erfahrenen Referenten der IHK durchgeführt werden. Das Ziel dieser Angebote besteht darin, den Betroffenen aus seiner Hilfebedürftigkeit zu bringen, ihn somit für die Selbständigkeit fit zu machen.
Anfang Dezember ist dieses Projekt gestartet worden, zu dem rund 50 Frauen und Männer angeschrieben und eingeladen wurden. Die Lehrgangsmodule werden überwiegend an den Wochenenden stattfinden, damit den Selbständigen keine Arbeitszeit innerhalb der Woche verloren geht. Die Dauer der Lehrgänge ist nicht pauschal geregelt, sondern wird in Absprache mit den Fachleuten der IHK individuell angepasst. Die Kosten der Lehrgänge werden von der ARGE übernommen.
Getreu dem Motto Fördern und fordern ist mit dieser Unterstützung auch der Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen der ARGE und dem Hilfebedürftigen verbunden. Die beinhaltet die Pflicht zur Teilnahme an den notwendigen Seminaren und Lehrgängen.


