Di, 16:22 Uhr
05.12.2006
Becker nimmt Land in die Pflicht
Nordhausen (nnz). Kurzfristig hatte Dagmar Becker (SPD) ein Gesprächstermin bei Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee erhalten. Was die SPD-Landtagsabgeordnete bei ihrem Parteifreund da besprechen will, das hat sie der nnz verraten.
Sie wird das morgige Treffen in Leipzig dazu nutzen, Minister Tiefensee die Probleme um den Teilabschnitt der A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis und den Ausbau der B 243 darzulegen. Ist erst das Teilstück der A 38 Friedland - Leinefelde freigegeben, wird sich durch die Ortschaften Niedergebra, Obergebra, Sollstedt, Wülfingerode und Bernterode-Schachtsiedlung ein unerträglicher Durchgangsverkehr mit sehr hohem Anteil an Schwerlastverkehr wälzen. Nicht zu unterschätzen ist das Nadelöhr, das der Bahnübergang zwischen Wülfingerode und Bernterode bildet.
Wir brauchen verbindliche Zusagen, dass diese Misere sich nicht unendlich lange hinzieht, sondern spätestens 2009 ein Ende hat, sagte Dagmar Becker. In Sollstedt hat sich im September diesen Jahres die Anwohnerinitiative B 80 gegründet, die mit Unterschriftensammlungen Nachdruck in die Forderung einer schnellen Fertigstellung der A 38 bringen will. Das Gespräch mit Minister Tiefensee ist die eine Seite.
Die Landesregierung müsse natürlich auch ihren Part spielen und die Priorität etwas weg von der A 71 hin zur A 38 legen. Hier sei der Thüringer Bauminister Andreas Trautvetter gefragt. Der Bund gebe das Geld, die Priorität lege das Land fest. Ähnlich verhält es sich um den Ausbau der B 243. Diese stark frequentierte Bundesstraße ist ein Zubringer zur A 38 und muss entsprechend zügig begonnen und auch fertiggestellt werden. Auch hier müssen die Anwohner entlang der B 243 von Hesserode bis Mackenrode schon seit 1990 mit dem stetig wachsenden Durchgangsverkehr mit seinen großen Belastungen leben und Einschränkungen in ihrer Lebensqualität hinnehmen, so Dagmar Becker zur nnz.
Autor: nnzSie wird das morgige Treffen in Leipzig dazu nutzen, Minister Tiefensee die Probleme um den Teilabschnitt der A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis und den Ausbau der B 243 darzulegen. Ist erst das Teilstück der A 38 Friedland - Leinefelde freigegeben, wird sich durch die Ortschaften Niedergebra, Obergebra, Sollstedt, Wülfingerode und Bernterode-Schachtsiedlung ein unerträglicher Durchgangsverkehr mit sehr hohem Anteil an Schwerlastverkehr wälzen. Nicht zu unterschätzen ist das Nadelöhr, das der Bahnübergang zwischen Wülfingerode und Bernterode bildet.
Wir brauchen verbindliche Zusagen, dass diese Misere sich nicht unendlich lange hinzieht, sondern spätestens 2009 ein Ende hat, sagte Dagmar Becker. In Sollstedt hat sich im September diesen Jahres die Anwohnerinitiative B 80 gegründet, die mit Unterschriftensammlungen Nachdruck in die Forderung einer schnellen Fertigstellung der A 38 bringen will. Das Gespräch mit Minister Tiefensee ist die eine Seite.
Die Landesregierung müsse natürlich auch ihren Part spielen und die Priorität etwas weg von der A 71 hin zur A 38 legen. Hier sei der Thüringer Bauminister Andreas Trautvetter gefragt. Der Bund gebe das Geld, die Priorität lege das Land fest. Ähnlich verhält es sich um den Ausbau der B 243. Diese stark frequentierte Bundesstraße ist ein Zubringer zur A 38 und muss entsprechend zügig begonnen und auch fertiggestellt werden. Auch hier müssen die Anwohner entlang der B 243 von Hesserode bis Mackenrode schon seit 1990 mit dem stetig wachsenden Durchgangsverkehr mit seinen großen Belastungen leben und Einschränkungen in ihrer Lebensqualität hinnehmen, so Dagmar Becker zur nnz.

