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Di, 08:57 Uhr
15.01.2002

IHK Erfurt begrüßt Kombilohn-Modell

Nordhausen/Erfurt (nnz). Die Ausweitung des sogenannten Mainzer Kombilohn-Modells auf das gesamte Bundesgebiet wird von der IHK Erfurt ausdrücklich befürwortet. Trotzdem werden Verbesserungen angemahnt. Mehr dazu natürlich in der nnz.


"Investitionen in den ersten Arbeitsmarkt sind allemal sinnvoller als zeitweilige Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder die Förderung von ABS-Gesellschaften", begründet IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Zwar sei das Mainzer Kombilohn-Modell noch verbesserungsfähig hinsichtlich Konditionen und Bürokratie, doch ein Schritt in die richtige Richtung. "Besonders im niedrigen Qualifikationsbereich kann der Zuschuss eine wichtige Voraussetzung sein für neue Beschäftigungsmöglichkeiten in den Betrieben", betont Chrestensen. Die Gefahr, dass reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden, sieht der IHK-Präsident nicht. Derzeit bestünde eine Lücke im Niedriglohnbereich und Reserven in der "Schattenwirtschaft".

Chrestensen ist sich sicher, dass der Kombilohn allein das Arbeitslosenproblem nicht lösen kann, obwohl 40 bis 50 Prozent der offiziell registrierten offenen Stellen solche mit einfacher Qualifikation seien. Für eine Trendwende am Arbeitsmarkt müsse es eine umfassende Deregulierung der Rahmenbedingungen für Beschäftigung geben. Dazu fehle aber bisher der politische Mut.
Autor: nnz

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