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Do, 13:58 Uhr
12.06.2025
Hochschule Nordhausen

Forschungsprojekt zur KI

Mobilitätshilfen im Gesundheitswesen sollen künftig noch sicherer, individueller und fehlertoleranter werden: Im Rahmen des Förderprogramms CZS Forschungsstart der Carl-Zeiss-Stiftung startet Prof. Dr.-Ing. Jiayi Wang, Professorin für Elektrotechnik/Leistungselektronik an der Hochschule Nordhausen, das Forschungsprojekt KIMobil...

Prof. Dr.-Ing. Jiayi Wang, Professorin für Elektrotechnik/Leistungselektronik an der Hochschule Nordhausen, leitet das Forschungsprojekt KIMobil zur KI-gestützten Regelung von BLDC-Motoren für Mobilitätshilfen. (Foto: HSN) Prof. Dr.-Ing. Jiayi Wang, Professorin für Elektrotechnik/Leistungselektronik an der Hochschule Nordhausen, leitet das Forschungsprojekt KIMobil zur KI-gestützten Regelung von BLDC-Motoren für Mobilitätshilfen. (Foto: HSN)


Ziel ist es, sogenannte BLDC-Motoren (bürstenlose Gleichstrommotoren), wie sie in elektrischen Schiebehilfen zum Einsatz kommen, durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) intelligenter zu regeln.

BLDC-Motoren zeichnen sich durch eine hohe Effizienz, Langlebigkeit und geringe Kosten aus, stellen jedoch hohe Anforderungen an die Regelungstechnik. Gerade im Gesundheitsbereich ist Zuverlässigkeit essenziell – ein Versagen der Antriebe kann schwerwiegende Folgen haben. KIMobil setzt hier an: Durch die Integration von neuronalen Netzen soll die Motorregelung künftig Fehlerzustände in Echtzeit erkennen und proaktiv reagieren können. Die KI-basierte Regelung bietet nicht nur eine erhöhte Fehlertoleranz, sondern auch die Möglichkeit, individuelle Anpassungen für Nutzer:innen mit unterschiedlichen Einschränkungen vorzunehmen.

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„Mit diesem Projekt möchten wir zeigen, welches Potenzial in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Ingenieurwissenschaften liegt“, betont Prof. Wang. Die Ergebnisse von KIMobil sollen zudem wichtige Impulse für die Weiterentwicklung in den Bereichen Medizintechnik, Antriebstechnik und Energietechnik liefern.

Das Projekt wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen des Programms CZS Forschungsstart gefördert.

Über die Carl-Zeiss-Stiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

Autor: red

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