Do, 16:35 Uhr
02.11.2000
Drogenprozeß vor Nordhäuser Amtsgericht geplatzt
Nordhausen (nnz). Ein Prozeß wegen Handel mit Drogen ist heute vor dem Amtsgericht Nordhausen geplatzt. Der einzige Belastungszeuge soll vor Gericht derart wirre Aussagen gemacht haben, so daß sich der Vorsitzende Richter nicht in der Lage sah, das Verfahren fortzusetzen.
Angeklagt war ein 34 Jahre alter Mann aus Sangerhausen, der bis vor kurzem in Bleicherode gewohnt hat. Dort soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Oktober 1998 bis Januar 1999 in mindestens 16 Fällen mit Haschisch gedealt haben. Pro Woche soll er jeweils 500 Gramm an den Mann oder an die Frau gebracht haben. Der Belastungszeuge war in der zurückliegenden Zeit bereits mehrfach wegen Drogenhandels in Erscheinung getreten. Seine Freiheitsstrafen summieren sich mittlerweile auf rund fünf Jahre. Jens B., der heutige Angeklagte, wurde bereits vom Amtsgericht Klewe wegen der Einfuhr von Drogen nach Deutschland rechtskräftig verurteilt.
Ein Termin für die Neuaufnahme der Verhandlung ist bislang noch nicht bekannt.
Autor: nnzAngeklagt war ein 34 Jahre alter Mann aus Sangerhausen, der bis vor kurzem in Bleicherode gewohnt hat. Dort soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Oktober 1998 bis Januar 1999 in mindestens 16 Fällen mit Haschisch gedealt haben. Pro Woche soll er jeweils 500 Gramm an den Mann oder an die Frau gebracht haben. Der Belastungszeuge war in der zurückliegenden Zeit bereits mehrfach wegen Drogenhandels in Erscheinung getreten. Seine Freiheitsstrafen summieren sich mittlerweile auf rund fünf Jahre. Jens B., der heutige Angeklagte, wurde bereits vom Amtsgericht Klewe wegen der Einfuhr von Drogen nach Deutschland rechtskräftig verurteilt.
Ein Termin für die Neuaufnahme der Verhandlung ist bislang noch nicht bekannt.

