Mo, 07:02 Uhr
14.01.2002
Von Euphorie zur Ernüchterung
Bleicherode (nnz). Am vergangenen Freitag, genau vor einem Jahr, wurde der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die Deusa in Bleicherode gestellt. Wie stellt sich jetzt, ein Jahr danach, die Situation im Unternehmen dar? nnz hat nachgefragt.
Nach schweren Zeiten konnte die Deusa in Bleicherode gerettet werden. Neue Investoren kauften das Unternehmen. Sie versprachen: Alles wird besser. Die Mitarbeiter - damals 104 - sollten übernommen werden, sichere Arbeitsplätze wurden in Aussicht gestellt. Jetzt sind es noch 94 Kollegen, die in der Gewinnung und Verarbeitung arbeiten, erfuhr die nnz. Von der Geschäftsleitung des Unternehmens war niemand zu sprechen, der diese Zahlen bestätigen konnte. Derzeit laufen dafür Kündigungsfristen für weitere 15 Kollegen, wie der neue Betriebsratschef Andreas Wenkel bestätigte. Dabei handelt es sich um ältere Kollegen, die nun in den Genuß der Vorruhestandsregelung und eines komfortablen Sozialplanes kommen.
Wie aus der Belegschaft jedoch zu hören ist, habe sich in Richtung Investitionen noch nicht allzu viel getan. Die Produktion laufe zwar auf Hochtouren, Gelder für Investitionen und Fördermittel des Landes würden bereitstehen. Die einstige Euphorie in Bleicherode ist eher einer abwartenden Haltung gewichen. Sechs Monate ohne erkennbare Aktivitäten haben eben ihre Spuren hinterlassen, hört man in Bleicherode.
Der seit Mitte November als Betriebsratsvorsitzender agierende Andreas Wenkel geht davon aus, dass alle Stellen wieder besetzt werden. Die Betriebsleitung habe ihm dies zugesichert. Das sehen auch die Kollegen vor Ort als notwendig an. Der Betriebsablauf und der Umfang der Produktion könnten nur mit dieser Zahl auf Dauer abgesichert werden. Zudem seien unter Tage neue Sonden per Bohrtechnik aufgeschlossen worden.
Über die Geschichte der Deusa von der Insolvenz bis zur Rettung können Sie sich ausführlich im nnz-Archiv informieren.
Autor: nnzNach schweren Zeiten konnte die Deusa in Bleicherode gerettet werden. Neue Investoren kauften das Unternehmen. Sie versprachen: Alles wird besser. Die Mitarbeiter - damals 104 - sollten übernommen werden, sichere Arbeitsplätze wurden in Aussicht gestellt. Jetzt sind es noch 94 Kollegen, die in der Gewinnung und Verarbeitung arbeiten, erfuhr die nnz. Von der Geschäftsleitung des Unternehmens war niemand zu sprechen, der diese Zahlen bestätigen konnte. Derzeit laufen dafür Kündigungsfristen für weitere 15 Kollegen, wie der neue Betriebsratschef Andreas Wenkel bestätigte. Dabei handelt es sich um ältere Kollegen, die nun in den Genuß der Vorruhestandsregelung und eines komfortablen Sozialplanes kommen.
Wie aus der Belegschaft jedoch zu hören ist, habe sich in Richtung Investitionen noch nicht allzu viel getan. Die Produktion laufe zwar auf Hochtouren, Gelder für Investitionen und Fördermittel des Landes würden bereitstehen. Die einstige Euphorie in Bleicherode ist eher einer abwartenden Haltung gewichen. Sechs Monate ohne erkennbare Aktivitäten haben eben ihre Spuren hinterlassen, hört man in Bleicherode.
Der seit Mitte November als Betriebsratsvorsitzender agierende Andreas Wenkel geht davon aus, dass alle Stellen wieder besetzt werden. Die Betriebsleitung habe ihm dies zugesichert. Das sehen auch die Kollegen vor Ort als notwendig an. Der Betriebsablauf und der Umfang der Produktion könnten nur mit dieser Zahl auf Dauer abgesichert werden. Zudem seien unter Tage neue Sonden per Bohrtechnik aufgeschlossen worden.
Über die Geschichte der Deusa von der Insolvenz bis zur Rettung können Sie sich ausführlich im nnz-Archiv informieren.

