Do, 13:09 Uhr
10.04.2025
Tarifverhandlungen
Nächster Warnstreik bei Schachtbau
Die Tarifverhandlungen der Industriegewerkschaft IGBCE mit der Arbeitgeberseite tritt auf der Stelle. Das letzte Angebot sei unannehmbar, teilt die Gewerkschaft mit und ruft zum Warnstreik auf. Dem Ruf folgen heute auch Beschäftigte bei Schachtbau…
Der Arbeitgeber hat der IGBCE Thüringen in der diesjährigen Tarifrunde ein unannehmbares letztes Angebot unterbreitet, was weit unterhalb der derzeitigen Inflationsrate liegt und mit einer Laufzeit von 30 Monaten weit über der geforderten Laufzeit von 12 Monaten liegt.
Der IGBCE Verhandlungsführer Andreas Schmidt betont, ein solches Angebot bei dem sehr positivem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 und vollen Auftragsbüchern für 2025 zeigt einen totalen Realitätsverlust und würdigt die Arbeitsleistung der Beschäftigten in keinster Weise.
Auch ein Gegenrechnen von vergangenen notwendigen Tarifabschlüssen und Inflationsausgleichszahlungen in Form von Einmalzahlungen zeigt, dass der Arbeitgeber nicht verstanden hat, wer die Wertschöpfung in seinem Unternehmen erbringt.
Das Gegenrechnen von Einmalzahlungen verdrängt dauerhafte Lohnerhöhungen und bringt für die Beschäftigten Einkommensverluste. Darüber hinaus führt die Haltung des Hauptgesellschafters Herr Doblinger auch dauerhaft dazu, dass der Wettbewerb innerhalb einer Branche, die auf öffentliche Ausschreibungen angewiesen ist, auf den Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.
Die Beschäftigten der SCHACHTBAU NORDHAUSEN gehen deshalb auf die Straße, um ihrer Tarifforderung Nachdruck zu verleihen. Die Forderungen sind:
Der erste Warnstreik bei Schachtbau soll Herrn Doblinger dazu bewegen die Verhandlungen mit der IGBCE wieder aufzunehmen und ein verbessertes Tarifangebot zu unterbreiten, was sowohl der derzeitigen Inflation als auch dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens Rechnung trägt. Sollte Herr Doblinger auf sein derzeitiges letztes Angebot beharren, werden weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen! Ein Aussitzen dieser Tarifverhandlungen wird es mit der IGBCE nicht geben.
IGBCE
Landesbezirk Hessen-Thüringen Bezirk Thüringen
Autor: redDer Arbeitgeber hat der IGBCE Thüringen in der diesjährigen Tarifrunde ein unannehmbares letztes Angebot unterbreitet, was weit unterhalb der derzeitigen Inflationsrate liegt und mit einer Laufzeit von 30 Monaten weit über der geforderten Laufzeit von 12 Monaten liegt.
Der IGBCE Verhandlungsführer Andreas Schmidt betont, ein solches Angebot bei dem sehr positivem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 und vollen Auftragsbüchern für 2025 zeigt einen totalen Realitätsverlust und würdigt die Arbeitsleistung der Beschäftigten in keinster Weise.
Auch ein Gegenrechnen von vergangenen notwendigen Tarifabschlüssen und Inflationsausgleichszahlungen in Form von Einmalzahlungen zeigt, dass der Arbeitgeber nicht verstanden hat, wer die Wertschöpfung in seinem Unternehmen erbringt.
Das Gegenrechnen von Einmalzahlungen verdrängt dauerhafte Lohnerhöhungen und bringt für die Beschäftigten Einkommensverluste. Darüber hinaus führt die Haltung des Hauptgesellschafters Herr Doblinger auch dauerhaft dazu, dass der Wettbewerb innerhalb einer Branche, die auf öffentliche Ausschreibungen angewiesen ist, auf den Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.
Die Beschäftigten der SCHACHTBAU NORDHAUSEN gehen deshalb auf die Straße, um ihrer Tarifforderung Nachdruck zu verleihen. Die Forderungen sind:
- Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 % rückwirkend zum 01. Januar 2025
- Erhöhung der Ausbildungsvergütungen pro Ausbildungsjahr um 100 €
- Eine tarifliche Differenzierung nur für Mitglieder der IGBCE, z.B. ein bezahlter zusätzlicher freier Tag für Mitglieder der IGBCE
- Laufzeit des Tarifvertrages 12 Monate
Der erste Warnstreik bei Schachtbau soll Herrn Doblinger dazu bewegen die Verhandlungen mit der IGBCE wieder aufzunehmen und ein verbessertes Tarifangebot zu unterbreiten, was sowohl der derzeitigen Inflation als auch dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens Rechnung trägt. Sollte Herr Doblinger auf sein derzeitiges letztes Angebot beharren, werden weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen! Ein Aussitzen dieser Tarifverhandlungen wird es mit der IGBCE nicht geben.
IGBCE
Landesbezirk Hessen-Thüringen Bezirk Thüringen










