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Fr, 09:06 Uhr
10.11.2006

Gutes Geschäft

Nordhausen (nnz). Im Bereich der Kindergärten gibt es die Wahlfreiheit. Das bedeutet, Eltern können ihre Kinder dort betreuen lassen, wo sie wollen. Die Stadtverwaltung macht dabei einen recht ordentlichen Deal.


33 Kinder aus Städten und Gemeinden des Landkreises Nordhausen besuchen einen Kindergarten in der Kreisstadt. Hintergrund ist zumeist der Job eines Elternteils in Nordhausen. Da lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit eben gut mit einander verbinden. Aber auch in der entgegengesetzten Richtung geht es. Elf Kinder der Rolandstadt werden in Einrichtungen des Landkreises betreut.

Und für diese Betreuung außerhalb der „eigenen Kommune“ muß gezahlt werden. Nach nnz-Informationen sind mehr als 50.000 Euro so von elf Gemeinden in das Nordhäuser Stadtsäckel geflossen, zehn waren es aus dem Landkreis, ein Kind kommt jeden Tag aus Ebeleben im Kyffhäuserkreis. Im Gegenzug hat die Stadt Nordhausen an die Gemeinden lediglich rund 25.000 Euro in diesem Jahr gezahlt. Pro Monat und Kind sollen das 387 Euro sein. Das sei die Summe, die in Nordhausen für die Betreuung eines Kindes in einer Einrichtung aufgewendet werden muß.
Autor: nnz

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