Di, 08:19 Uhr
07.11.2006
Drei Länder an einem Projekt
Nordhausen (nnz). Der Ostharz hat in den kommenden Jahren gute Chancen, sich weiter zu einer der gefragtesten Urlaubsregionen Deutschlands zu entwickeln. Wer zu dieser Einschätzung gekommen ist, das erfahren nnz-Leser mit einem einzigen Klick auf MEHR.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Freizeit- und Tourismusberatung Köln, die die Harz-Länder Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben hatten. Seit 1992 sei die Zahl der Übernachtungen im Ostharz fast kontinuierlich um rund 1,4 Millionen gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung der Nachfrage um ca. 125 Prozent, so die Studie. Die Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen sowie die Region hätten offensichtlich die richtigen Akzente gesetzt, um den Harz erfolgreich im Wettbewerbsumfeld der Mittelgebirge zu platzieren.
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sagte: Der Harz ist und bleibt Sachsen-Anhalts Tourismusregion Nummer Eins. Allerdings sind die Erfolge der vergangenen Jahre kein Ruhekissen. Der anhaltende Wettbewerb erfordert weitere Investitionen, Alleinstellungsmerkmale und eine professionelle Vermarktung. Der Minister kündigte an, dass das Land, auch vor dem Hintergrund der Verlängerung der Investitionszulage, wo es lohne, wieder touristische Projekte finanziell fördern werde. Die entsprechenden Richtlinien seien geändert worden.
Der vorgestellte so genannte Masterplan Harz gliedert sich in fünf Teile: Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Bewertung, Empfehlungen und Umsetzung. Die Studie empfiehlt unter anderem eine Konzentration auf Schwerpunktorte mit umfassenden Angeboten und eine Konzentration auf Profilthemen wie Wandern, Wintersport oder Bergbau, die für die Markenbildung genutzt werden. Zu Schwerpunktthemen sollen Leuchtturmangebote initiiert werden. Das Bettenangebot solle weiter, allerdings marktgerecht und qualitätsorientiert, ausgebaut werden. Die Vermarktung des Harzes solle über die Ländergrenzen hinweg durch den Harzer Verkehrs Verband erfolgen.
Ziel ist es, den Gesamtharz als erfolgreiche Mittelgebirgsdestination zu entwickeln. Erforderlich sind dazu vor allem innovative und marktgerechte Angebote mit Alleinstellungspotenzial, die Konzentration auf bestimmte Themen und Segmente und die enge Kooperation und gemeinsame Vermarktung unter der Dachmarke Harz.
Autor: nnzZu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Freizeit- und Tourismusberatung Köln, die die Harz-Länder Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben hatten. Seit 1992 sei die Zahl der Übernachtungen im Ostharz fast kontinuierlich um rund 1,4 Millionen gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung der Nachfrage um ca. 125 Prozent, so die Studie. Die Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen sowie die Region hätten offensichtlich die richtigen Akzente gesetzt, um den Harz erfolgreich im Wettbewerbsumfeld der Mittelgebirge zu platzieren.
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sagte: Der Harz ist und bleibt Sachsen-Anhalts Tourismusregion Nummer Eins. Allerdings sind die Erfolge der vergangenen Jahre kein Ruhekissen. Der anhaltende Wettbewerb erfordert weitere Investitionen, Alleinstellungsmerkmale und eine professionelle Vermarktung. Der Minister kündigte an, dass das Land, auch vor dem Hintergrund der Verlängerung der Investitionszulage, wo es lohne, wieder touristische Projekte finanziell fördern werde. Die entsprechenden Richtlinien seien geändert worden.
Der vorgestellte so genannte Masterplan Harz gliedert sich in fünf Teile: Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Bewertung, Empfehlungen und Umsetzung. Die Studie empfiehlt unter anderem eine Konzentration auf Schwerpunktorte mit umfassenden Angeboten und eine Konzentration auf Profilthemen wie Wandern, Wintersport oder Bergbau, die für die Markenbildung genutzt werden. Zu Schwerpunktthemen sollen Leuchtturmangebote initiiert werden. Das Bettenangebot solle weiter, allerdings marktgerecht und qualitätsorientiert, ausgebaut werden. Die Vermarktung des Harzes solle über die Ländergrenzen hinweg durch den Harzer Verkehrs Verband erfolgen.
Ziel ist es, den Gesamtharz als erfolgreiche Mittelgebirgsdestination zu entwickeln. Erforderlich sind dazu vor allem innovative und marktgerechte Angebote mit Alleinstellungspotenzial, die Konzentration auf bestimmte Themen und Segmente und die enge Kooperation und gemeinsame Vermarktung unter der Dachmarke Harz.

