Sa, 19:22 Uhr
04.11.2006
Wölfe bärenstark
Nordhausen/Braunlage (nnz). Mit einer bärenstarken Leistung haben die Harzer Wölfe ihren Anspruch auf die vorderen Ränge in der Eishockey-Regionalliga untermauert. 6:1 (2:0, 2:1, 2:0) hieß es vor wieder über 1000 restlos begeisterten Zuschauern gegen den Tabellendritten Black Dragons Erfurt.
Von Beginn an machten die Harzer deutlich, wer Chef im Ring ist. Mit konzentriertem Vorchecking ließen die Wölfe Erfurt gar nicht erst ins Spiel kommen, während die eigenen Kombinationen fast ständig für Gefahr sorgten. Trotzdem bedurfte es eines dicken Erfurter Abwehrfehlers von Tim Donnelly, um die Harzer in Führung zu bringen. Roman Vanek nutzte den Fehlpass eiskalt aus (9.). Kurz darauf durfte dann Peter Westerkamp seinen ersten Treffer im Wolfsdress bejubeln (11.).
Im zweiten Spielabschnitt knüpften die Harzer nahtlos an die dominante Vorstellung des Auftaktdrittels an. Lohn der Mühen war das 3:0 von Stefan Bilstein (24.) sowie in der 28. Minute das sehenswerte 4:0 durch Martin Juza. Ärgerlich, dass wir durch einen individuellen Fehler dann das Gegentor zugelassen haben. Nic Waldner hätte den Shut-Out verdient gehabt, äußerte sich Wölfe-Trainer Jan Furo zum Erfurter Anschlusstreffer von Robert Schmidt (36.).
Spannend wurde es im Schlussdrittel jedoch nicht mehr, zu stark spielten die Harzer auf. Der aus Hannover zurückgekehrte Sebastian Hofmann fügte sich nahtlos in die Verteidigung ein und bereitete zudem das 5:1 durch Jozef Potac mustergültig vor (46.). Das halbe Dutzend voll machte schließlich Bilstein mit seinem zweiten Treffer des Abends.
Wir haben heute keine Chance gehabt, war dann auch das ehrliche Bekenntnis von Erfurts Trainer Thomas Belitz. Verständlicherweise hoch zufrieden war Furo: Alle drei Reihen haben viel Druck gemacht, das war eine starke Leistung.
Statistik:
Tore: 1:0 Vanek (Deibert) 8:50, 2:0 Westerkamp (Chr. Schock) 10:34, 3:0 Bilstein (Lütjen) 23:14, 4:0 Juza (Deibert, Chr. Schock) 27:45, 4:1 Schmidt (Müller) 35:20, 5:1 Potac (Hofmann, Vanek) 45:19, 6:1 Bilstein (Lütjen, Salzmann) 47:18
Strafen: Harzer Wölfe 16 – Erfurt 14
Zuschauer: 1051
Autor: nnzVon Beginn an machten die Harzer deutlich, wer Chef im Ring ist. Mit konzentriertem Vorchecking ließen die Wölfe Erfurt gar nicht erst ins Spiel kommen, während die eigenen Kombinationen fast ständig für Gefahr sorgten. Trotzdem bedurfte es eines dicken Erfurter Abwehrfehlers von Tim Donnelly, um die Harzer in Führung zu bringen. Roman Vanek nutzte den Fehlpass eiskalt aus (9.). Kurz darauf durfte dann Peter Westerkamp seinen ersten Treffer im Wolfsdress bejubeln (11.).
Im zweiten Spielabschnitt knüpften die Harzer nahtlos an die dominante Vorstellung des Auftaktdrittels an. Lohn der Mühen war das 3:0 von Stefan Bilstein (24.) sowie in der 28. Minute das sehenswerte 4:0 durch Martin Juza. Ärgerlich, dass wir durch einen individuellen Fehler dann das Gegentor zugelassen haben. Nic Waldner hätte den Shut-Out verdient gehabt, äußerte sich Wölfe-Trainer Jan Furo zum Erfurter Anschlusstreffer von Robert Schmidt (36.).
Spannend wurde es im Schlussdrittel jedoch nicht mehr, zu stark spielten die Harzer auf. Der aus Hannover zurückgekehrte Sebastian Hofmann fügte sich nahtlos in die Verteidigung ein und bereitete zudem das 5:1 durch Jozef Potac mustergültig vor (46.). Das halbe Dutzend voll machte schließlich Bilstein mit seinem zweiten Treffer des Abends.
Wir haben heute keine Chance gehabt, war dann auch das ehrliche Bekenntnis von Erfurts Trainer Thomas Belitz. Verständlicherweise hoch zufrieden war Furo: Alle drei Reihen haben viel Druck gemacht, das war eine starke Leistung.
Statistik:
Tore: 1:0 Vanek (Deibert) 8:50, 2:0 Westerkamp (Chr. Schock) 10:34, 3:0 Bilstein (Lütjen) 23:14, 4:0 Juza (Deibert, Chr. Schock) 27:45, 4:1 Schmidt (Müller) 35:20, 5:1 Potac (Hofmann, Vanek) 45:19, 6:1 Bilstein (Lütjen, Salzmann) 47:18
Strafen: Harzer Wölfe 16 – Erfurt 14
Zuschauer: 1051


