Di, 14:15 Uhr
08.01.2002
Feuerwehren hatten viel zu tun
Nordhausen (nnz). Das Jahr 2001, nicht nur ein Jahr internationaler Rettungsaktionen. Großartig war der Einsatz der New Yorker Feuerwehr. Aber auch regional gab es für die fleißigen Brandbekämpfer und Retter in der Not einiges zu tun. nnz mit der Bilanz der freiwilligen- und Berufsfeuerwehr Nordhausen.
Insgesamt rückten die Nordhäuser Feuerwehren 1063 mal zu Einsätzen aus. Die Berufsfeuerwehr war 1004 mal im Einsatz, die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt- und Ortsteile 59 mal. Im Bereich der Brandeinsätze konnte eine analoge Tendenz zum Vorjahr registriert werden.
125 Brände
Es kam im Jahr 2001 zu insgesamt 125 Bränden gegenüber 128 im Jahr 2000. Der dabei entstandene Sachschaden betrug 2001 insgesamt 367.056 Euro (717.900 Mark). Im Jahr 2000 waren es 554.500 Mark.
Erhöht hat sich die Anzahl der bei Bränden verletzten Personen. Waren es im Jahr 2000 noch 13 Verletzte und durch die Feuerwehr gerettete Menschen, so betrug diese Zahl im vergangenen Jahr 19 . Hinzu kommen noch 13 Personen, die die Feuerwehrleute unverletzt gerettet und in Sicherheit gebracht hat. Die genannten Personenschäden traten ausschließlich bei Bränden im Wohnbereich auf.
Auch 2001 gab es in Nordhausen keine Todesfälle durch Brände. Somit wurde im Zuständigkeitsbereich der Nordhäuser Feuerwehren seit acht Jahren kein Mensch durch Brände getötet.
Der Schwerpunkt bei Bränden des Jahres 2001 lag im Bereich Fahrzeugbrände, gefolgt von Bränden im Wohnbereich und im Industrie-Gewerbe-Sektor. In diesen Bereichen entstanden auch die höchsten Brandschäden des Jahres. Vor allem im Hinblick auf die Brände in Wohnungen empfehlen wir zum Selbstschutz den Einsatz von Rauchmeldern, sagte Volker Menzel von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr.
Weniger Hilfeleistungen notwendig
Verringert hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2001 die Anzahl der Hilfeleistungen. 688 mal wurden die Feuerwehren zu Rettungsarbeiten, Hilfsmaßnahmen bzw. Unterstützung verschiedenster Art gerufen. Im Jahr 2000 waren die Nordhäuser Feuerwehren bei 881 Einsätze solcher Art. Die Feuerwehren haben 60 Personen bei diesen Einsätzen gerettet bzw. in Sicherheit gebracht - 24 Personen mehr als im Jahr 2000.
Leider mussten auch wieder fünf Menschen durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr tot geborgen werden. Im Jahr 2000 waren es zwei Menschen.
Die Sachschäden im Bereich der Hilfeleistungseinsätze beliefen sich im Jahr 2001 auf ca.1,5 Millionen Euro (2,963 Millionen DM). Im Jahr 2000 betrug diese Schadensumme ca.1,55 Millionen DM.
Schwerpunkte der Hilfeleistungen bildeten im vorigen Jahr Einsätze zur Beseitigung der Folgen von schweren Verkehrsunfällen im Raum Nordhausen, der Beseitigung von zum Teil erheblich ausgedehnten Ölspuren im Stadtgebiet und auf Bundesstraßen, sowie einer größeren Anzahl von verschiedenen Sicherungsmaßnahmen.
Höhepunkte bildeten hierbei die Einsätze anlässlich von Bombenfunden im Stadtkern von Nordhausen, welche einen umfangreichen Kräftebedarf aller Nordhäuser Feuerwehren erforderten. Spektakulär waren sechs Einsätze wegen des Verdachtes auf biologische Gefahrstoffe, bei denen insbesondere die Nordhäuser Berufsfeuerwehr mit ihrem umfangreichen Arsenal von Spezialausrüstung gefragt war.
Fehlalarme
Keine wesentlichen Veränderungen gegenüber 2000 gibt es in der Rubrik Fehlalarme. 181 mal rückten die Feuerwehren hierzu aus. Ein Jahr vorher waren es 185 solcher Einsätze.
An der Spitze standen 94 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen ( 84 im Jahr 2000), gefolgt von 70 blinden Alarmen ( 96 im Vorjahr) und 17 böswillige Alarmierungen 12 mehr als 2000. Die Sicherheit im Zuständigkeitsbereich aller Feuerwehren der Stadt Nordhausen war immer gewährleistet. Die Kameraden der Nordhäuser Feuerwehren haben alle Einsätze, zu denen sie gerufen wurden, beherrscht, sagte Helmut Neblung, Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Neblung weiter: Vor dem Hintergrund der internationalen Großereignisse gilt auch für die lokalen Feuerwehren: Es gibt Grenzen für den Tätigkeitsbereich der Feuerwehr. Deshalb achten wir auf die ständige Verbesserung von Technik und Ausrüstung und vor allem auf die Nutzung der Ausbildungsangebote für Feuerwehrleute an den Schulungseinrichtungen.
Diese Pressemitteilung wurde der nnz-Redaktion durch die Stadtverwaltung mehrere Tage verspätet zugeschickt. Wir bitten unsere Leser um Verständnis
Autor: nnzInsgesamt rückten die Nordhäuser Feuerwehren 1063 mal zu Einsätzen aus. Die Berufsfeuerwehr war 1004 mal im Einsatz, die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt- und Ortsteile 59 mal. Im Bereich der Brandeinsätze konnte eine analoge Tendenz zum Vorjahr registriert werden.
125 Brände
Es kam im Jahr 2001 zu insgesamt 125 Bränden gegenüber 128 im Jahr 2000. Der dabei entstandene Sachschaden betrug 2001 insgesamt 367.056 Euro (717.900 Mark). Im Jahr 2000 waren es 554.500 Mark.
Erhöht hat sich die Anzahl der bei Bränden verletzten Personen. Waren es im Jahr 2000 noch 13 Verletzte und durch die Feuerwehr gerettete Menschen, so betrug diese Zahl im vergangenen Jahr 19 . Hinzu kommen noch 13 Personen, die die Feuerwehrleute unverletzt gerettet und in Sicherheit gebracht hat. Die genannten Personenschäden traten ausschließlich bei Bränden im Wohnbereich auf.
Auch 2001 gab es in Nordhausen keine Todesfälle durch Brände. Somit wurde im Zuständigkeitsbereich der Nordhäuser Feuerwehren seit acht Jahren kein Mensch durch Brände getötet.
Der Schwerpunkt bei Bränden des Jahres 2001 lag im Bereich Fahrzeugbrände, gefolgt von Bränden im Wohnbereich und im Industrie-Gewerbe-Sektor. In diesen Bereichen entstanden auch die höchsten Brandschäden des Jahres. Vor allem im Hinblick auf die Brände in Wohnungen empfehlen wir zum Selbstschutz den Einsatz von Rauchmeldern, sagte Volker Menzel von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr.
Weniger Hilfeleistungen notwendig
Verringert hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2001 die Anzahl der Hilfeleistungen. 688 mal wurden die Feuerwehren zu Rettungsarbeiten, Hilfsmaßnahmen bzw. Unterstützung verschiedenster Art gerufen. Im Jahr 2000 waren die Nordhäuser Feuerwehren bei 881 Einsätze solcher Art. Die Feuerwehren haben 60 Personen bei diesen Einsätzen gerettet bzw. in Sicherheit gebracht - 24 Personen mehr als im Jahr 2000.
Leider mussten auch wieder fünf Menschen durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr tot geborgen werden. Im Jahr 2000 waren es zwei Menschen.
Die Sachschäden im Bereich der Hilfeleistungseinsätze beliefen sich im Jahr 2001 auf ca.1,5 Millionen Euro (2,963 Millionen DM). Im Jahr 2000 betrug diese Schadensumme ca.1,55 Millionen DM.
Schwerpunkte der Hilfeleistungen bildeten im vorigen Jahr Einsätze zur Beseitigung der Folgen von schweren Verkehrsunfällen im Raum Nordhausen, der Beseitigung von zum Teil erheblich ausgedehnten Ölspuren im Stadtgebiet und auf Bundesstraßen, sowie einer größeren Anzahl von verschiedenen Sicherungsmaßnahmen.
Höhepunkte bildeten hierbei die Einsätze anlässlich von Bombenfunden im Stadtkern von Nordhausen, welche einen umfangreichen Kräftebedarf aller Nordhäuser Feuerwehren erforderten. Spektakulär waren sechs Einsätze wegen des Verdachtes auf biologische Gefahrstoffe, bei denen insbesondere die Nordhäuser Berufsfeuerwehr mit ihrem umfangreichen Arsenal von Spezialausrüstung gefragt war.
Fehlalarme
Keine wesentlichen Veränderungen gegenüber 2000 gibt es in der Rubrik Fehlalarme. 181 mal rückten die Feuerwehren hierzu aus. Ein Jahr vorher waren es 185 solcher Einsätze.
An der Spitze standen 94 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen ( 84 im Jahr 2000), gefolgt von 70 blinden Alarmen ( 96 im Vorjahr) und 17 böswillige Alarmierungen 12 mehr als 2000. Die Sicherheit im Zuständigkeitsbereich aller Feuerwehren der Stadt Nordhausen war immer gewährleistet. Die Kameraden der Nordhäuser Feuerwehren haben alle Einsätze, zu denen sie gerufen wurden, beherrscht, sagte Helmut Neblung, Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Neblung weiter: Vor dem Hintergrund der internationalen Großereignisse gilt auch für die lokalen Feuerwehren: Es gibt Grenzen für den Tätigkeitsbereich der Feuerwehr. Deshalb achten wir auf die ständige Verbesserung von Technik und Ausrüstung und vor allem auf die Nutzung der Ausbildungsangebote für Feuerwehrleute an den Schulungseinrichtungen.
Diese Pressemitteilung wurde der nnz-Redaktion durch die Stadtverwaltung mehrere Tage verspätet zugeschickt. Wir bitten unsere Leser um Verständnis


