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Di, 07:15 Uhr
31.10.2006

Zuzahlungs-Einsparungen

Nordhausen (nnz). Morgen treten neue Gesetze in Kraft, von denen unter anderem Patienten profitieren. Wodurch verrät Ihnen nnz.


Zum 1. November hätten die gesetzlichen Krankenkassen die Liste der Medikamente erweitert, für die Zuzahlungen wegfallen könnten, berichtete der AOK Bundesverband. Zurzeit brauchen die Patienten bei rund 2600 Arzneimitteln nichts zuzahlen, weil die Hersteller eine bestimmte Preisgrenze einhalten. Von November an könnten es bis zu 14 600 Medikamente sein - darunter Blutdrucksenker, Magenmittel, Schmerz- und Asthmamedikamente.

Die Liste werde zwei Mal pro Monat aktualisiert. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass zunächst bis zu 2900 weitere Mittel ohne Zuzahlungen erhältlich sind. Die Zuzahlungsbefreiung wird möglich, wenn der Preis eines Medikaments besonders niedrig ist. Vorteil für die Krankenkassen: Sie müssen weniger erstatten - was sich trotz entgangener Zuzahlungen rechnet. Vorteil für die Patienten: Sie müssen in der Apotheke weniger tief in die Tasche greifen, weil sie die Zuzahlung einsparen.

Der Preisdruck auf dem Markt der Generika, der Nachahmer- Präparate, ist durch das seit Mai geltende Arzneimittel-Spargesetz entstanden. Die Kassenverbände können preisgünstige Arzneimittel seither von Zuzahlungen befreien, wenn ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt. Die Kassenverbände hatten vom 1. November an die Möglichkeit der Zuzahlungsbefreiung auf 130 Arzneimittelgruppen mit 14 600 Medikamenten erweitert.
Autor: js

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