Mo, 16:42 Uhr
30.10.2006
Trainer ist sauer
Nordhausen/Braunlage (nnz). So etwas habe ich noch nicht erlebt! Wölfe-Trainer Jan Furo war auch nach der knappen 1:2 (1:0, 0:1, 0:1–0:1)-Penaltyniederlage seines Teams gegen die Saale-Bulls aus Halle kaum zu beruhigen. Was ihn so aufregte war jedoch nicht die Leistung seiner Mannschaft.
Die hatte Halle ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Vielmehr der völlig überforderte Hauptschiedsrichter Fuchs brachte Furo zur Weißglut. 49 zu 2 Strafminuten im zweiten Drittel gegen uns, das ist einfach nur lächerlich, polterte Furo nach Spielschluss. In der Tat entglitt Fuchs die im ersten Drittel auf hohem Niveau stattfindene Partie später völlig. Martin Juza hatte die Wölfe in einer starken Anfangsphase mit 1:0 in Führung gebracht, während Nic Waldner den Vorsprung mit seinen Paraden sicherte.
Was sich dann im zweiten Spielabschnitt ereignete, ist mit Worten kaum zu beschreiben. War die Spieldauerstrafe gegen Harry Kulczynski noch halbwegs nachvollziehbar, verlor Schiedsrichter Fuchs danach völlig den Überblick. Reihenweise schickte er Harzer Spieler für Nichtigkeiten auf die Strafbank, die Folge war ein permanentes Unterzahlspiel. Mit lautstarken Aufhören und Schieber-Rufen machten die etwa 1300 Fans ihrem Ärger Platz. Rund 18 Minuten standen die Wölfe personell unterlegen auf dem Eis, davon satte sechs Minuten gar mit zwei Spielern weniger. Trotzdem gelang es Halle nicht, die Partie zu wenden. Unsere Chancenauswertung war mangelhaft, kritisierte anschließend Halles Trainer Hans Rothkirch. Immer wieder scheiterten die Angreifer der Saale-Bulls am überragenden Nic Waldner, lediglich Oliver Ciganovic überwand den Wölfe-Goalie.
Auch im Schlussabschnitt glänzte Schiri Fuchs mit einer einseitigen Strafverteilung. Diesmal traf es die Saale-Bulls, wenngleich weit weniger heftig als die Wölfe in Drittel Zwei. Uns hat in den Powerplay-Situationen nach der langen Unterzahl dann etwas die Kraft gefehlt, sonst hätten wir auch drei Punkte einfahren können, sagte Furo. So scheiterten die Harzer immer wieder an Tim Schnelle im Bulls-Tor, dem stärksten Akteur seiner Mannschaft.
Im abschließenden Penaltyschießen bewiesen schließlich die Gäste die höhere Treffsicherheit. Während für die Wölfe nur Christian Schock erfolgreich war, verwandelten Jedrzej Kasperczyk und Georgij Kimstatsch für die Gäste.
Bereits morgen haben die Wölfe aber schon Gelegenheit, sich für die Niederlage zu revanchieren. Um 17:15 Uhr steht dann das erste Aufeinandertreffen in Halle auf dem Programm.
Tore: 1:0 Juza (Kulczynski, Vanek) 5:47, 1:1 Ciganovic (Weiss, Miklik) 5-4 28:29 – 1:2 Kimstatsch PEN
Strafen: Harzer Wölfe 25 + Spieldauer Kulczynski + 10 Waldner – Halle 18 + 10 Blazyczek + 10 Dostal
Zuschauer: 1224
Autor: nnzDie hatte Halle ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Vielmehr der völlig überforderte Hauptschiedsrichter Fuchs brachte Furo zur Weißglut. 49 zu 2 Strafminuten im zweiten Drittel gegen uns, das ist einfach nur lächerlich, polterte Furo nach Spielschluss. In der Tat entglitt Fuchs die im ersten Drittel auf hohem Niveau stattfindene Partie später völlig. Martin Juza hatte die Wölfe in einer starken Anfangsphase mit 1:0 in Führung gebracht, während Nic Waldner den Vorsprung mit seinen Paraden sicherte.
Was sich dann im zweiten Spielabschnitt ereignete, ist mit Worten kaum zu beschreiben. War die Spieldauerstrafe gegen Harry Kulczynski noch halbwegs nachvollziehbar, verlor Schiedsrichter Fuchs danach völlig den Überblick. Reihenweise schickte er Harzer Spieler für Nichtigkeiten auf die Strafbank, die Folge war ein permanentes Unterzahlspiel. Mit lautstarken Aufhören und Schieber-Rufen machten die etwa 1300 Fans ihrem Ärger Platz. Rund 18 Minuten standen die Wölfe personell unterlegen auf dem Eis, davon satte sechs Minuten gar mit zwei Spielern weniger. Trotzdem gelang es Halle nicht, die Partie zu wenden. Unsere Chancenauswertung war mangelhaft, kritisierte anschließend Halles Trainer Hans Rothkirch. Immer wieder scheiterten die Angreifer der Saale-Bulls am überragenden Nic Waldner, lediglich Oliver Ciganovic überwand den Wölfe-Goalie.
Auch im Schlussabschnitt glänzte Schiri Fuchs mit einer einseitigen Strafverteilung. Diesmal traf es die Saale-Bulls, wenngleich weit weniger heftig als die Wölfe in Drittel Zwei. Uns hat in den Powerplay-Situationen nach der langen Unterzahl dann etwas die Kraft gefehlt, sonst hätten wir auch drei Punkte einfahren können, sagte Furo. So scheiterten die Harzer immer wieder an Tim Schnelle im Bulls-Tor, dem stärksten Akteur seiner Mannschaft.
Im abschließenden Penaltyschießen bewiesen schließlich die Gäste die höhere Treffsicherheit. Während für die Wölfe nur Christian Schock erfolgreich war, verwandelten Jedrzej Kasperczyk und Georgij Kimstatsch für die Gäste.
Bereits morgen haben die Wölfe aber schon Gelegenheit, sich für die Niederlage zu revanchieren. Um 17:15 Uhr steht dann das erste Aufeinandertreffen in Halle auf dem Programm.
Tore: 1:0 Juza (Kulczynski, Vanek) 5:47, 1:1 Ciganovic (Weiss, Miklik) 5-4 28:29 – 1:2 Kimstatsch PEN
Strafen: Harzer Wölfe 25 + Spieldauer Kulczynski + 10 Waldner – Halle 18 + 10 Blazyczek + 10 Dostal
Zuschauer: 1224

