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Fr, 08:53 Uhr
28.02.2025
Krankenkassenbeiträge steigen

Millionen Senioren haben weniger Rente

Millionen Senioren müssen ab März tiefer in die Tasche greifen – bis zu 1.120 Euro mehr zahlen sie dann für ihre Krankenkasse. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Vergleichsportals Verivox...


Ab März bleibt vielen Senioren bis zu 1.120 Euro weniger Rente im Jahr. Grund dafür sind die gestiegenen Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen. Der Wechsel zu einer günstigeren Krankenversicherung kann die Mehrbelastung abfedern und bis zu 847 Euro im Jahr einsparen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox.

Doppelte Belastung: Zusatzbeiträge und Beitragsgrenze steigen
Zum Jahreswechsel sind die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen erneut gestiegen – in der Spitze um 2,40 Prozentpunkte. Seniorinnen und Senioren zahlen die Hälfte des Zusatzbeitrags selbst, die andere Hälfte übernimmt die Rentenkasse. Besonders teuer wird es für Ruheständler mit höheren Einkünften.

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Die Beitragsbemessungsgrenze, der Höchstbetrag zur Berechnung der Krankenkassenbeiträge, wurde ebenfalls angehoben – von 62.100 Euro auf 66.150 Euro. Wer über dieser Grenze liegt, muss künftig bis zu 1.120 Euro mehr pro Jahr für seine Krankenversicherung zahlen. Während die meisten Versicherten die höheren Kosten zu Jahresbeginn sofort zu spüren bekamen, greifen die neuen Abzüge für Rentner erst zwei Monate später – so sieht es das Gesetz vor.

Senioren mit Standardrente zahlen bis zu 255 Euro mehr im Jahr
Die Standardrente, auch Eckrente genannt, beträgt laut Deutscher Rentenversicherung derzeit 1.769,40 Euro im Monat. So viel erhält ein Ruheständler, der 45 Jahre lang Beiträge gezahlt und stets ein Durchschnittseinkommen erzielt hat. Durch die gestiegenen Krankenkassenbeiträge müssen Senioren mit Standardrente bis zu 255 Euro zusätzlich im Jahr zahlen.

„Bereits im vergangenen Jahr haben zahlreiche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöht“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. „Die steigenden Kosten für die Krankenversicherung stellen für viele Senioren eine zunehmende Belastung dar. Ohne Reformen und ohne eine effizientere Finanzplanung der Krankenkassen müssen gesetzlich Versicherte in Zukunft mit weiteren Erhöhungen rechnen.“

Sonderkündigungsrecht: Kassenwechsel spart bis zu 847 Euro
Um das Haushaltsbudget schnell und wirksam zu entlasten, kann sich ein Wechsel der Krankenkasse lohnen. Bei den bundesweit geöffneten Krankenkassen liegt der Zusatzbeitrag derzeit zwischen 1,84 und 4,40 Prozent – ein erheblicher Kostenunterschied. Ein Wechsel von der teuersten zur günstigsten Krankenkasse bringt für Ruheständler mit Standardrente eine Ersparnis von 272 Euro pro Jahr. Rentner mit Einkünften über der Beitragsbemessungsgrenze können ihre Beiträge sogar um bis zu 847 Euro jährlich senken.

„Versicherte haben bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht“, erklärt Wolfgang Schütz. „Auch wer seit mindestens zwölf Monaten bei seiner aktuellen Krankenkasse ist, kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende wechseln. Das bringt eine spürbare finanzielle Entlastung und erfordert keine Abstriche bei wichtigen Leistungen.“ Rund 95 Prozent der Kassenleistungen sind gesetzlich festgeschrieben und somit identisch.
Autor: psg

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Kommentare
Kyffhaeuser
28.02.2025, 09:21 Uhr
Grober Unfug was sie das schreiben
die Überschrift suggeriert er geht um Rentner und im ersten Satz steht dann eine glatte Lüge !! Sie schreiben es würden Senioren ( was auch immer das ist) bis zu 1120 EUR mehr Krankenkasse im Jahr ab März zahlen müssen. Das ist FALSCH! denn dies betrifft Beschäftigte mit mehr als 66150 EUR Jahreseinkommen ! und das auch nur in der teuersten Kasse ! Rentner mit rund 1770 EUR Brotto Rente zahlen höchstens 255 EUR / Jahr mehr, ebenfalls in der teuersten Kasse . Das ist zwar auch schlimm genug, aber bei weitem nicht so schlimm wie 1120 EUR mehr !
nur_mal_so
28.02.2025, 11:07 Uhr
@kyffhäuser
Einfach mal den ganzen Artikel lesen und nicht nur die Überschrift.

Genau das, was Sie als "Richtigstellung" kommentieren steht genau so auch im Artikel - es gibt also gar nichts richtigzustellen.

Wann haben die Leute eigentlich angefangen, sich nur aus Schlagzeilen heraus eine Meinung zu BILDen und die dann sofort herauszukrakeelen?
DonaldT
28.02.2025, 12:18 Uhr
Mehr Geld für die Krankenversicherung
Und was sind die Ursachen für die Erhöhungen?
Kein Wort dazu! Warum nicht?
Kyffhaeuser
28.02.2025, 13:26 Uhr
vielkeicht selber mal lesen und verstehen
Ich bleibe dabei, der 1. und der 3.Satz sind unwahr und unterstellen Rentner würden 1220 Eur im Jahr mehr bezahlen. Das ist falsch und würde ich als Hetze bezeichnen, zumal das angeblich auch noch viele bezahlen würden, dabei ist die Zahl der Rentner die soviel mehr bezahlen müssen gegen NULL.
diskobolos
28.02.2025, 14:01 Uhr
PSG mal wieder auf BILD-Niveau
"Millonen Rentner" ist zwar richtig, aber dann als Beleg ein eher theoretisches Zahlenbeispiel. Damit beabsichtigt man nicht die Menschen zu informieren, sondern Ängste zu schüren.
Das erinnert mich an Werbung wie "Bei der Autoversicherung bis zu 1200 € sparen".
Dass die Renten zum 1.7. deutlich steigen werden, erwähnt er lieber nicht.

Vielleicht kann PSG noch mal recherchieren und mit Durchschnittszahlen kommen, sowohl bei der Rente, als auch bei den KK-Beiträgen
Kobold2
28.02.2025, 15:47 Uhr
Na Kyffhäuser
Da sind wohl beim Lesen, oder Verstehen die beiden Wörtchen " bis zu" noch bis zum Kommentar gekommen aber beim Verständnis hinten runtergefallen und wollten gar nicht aufgenommen werden......
Mitternacht
28.02.2025, 18:03 Uhr
"Bis zu", Kyffhäuser, "bis zu"!
Und die Voraussetzungen, wann dieser Extrem-Umstand eintritt, sind auch im Artikel aufgeführt.

Lesen, Herr oder Frau Kyffhäuser, lesen!
Marino50
28.02.2025, 18:58 Uhr
Rente
Diskobolos, woher kommt die Kenntnis, dass ab 1.7. eine DEUTLICHE Rentenerhöhung ansteht. Es steht noch gar nichts fest. Auch die Erhöhung kommt auf die Höhe der Rente an. Kleine Rente = kleine Erhöhung, da prozentual. Das ganze wird sich wohl ausgleichen. Auch die Rentenkasse kam und kommt nicht ungeschoren davon. Wir können froh sein, dass wir überhaupt noch Rente bekommen. Fakt ist, dass wir jetzt erst einmal weniger Rente bekommen durch die Steigerung der Beitragszahlungen und die Einkaufspreise werden auch nicht niedriger.
diskobolos
28.02.2025, 20:20 Uhr
Da haben Sie natürlich Recht, Marino50,
offiziell wird die Rentenerhöhung zum 1.7. erst im März verkündet. Aber natürlich gibt es schon die Zahlen über die Einkommensentwicklung in 2024 aus denen sich die Rentenhöhe ableitet. Die Prognosen reichen von 3,5 Prozent bis fast 4 Prozent (Bundesbank). Die Erhöhung wird also deutlich größer sein, als die Zunahme der Beiträge von Kranken- und Pflegeversicherung.

Richtig ist auch, dass man sich um die Zukunft wirklich Sorgen machen kann. Rentensteigerungen in dieser Höhe sind in der Zukunft kaum noch zu erwarten, während die Kosten im Gesundheitswesen aus verschiedenen Gründen weiter steigen werden. Und das Geld soll ja dem Vernehmen nach für die Bundeswehr ausgegeben werden . . .
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