Di, 11:25 Uhr
08.01.2002
„Wir haben es satt!“ - Erste Reaktionen
Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion veröffentlichte gestern den Aufruf ehemaliger DDR-Bürgerrechtler. Kurz nach Erscheinen des Beitrages sind erste Reaktionen eingegangen.
Noch nie so unfrei
Dieser Aufruf ist Inhaltlich fast zu unterstützen, bis auf die Personifizierung der Urheber von Problemen in der heutigen Gesellschaft, oder glauben die Verfasser etwa ein anderer Name als Bundeskanzler könnte am gesellschaftlichen Sein, das durch Konsum bestimmt wird, etwas ändern. Wer das glauben sollte, der schliesse sich besser einer Religionsgemeinschaft an. Ich kann nur als Fazit der letzten 10 Jahre sagen, so unfrei wie heute war ich in meinem Leben noch nie. Jeder Drückeberger, Denunziant ja sogar Verbrecher wird durch die Gesellschaft geschütz. Der anständig und ehrlich seiner Arbeit nachgeht wird betrogen. Doch genug, sonst wird es endlos.
D. Kästner, Nordhausen
Aus dem Tal der Ahnungslosen
Einerseits empfinde ich diesen Aufruf als richtig. Andererseits konstatiert dieser nicht, dass es bei allen Abstimmungen im Bundestag stets die Fraktion der PDS war, die gegen den Krieg in Afganistan stimmte. Viele der sogenannten Bürgerrechtler haben sich nach der Wende in den Schoss der CDU/CSU der FDP und den Grünen begeben, und zehn Jahre im Angesicht des Sozialabbaues geschwiegen. Desweiteren muss man ihnen immer wieder vor Augen halten, was ich bereits 1989 sagte: "Wer Bananen will, muss auch die Schale mit kaufen". Man kann also nicht so tun, als wären die Entwicklungen in diesem Land nicht vorhersehbar und folgerichtig, es sei denn, man kam aus der Tal der Ahnungslosen.
J. Nagel, Nordhausen
Autor: nnzNoch nie so unfrei
Dieser Aufruf ist Inhaltlich fast zu unterstützen, bis auf die Personifizierung der Urheber von Problemen in der heutigen Gesellschaft, oder glauben die Verfasser etwa ein anderer Name als Bundeskanzler könnte am gesellschaftlichen Sein, das durch Konsum bestimmt wird, etwas ändern. Wer das glauben sollte, der schliesse sich besser einer Religionsgemeinschaft an. Ich kann nur als Fazit der letzten 10 Jahre sagen, so unfrei wie heute war ich in meinem Leben noch nie. Jeder Drückeberger, Denunziant ja sogar Verbrecher wird durch die Gesellschaft geschütz. Der anständig und ehrlich seiner Arbeit nachgeht wird betrogen. Doch genug, sonst wird es endlos.
D. Kästner, Nordhausen
Aus dem Tal der Ahnungslosen
Einerseits empfinde ich diesen Aufruf als richtig. Andererseits konstatiert dieser nicht, dass es bei allen Abstimmungen im Bundestag stets die Fraktion der PDS war, die gegen den Krieg in Afganistan stimmte. Viele der sogenannten Bürgerrechtler haben sich nach der Wende in den Schoss der CDU/CSU der FDP und den Grünen begeben, und zehn Jahre im Angesicht des Sozialabbaues geschwiegen. Desweiteren muss man ihnen immer wieder vor Augen halten, was ich bereits 1989 sagte: "Wer Bananen will, muss auch die Schale mit kaufen". Man kann also nicht so tun, als wären die Entwicklungen in diesem Land nicht vorhersehbar und folgerichtig, es sei denn, man kam aus der Tal der Ahnungslosen.
J. Nagel, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in diesem Beitrag dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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