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Mi, 19:41 Uhr
19.02.2025
NSV-Männer brachen den Bann

Handballer siegten vor Rekordkulisse

Die Handball Männer des Nordhäuser SV gewannen am zurückliegenden Samstag ihr Heimspiel gegen Fortuna Großschwabhausen dank einer großen Kraftanstrengung im Vorfeld...

Nordhäuser Jubeltraube nach dem wichtigen Heimsieg (Foto: NSV) Nordhäuser Jubeltraube nach dem wichtigen Heimsieg (Foto: NSV)


Es sollte ein Befreiungsschlag und ein Signal zu einem Generationswechsel werden. Die Rahmenbedingen hätten nicht besser sein können.

Die Körpersprache bei den Verantwortlichen und der Mannschaft stand auf Sturm. Angetrieben würden sie von einer begeisterten Zuschauerkulisse. Zu Beginn danke das Team dem Autohaus Albertsmeyer, der Kanzlei Koch& Boikat sowie der Nordhäuser Marktpassage für das neue Design der Wettkampfkleidung.

Die Nordhäuser gingen in diese Partie personell stark verändert. Ein Generationswechsel wurde eingeläutet. Auf dem Protokoll stand eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Dementsprechend nervös der Beginn. Die Gäste eröffneten die Partie mit dem 0:1. Der Ausgleich folgte von Marcel Effenberger-Kiel. Er wechselte die Seiten. Er sollte als Leitwolf und verlängerter Arm des neuen Trainergespannes Pascal Eichentopf und Heiko Alter auf dem Parkett die Fäden ziehen. Vielleicht war es diese Achse, die am Ende den Ausschlag gab.

Es folgten bange Minuten. Die Fortuna, bekannt für ihre kräftige Spielweise, zog bis auf 2:4 davon. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 11 Minuten gespielt. Die Abwehrreihen standen im Mittelpunkt. Vor allem Christoph Keil im Kasten des NSV, wieder mit einer bärenstarken Leistung, hatte alle Hände voll zu tun. Seine Vorderleute ließen den Gästen zu viele Lücken.

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Angetrieben von den fast 500 Zuschauern war es in der 18. Spielminute so weit. Thomas Riemekasten erzielte den Ausgleich 9:9 und Lukas Fehling die 10:9 Führung. Von diesen Minuten an spielten beide Teams mit offenem Visier. Folge, eine Vielzahl von Zeitstrafen. Mit zunehmender Spielzeit machte sich ein Youngster auf neben dem Leitwolf die Regie zu übernehmen. Moritz Chowanietz führte als 17- jähriger die Südharzer im Angriff. Er setzte seine Mitspieler in Szene und war mit 3 Treffern selbst torgefährlich.

Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Krimi auf dem Parkett. Die Gäste aus Großschwabhausen setzten vor allen ihre Nummer 17 in Szene, Micki Schwarz. Am Ende hatte er 10 Treffer auf seinem Konto. Beim Stand von 20:20 konnten die Akteure in der Halbzeitpause Kraft tanken.

Mit 4 erfolgreichen Konterangriffen in Folge setzte sich Nordhausen zu Beginn der 2. Halbzeit mit 24:20 ab. Leider war weiterhin die Abwehr ihre Achillesferse. In Spielminute 38. beim Stand von 25:25 drohte die Partie zu kippen. Den Führungstreffer von Thomas Riemekasten, ebenfalls ein Konter, beantwortete Fortuna wiederum mit dem Ausgleich.

Nordhausen nahm eine Auszeit, um sich neu zu ordnen. Mit Erfolg, Florian Gröger und Marcel Effenberger-Kiel sorgten für die 28:26 Führung. Jetzt waren die Gäste an der Reihe und nahmen ihre Auszeit. Ebenfalls mit Erfolg (28:28).

In der 52. Minute ging es in den Schlussspurt (31:30). Nordhausen in diesem Spiel mit mehr Reserven auf der Bank wieder im Konterspielmodus. 55. Spielminute Führung 33:30. Leider ließen sie die Vorentscheidung ungenutzt. Eine Fahrkarte beim Strafwurf. Fortuna gab sich noch nicht geschlagen 33:31, ehe Florian Gröger mit 34:31 in der 56. Minute wieder Ruhe ins Spiel brachte.

In den letzten 3 Minuten vielen dann noch 4 Treffer. Knackpunkt der Partie jedoch die Parade von Christoph Keil beim Strafwurf. Er hielt 2 Minuten vor Schluss den Vorsprung von 35:32. Florian Gröger meißelte dann den Doppelpunktgewinn mit dem 36:32 in Stein. Der Treffer zum 36:33 dann nur noch Ergebniskosmetik.

Die Nordhäuser sahen eine verbesserte, angriffslustigere und vor allem laufstarkes Team des NSV. Hinten war einmal mehr Keeper Christoph Keil der für Rückhalt sorgte. Die Veränderungen im Umfeld sowie die Neuausrichtung des Spielsystems brachte den ersehnten Befreiungsschlag. Jetzt gilt es am kommenden Spieltag in Mühlhausen nach zu legen.

Nordhäuser SV:Christoph Keil, Lukas Fehling 3, Nils Warschkow, Phillip Keil, Tim Boikat 5, Florian Gröger 8, Tim Freitag, Thomas Riemkasten 11, Moritz Chowanietz 3, Paul Siebolt, Tymofii Holodniuk, Tyler Pahrisch 1, Marcel Effenberger-Kiel 5, Stefan John, Konrad Spaar

Frank Ollech


Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Szenen aus der Partie NSV - Großschwabhausen (Foto: NSV)
Autor: red

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Kommentare
G.M.F.
20.02.2025, 12:46 Uhr
Tolle Moral
Ja, da stand wirklich ein Team auf der Platte, das spürte das Publikum in der endlich auch wieder rappelvollen Halle!

Und die Handschrift des neuen Trainergespannes war auch sofort erkennbar! Ja, und wann, wenn nicht jetzt sollte man dem Nachwuchs eine Chance geben - mehr noch, sie waren eine echte Bereicherung und die Kombi aus jungen Wilden und Erfahrenen, genau die macht ein gutes, motiviertes Team aus!

Das Spiel sollte als als richtungsweisendes Signal mit dem Blick nach vorn dienen - das macht endlich wieder Hoffnung für die Zukunft! Weiter so!!!

Euer Fähni

(Gerald Michael Fähnrich)
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