Fr, 08:37 Uhr
27.10.2006
Wölfe in Angriffsstellung
Nordhausen/Braunlage (nnz). Nur ein Spiel müssen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende absolvieren. Gegner am Sonntag sind im heimischen Wurmbergstadion ab 19 Uhr die Saale-Bulls Halle. Von Schonung kann aber keine Rede sein, schließlich geht es bereits am Dienstag zum Rückspiel nach Halle. Eine Vorschau von Robert Koch.
Das werden wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz, stellt Wölfe-Coach Jan Furo die Wichtigkeit der Spiele heraus. Halle ist ein schwerer Gegner, steht zudem unter Zugzwang, erklärt der Wolfs-Dompteur. Tatsächlich verlief der Saisonstart beim ESC Halle 04 nicht nach Wunsch, zuletzt war aber trotz einer knappen 1:3-Niederlage in Rostock ein deutlicher Aufwärtstrend erkenntlich.
Zu sehr auf den Gegner fokussieren will sich Furo jedoch nicht. Wir haben in Schönheide gut gespielt und stark kombiniert, weiß er um die eigene Stärke. Furo weiter: Egal wer kommt, wir werden unser Spiel machen! Überwunden scheinen damit auch die Probleme zu Saisonbeginn. Uns fehlte einfach Zeit in der Vorbereitung, erklärte der Harzer Trainer immer wieder. Nun sind die Reihen gefunden. Wenn, dann gibt es nur noch kleine Änderungen, meint Furo.
Dabei wird gegen die Saale-Bulls eine ähnlich starke Leistung wie zuletzt gegen Leipzig nötig sein, um die Punkte am Wurmberg zu behalten. Vor allem die Offensive des ESC 04 hat es in sich. Namen wie Martin Miklik, Georgij Kimstatsch, Marco Blazyczek oder Jedrzej Kasperczyk bürgen für Qualität. Dazu kommen starke Neuzugänge in Person von Oliver Ciganovic (Hannover Indians) und Stephan Trolda (Blue Lions Leipzig). Auch Rückkehrer Alexander Zille hat seine Torgefährlichkeit schon bewiesen.
Sorgen macht den Bulls derzeit allerdings Tom O’Grady. Der Kanadier konnte seinem neuen Team verletzungsbedingt bisher noch nicht helfen. Die freie Kontingentstelle nimmt daher vorübergehend Martin Maskarinec ein.
Die Defensive stärkt der gerade erst verpflichtete Michael Dostal, zuletzt in der slowakischen Extraliga aktiv. Gemeinsam mit dem Torhüter-Duo Tim Schnelle und Felix Feeser soll er für das Team von Hans Rothkirch den Abwehrverbund zusammenhalten.
Es ist also wieder alles angerichtet für ein weiteres Eishockeyfest im Wurmbergstadion. Und mit dem Publikum im Rücken soll der Heimnimbus auch weiterhin gewahrt bleiben.
Autor: nnzDas werden wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz, stellt Wölfe-Coach Jan Furo die Wichtigkeit der Spiele heraus. Halle ist ein schwerer Gegner, steht zudem unter Zugzwang, erklärt der Wolfs-Dompteur. Tatsächlich verlief der Saisonstart beim ESC Halle 04 nicht nach Wunsch, zuletzt war aber trotz einer knappen 1:3-Niederlage in Rostock ein deutlicher Aufwärtstrend erkenntlich.
Zu sehr auf den Gegner fokussieren will sich Furo jedoch nicht. Wir haben in Schönheide gut gespielt und stark kombiniert, weiß er um die eigene Stärke. Furo weiter: Egal wer kommt, wir werden unser Spiel machen! Überwunden scheinen damit auch die Probleme zu Saisonbeginn. Uns fehlte einfach Zeit in der Vorbereitung, erklärte der Harzer Trainer immer wieder. Nun sind die Reihen gefunden. Wenn, dann gibt es nur noch kleine Änderungen, meint Furo.
Dabei wird gegen die Saale-Bulls eine ähnlich starke Leistung wie zuletzt gegen Leipzig nötig sein, um die Punkte am Wurmberg zu behalten. Vor allem die Offensive des ESC 04 hat es in sich. Namen wie Martin Miklik, Georgij Kimstatsch, Marco Blazyczek oder Jedrzej Kasperczyk bürgen für Qualität. Dazu kommen starke Neuzugänge in Person von Oliver Ciganovic (Hannover Indians) und Stephan Trolda (Blue Lions Leipzig). Auch Rückkehrer Alexander Zille hat seine Torgefährlichkeit schon bewiesen.
Sorgen macht den Bulls derzeit allerdings Tom O’Grady. Der Kanadier konnte seinem neuen Team verletzungsbedingt bisher noch nicht helfen. Die freie Kontingentstelle nimmt daher vorübergehend Martin Maskarinec ein.
Die Defensive stärkt der gerade erst verpflichtete Michael Dostal, zuletzt in der slowakischen Extraliga aktiv. Gemeinsam mit dem Torhüter-Duo Tim Schnelle und Felix Feeser soll er für das Team von Hans Rothkirch den Abwehrverbund zusammenhalten.
Es ist also wieder alles angerichtet für ein weiteres Eishockeyfest im Wurmbergstadion. Und mit dem Publikum im Rücken soll der Heimnimbus auch weiterhin gewahrt bleiben.

