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Di, 09:42 Uhr
08.01.2002

Rettungsschwimmer zogen Bilanz

Neustadt/Osterode Die Vorweihnachtszeit ist auch die Zeit der Vereinsfeiern. Die Rettungsschwimmer aus Neustadt/Osterode nutzten zu ihrer Jahres-Hauptversammlung die Gelegenheit, um Resümee zu ziehen, neue Vorhaben in Angriff zu nehmen und auf Veränderungen hinzuweisen. nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer hat dabei Mäuschen gespielt und allen Wichtigkeiten gelauscht.


Die Aktiven der DLRG „Hohnstein“ e. V. (siehe nnz-Archiv) trafen sich wie in jedem Jahr im Landgasthaus „Zur Herrenwiese“ in Neustadt, um offizielle und organisatorische Belange mit der Gemütlichkeit zu verbinden. Dabei hieß man Horst Blase, Vorsitzender der Ortsgruppe „Walkenried“ und einer der führenden Köpfe im DLRG-Bezirk Harz, als Gast herzlich willkommen. Zu ihm besteht schon seit Jahren eine sehr gute Freundschaft. Unter anderem war er an der Gründung der Ortsgruppe „Hohnstein“ e. V. vor sechs Jahren wesentlich beteiligt. Nachdem er die Anwesenden an diesem Abend begrüßt hatte, gab er einen kurzen Bericht über die Aktivitäten und Geschehnisse in den Reihen seiner Kameraden ab.

Er lud die Hohnsteiner spontan zu einem baldigen Besuch in Walkenried ein, damit sie sich vor Ort ein Bild von den Trainingsbedingungen machen können. Das Angebot wurde gern angenommen. Es ist möglich, dass die Wasserretter aus Osterode demnächst ihr Schwimmtraining in Walkenried absolvieren. Momentan trainieren sie alle zwei Wochen in Sollstedt, was allerdings oft Transport-Probleme mit sich bringt.

Erfreulich waren zahlreiche Neuanschaffungen an Rettungsgeräten, die getätigt werden konnten. Der Verein hatte im Jahr 2001 Fördermittel und Stiftungsgelder in beachtlicher Höhe erhalten, sodass die Materialien günstig erworben werden konnten. „Momentan sind wir auf einem sehr hohen technischen Stand. Mit unseren Materialien können wir ohne weiteres mit anderen Organisationen mithalten, auch überregional“, lässt der Vorsitzende erfreut verlauten. Für das erste Euro-Jahr sind ebenfalls einige Investitionen geplant.

Veränderungen gab es auch im Vorstand. Zwar hatte man hier zwei Austritte zu verzeichnen, konnte diese aber durch die Wahl von zwei neuen Beisitzerinnen ausgleichen. Außerdem änderte sich die Besetzung der Revisionskommission. Der Vorstand begrüßte die neuen Kolleginnen je mit einem hübschen Blumenstrauß. In der Ortsgruppe wurden erstmals Prämien für besonders aktive Mitglieder ausgezahlt. Sie stammen aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes und stehen zur Förderung der Jugendarbeit und der Übungsleiter zur Verfügung.

Der Vereinsvorsitzende zum Abschluß: „In erster Linie müssen wir verstärkt an die Öffentlichkeit treten. Wir haben uns ein sicheres technisches Polster geschaffen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir mit den Ausbildungen und unseren Mitgliederzahlen nachrücken.“ Na, wenn sich so ein entschlossener Neujahrs-Vorsatz nicht lohnt? Ein wichtiger Schritt in die gewünschte Richtung sei eine zukünftig enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen, woran schon kräftig gearbeitet wird. Gerade Kinder und junge Leute seien für den Verein wichtig. Letztendlich ist das Alter aber nicht entscheidend. Neue Leute sind bei der DLRG immer herzlich willkommen.
Manuela Jauer
Autor: nnz

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