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Do, 07:18 Uhr
26.10.2006

Ohne drei – Spiel Jena?

Nordhausen (nnz). Jenaer Glas ist in der Welt ein Qualitätsbegriff. Auch auf sportlichem Gebiet machte man von sich reden, allerdings einige Etagen tiefer. Jetzt kommen die „Glaswerker“ in den Albert-Kuntz-Sportpark. Dazu einige Vorbemerkungen von Klaus Vercouter.


1896 wurde unter Mitwirkung des Firmengründers Dr. Otto Schott im Jenaer Glaswerk Schott & Gen. der „Turnverein der Glashütte“ ins Leben gerufen. Als der Chef im Jenaer Forst ein Gelände kaufte und dem Verein zur Verfügung stellte, konnte ein Sportplatz angelegt werden, auf dem die 1911 gegründete Fußballabteilung ihr Domizil fand.

Nach mehrfachen Namensänderungen in der Geschichte passte man sich 2001 der Firmenumbenennung an und kickt heute unter der Bezeichnung SV SCHOTT JENAer GLAS e.V. in der Thüringenliga, wo der technisch und taktisch versierte Verein in der ewigen Tabelle unangefochten Platz 1 einnimmt. Wacker steht dort übrigens auf Platz 35, spielt jedoch auch erst die dritte Serie in dieser Klasse.

Seit 1990 sind die Jenaer das 14. Jahr in der Thüringenliga. 3 Jahre war man sogar in der NOFV-Oberliga. Dort kam es auch zum ersten sportlichen Kontakt der beiden Mannschaften. Gegen die Jenaer traten wir erst neunmal an. Um Punkte ging es je zwei Spielserien in der NOFV-Oberliga und in der Thüringenliga.

In der Oberliga gewann Wacker als Regionalliga-Absteiger unter Trainer Ralph Conrad gleich die erste Begegnung 1998 bei den Glaswerkern hoch mit 6:1. Die Aufstellung lautete damals: Lihsa, J. Ludwig, Meldau (ab 63. Görke), Jeckel, Trocha, Große, Kiel (2 Tore), Heider (ab 76. Kiss, 1 Tor), L. Conrad (3 Tore, ab 73. Pilarski), E. Gerlach, F. Ludwig. Drei Siege für uns und ein Unentschieden lautete die Bilanz in dieser Spielklasse bis zum Jahr 2000.

Duplizität der Ereignisse: Beim ersten Aufeinandertreffen in der Thüringenliga siegten die Jenaer 2001 im Eröffnungsspiel nach Wackers Oberliga-Abstieg in Nordhausen ebenso klar mit 5:1. Unsere damaligen Verlierer, die so noch nie zusammen gespielt hatten, waren: Michael, J. Ludwig, Elle, Mook, Kramer, Facius (ab 46. Heinemann), Pistorius, Prokosch, Dornhofer, Kulbacki, Wichmann. Pistorius gelang durch Elfmeter in der 87. Minute wenigstens noch der Ehrentreffer. Unser Trainergespann hieß Görke/Jödicke. Es folgten noch eine Nordhäuser Auswärts-Niederlage und zwei Unentschieden.

Zählt man die freundschaftliche Begegnung 2004 bei einem Blitzturnier in Riestedt dazu (1:0 für Jena), so ist die Bilanz ziemlich ausgeglichen.

Das letzte Spiel im AKS im Juni war eine „Nullnummer“. In der harten Auseinandersetzung neutralisierten sich beide Mannschaften. Der damals gesperrte Klaus ist am Sonnabend wegen einer gelb-roten Karte bei Germania Ilmenau wieder nicht spielberechtigt! Auch Braun erhielt in der letzten Begegnung einen Feldverweis (sogar die rote Karte).

Übrigens gewann Nordhausen am 28. Oktober 1956, also auf den Tag genau vor 50 Jahren, bei der damaligen Spitzenelf Motor Dessau mit 3:0 durch zwei Treffer von Kolasinski und einen von Günter Hoffmann. Ob das ein gutes Omen ist – trotz der drei Ausfälle von Klaus, Braun und Ciesla?
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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