Do, 09:03 Uhr
03.01.2002
nnz-Rückspiegel: 3. Januar 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Nach zehn Jahren wird Rettungswache am Nordhäuser Taschenberg aufgegeben
Die Mitarbeiter der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuz müssen noch einige Tage im Gebäude am Taschenberg ausharren. Am neuen Standort in Sundhausen verzögert sich der Innenausbau, der ursprüngliche Umzugstermin Ende des vergangenen Jahres ist bereits geplatzt. Für die Rettungssanitäter und Assistenten eine fast nicht mehr hinnehmbare Situation, denn mit dem Umzug sollen sich die Arbeits- und Einsatzbedingungen für die 14 Mitarbeiter grundlegend ändern. Ob männlich oder weiblich - am Taschenberg gibt es zum Beispiel nur eine Toilette inklusive Dusche. Zehn Jahre haben unsere Leute hier gehaust, jetzt freuen wir uns auf den Umzug, beschreibt DRK-Geschäftsführer Gerhard Weidt die Situation. Am neuen Standort wird auch die praxisnahe Ausbildung der Rettungs-Assistenten optimaler sein, die DRK-Rettungswache ist seit mehreren Jahren Lehr-Rettungswache, ein Anspruch, dem die Nordhäuser auch in Zukunft gerecht werden wollen.
Vom Schachspiel zum Mensch-ärgere-dich-nicht!
So wie das alte Jahr endete, so beginnt das Neue. Sicher auch im Landesverwaltungsamt Weimar. Dort läßt man sich Zeit. Nicht mit Entscheidungen oder Ankündigungen, sondern mit deren Vollzug. Im Streit um die Gültigkeit der Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten Jendricke und Gorges kündigten die Verwalter des Landes an, sofort den Vollzug zu vollziehen, sollte der Kreistag die Wahl vom 5. September 2000 nicht aufheben. Hat er nicht, wie bekannt ist. Im Nordhäuser Landratsamt wartete man also seit dem 13. Dezember auf ein entsprechendes Schreiben aus Weimar. Doch das blieb aus. Vielleicht überlegen die Beamten in Weimar, wie sie es zum Beispiel Matthias Jendricke erklären wollen, daß er wegen mangelnder Qualifikation nicht wählbar sei, Kandidaten in Weimar aber schon. Böse Menschen wittern hier sofort die Parteizugehörigkeit der Qualifikanten als Grund für das Messen mit den berühmten oder auch berüchtigten zweierlei Maßen.
Sollstedter Feuerwehrleute holen heute ihren neuen Tanker ab
Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes holt heute ein neues Tanklöschfahrzeug direkt beim Hersteller ab. Mit dem Fahrzeug werden sich die Einsatzbedingungen der Wehr wesentlich verbessern. Das Fahrzeug kostet etwas mehr als 300.000 Mark. Dazu steuern das Land Thüringen 130.000 Mark und der Landkreis 80.000 Mark bei. Der Rest von mehr als 90.000 Mark wird aus der Sollstedter Gemeindekasse beglichen.
Neuer Nordhäuser Fernsehsender läßt auf sich warten
Das Nordhäuser Fernsehpublikum wird wohl noch für lange Zeit ohne einen regionalen Sender auskommen müssen. Nach dem desaströsen Ende der NDH-TV/SRF-Ära wollte die Thüringer Landesmedienanstalt die Lizenz wieder ausschreiben. Noch vor vier Monaten waren sich die Medienwächter in Arnstadt sicher, eine Vergabe schnell in die Wege leiten zu können. Angeblich, so berichtete auch nnz, hätte es zum damaligen Zeitpunkt bereits mehrere Anfragen gegeben. Daraus sei jedoch nichts geworden, so eine TLM-Mitarbeiterin heute zur nnz. Bislang gebe es überhaupt kein Interesse für die Betreibung eines lokalen Fernsehsenders in und um Nordhausen. Die Möglichkeit, einen solchen erneut zu etablieren, bleibe jedoch weiter bestehen.
Autor: nnzNach zehn Jahren wird Rettungswache am Nordhäuser Taschenberg aufgegeben
Die Mitarbeiter der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuz müssen noch einige Tage im Gebäude am Taschenberg ausharren. Am neuen Standort in Sundhausen verzögert sich der Innenausbau, der ursprüngliche Umzugstermin Ende des vergangenen Jahres ist bereits geplatzt. Für die Rettungssanitäter und Assistenten eine fast nicht mehr hinnehmbare Situation, denn mit dem Umzug sollen sich die Arbeits- und Einsatzbedingungen für die 14 Mitarbeiter grundlegend ändern. Ob männlich oder weiblich - am Taschenberg gibt es zum Beispiel nur eine Toilette inklusive Dusche. Zehn Jahre haben unsere Leute hier gehaust, jetzt freuen wir uns auf den Umzug, beschreibt DRK-Geschäftsführer Gerhard Weidt die Situation. Am neuen Standort wird auch die praxisnahe Ausbildung der Rettungs-Assistenten optimaler sein, die DRK-Rettungswache ist seit mehreren Jahren Lehr-Rettungswache, ein Anspruch, dem die Nordhäuser auch in Zukunft gerecht werden wollen.
Vom Schachspiel zum Mensch-ärgere-dich-nicht!
So wie das alte Jahr endete, so beginnt das Neue. Sicher auch im Landesverwaltungsamt Weimar. Dort läßt man sich Zeit. Nicht mit Entscheidungen oder Ankündigungen, sondern mit deren Vollzug. Im Streit um die Gültigkeit der Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten Jendricke und Gorges kündigten die Verwalter des Landes an, sofort den Vollzug zu vollziehen, sollte der Kreistag die Wahl vom 5. September 2000 nicht aufheben. Hat er nicht, wie bekannt ist. Im Nordhäuser Landratsamt wartete man also seit dem 13. Dezember auf ein entsprechendes Schreiben aus Weimar. Doch das blieb aus. Vielleicht überlegen die Beamten in Weimar, wie sie es zum Beispiel Matthias Jendricke erklären wollen, daß er wegen mangelnder Qualifikation nicht wählbar sei, Kandidaten in Weimar aber schon. Böse Menschen wittern hier sofort die Parteizugehörigkeit der Qualifikanten als Grund für das Messen mit den berühmten oder auch berüchtigten zweierlei Maßen.
Sollstedter Feuerwehrleute holen heute ihren neuen Tanker ab
Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes holt heute ein neues Tanklöschfahrzeug direkt beim Hersteller ab. Mit dem Fahrzeug werden sich die Einsatzbedingungen der Wehr wesentlich verbessern. Das Fahrzeug kostet etwas mehr als 300.000 Mark. Dazu steuern das Land Thüringen 130.000 Mark und der Landkreis 80.000 Mark bei. Der Rest von mehr als 90.000 Mark wird aus der Sollstedter Gemeindekasse beglichen.
Neuer Nordhäuser Fernsehsender läßt auf sich warten
Das Nordhäuser Fernsehpublikum wird wohl noch für lange Zeit ohne einen regionalen Sender auskommen müssen. Nach dem desaströsen Ende der NDH-TV/SRF-Ära wollte die Thüringer Landesmedienanstalt die Lizenz wieder ausschreiben. Noch vor vier Monaten waren sich die Medienwächter in Arnstadt sicher, eine Vergabe schnell in die Wege leiten zu können. Angeblich, so berichtete auch nnz, hätte es zum damaligen Zeitpunkt bereits mehrere Anfragen gegeben. Daraus sei jedoch nichts geworden, so eine TLM-Mitarbeiterin heute zur nnz. Bislang gebe es überhaupt kein Interesse für die Betreibung eines lokalen Fernsehsenders in und um Nordhausen. Die Möglichkeit, einen solchen erneut zu etablieren, bleibe jedoch weiter bestehen.


