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Di, 17:05 Uhr
03.10.2006

Unglaubliche Nachricht



Nordhausen (nnz). Der englische Schriftsteller Terry Pratchett sagte einmal: „Alles hat einen Grund. Außer vielleicht Fußball.“ Eine Bestätigung dieser These gab es heute, als Wacker beim Primus der Thüringenliga in Gera antreten musste.

Es waren 43 Minuten im Stadion der Freundsachaft gespielt und die Wacker-Anhänger waren zutiefst enttäuscht. Eben hatte Fuhrmann zum 3:0 für den Topfavoriten 1.FC Gera getroffen. Nicht weiter tragisch, wenn man sieht, wer da auf dem Rasen steht. Mike Sadlo und Rock Embingou kickten jahrelang erfolgreich höherklassig, ein Geraer hat sogar mal in der Bundesliga für Hamburg und Freiburg gespielt. Mit Raphael Baumann haben sie einen Supertorwart, wie wir Nordhäuser wissen. Die Abwehr um André Tews hat früher Regionalligaluft geschnuppert. Also kein Wunder, dass die durch die Liga marschieren, wie das heiße Messer durch die Butter. Der Pausenstand von 3:0 für Gera ist daher nicht überraschend.

Für Wacker ging es im zweiten Abschnitt um Schadensbegrenzung. Die besorgte Stefan Hoffmann zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit dem Ehrentreffer zum 1:3. Wacker setzt nach und plötzlich macht Lars Pohl seinen vierten Saisontreffer (2:3 in der 50. Minute).
Geht da etwa noch was?

Ja, in der 57. Minute gleicht unser TORminaTOR TORsten Klaus zum 3:3 aus.

Was sich jetzt in Gera abspielte, war eine halbe Stunde aus der Abteilung „Fußballwunder“.

3:4 Lars Pohl 61.Min

3:5 Tino Steinberg 85.Min

3:6 Alexander Töpfer 87.Min

Nach Augenzeugenberichten umkurvten unsere Jungs die teuren Stars des Kaufhausmagnaten Harthaus wie Fahnenstangen beim Training.
Anrufe bei der Truppe auf der Heimfahrt im Bus ergaben keinen weiteren Aufschluss über den Spielverlauf. Da wird gesungen und gebrüllt, dass man kein Wort versteht.

Wacker ist nach sieben Spieltagen ungeschlagen, 2. in der Tabelle und hat den Siegeszug der Geraer eindrucksvoll gestoppt. Offensichtlich läuft es derzeit auswärts runder als zu Hause. Gut also für die Etzrodt-Truppe, dass sie am kommenden Samstag in Weimar antreten darf.
Autor: osch

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