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Sa, 07:41 Uhr
30.09.2006

„Mädchenplaudereien“

Nordhausen (nnz). Es ist bereits eine gute Tradition, dass die Sparkasse die Auftaktveranstaltung des Nordhäuser Jazzfestes durchführt. Wer da beim Auftakt zu sehen und vor allem zu hören sein wird, das hat die nnz erfahren.


„Mädchenplaudereien“ (Foto: nnz) „Mädchenplaudereien“ (Foto: nnz) Am 19. Oktober 2006, um 20 Uhr ist das Fanny Krug Trio in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen zu hören. Geboren wurde Fanny Krug in der Premierennacht von „Porgy an Bess“. Ihr Vater, Manfred Krug, sang damals an der Komischen Oper Berlin den „Sporting Life“ – und so lag es nahe, Tochter Fanny den Zweitnamen „Bess“ zu geben. Damit zieht sich der Jazz als roter Faden von Anfang an durch ihr Leben. Beruflich bestreitet sie zunächst eigene Wege; Die Faszination für die Bühne lässt sie nicht los. So beginnt Fanny Krug ihre Schauspiel- und Gesangsausbildung.

Manfred Krug macht sie bald zur Bühnenpartnerin: Sie touren zwei Jahre sehr erfolgreich durch Deutschland. Fanny singt u. a. auf der Tatort-CD sowie auf der wunderbaren Duett-Scheibe „Sweet Nothings“. Zuletzt präsentierte die Sängerin mit der samtig-rauchigen Stimme Jazz-Standards solistisch und auf eigene eindrucksvolle Weise. Jetzt stellt sie erstmalig ein eigenes deutschsprachiges Programm vor:

„Mädchenplaudereien“ und „der Mond“ von Matthias Claudius, passt das? Diese Lieder scheinen wie Lieblingskleider der Sängerin – sie sitzen! Dabei sind die Songs von Fanny Krug vielfältig wie das Leben, das Platz lässt für Plaudereien, aber auch für Schmerz und Wucht. Fragil besungen, dann wieder kraftvoll, sinnlich. Hier findet sich Heiteres, mitunter Selbstironisches – eines sind diese Songs sicher nicht: banal.

Fanny Krug haucht ihnen stets Erlebtes ein, und sie nimmt uns dabei mit – im doppelten Wortsinn. Eintrittskarten für diese Veranstaltung gibt es im Vorverkauf in der Hauptstelle der Kreissparkasse Nordhausen sowie an der Abendkasse.
Autor: nnz

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