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So, 15:37 Uhr
24.09.2006

Erdgas und Sonne in der Grundschule

Nordhausen (nnz/djd). Angesichts der Auswirkungen unseres heutigen extrem hohen Energiekonsums auf Umwelt und Klima ist es wichtig, dass sich Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule mit den Möglichkeiten einer klimaschonenden Energienutzung befassen.


Dazu gehören insbesondere Energieeinsparung, effiziente Energienutzung, die Umstellung von Heizungen auf Kohlendioxidärmere Energieträger und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Die eigene Schule bietet vielfältige Möglichkeiten für eine praxisbezogene und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit diesen Themen.

Die Unterrichtseinheit wurde im Rahmen des von der GASAG geförderten Projektes „Effiziente Nutzung von Erdgas und erneuerbaren Energiequellen an Schulen“ entwickelt mit dem Ziel, die Erneuerung bzw. Umstellung von Heizungsanlagen auf Erdgas und die Nutzung der Solarenergie an Schulen pädagogisch vorzubereiten und zu begleiten. Sie eignet sich aber auch für Schulen, in denen Erdgas und/oder erneuerbare Energiequellen bereits genutzt werden. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Fragestellung, welchen Beitrag die eigene Schule durch die Reduzierung der Emissionen von Kohlendioxid zum Klimaschutz leisten kann.

Die Schüler entwickeln dabei ein Verständnis für die Energieversorgung ihrer Schule und erfahren außerdem, wo und wie sie durch ihr Verhalten Energie einsparen können. Darüber hinaus lernen sie die erneuerbaren Energiequellen kennen und diskutieren über Nutzungsmöglichkeiten an ihrer Schule. Die Unterrichtseinheit richtet sich vor allem an die 4. bis 6. Klasse. Sie umfasst vier Module, die jeweils Hintergrundinformationen, Hinweise zur Gestaltung der Unterrichtseinheit und zum Einsatz von Medien sowie Experimente, Aufgaben und Exkursionsvorschläge enthalten.

Hinweis: Es gibt bereits eine Broschüre zu demselben Thema für Oberschulen, Titel: "Erdgas und Sonne in der Schule"
Autor: nnz

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