So, 09:41 Uhr
30.12.2001
Dank an Mitstreiter und "Gegner"
Nordhausen/Urbach (nnz). Ein ereignisreiches Jahr liegt auch hinter den Mitgliedern der Bürgerinitiative Rettet der Goldenen Aue. Nun ist es an der Zeit, sich bei den Bürgern zu bedanken.
Verehrte Bürgerinnen und Bürger,
die Bürgerinitiative "Rettet die Goldene Aue" möchte sich bei Ihnen, unseren Mitbürgern, bedanken. Wir möchten uns bedanken, für die vielen, leider noch zu oft versteckten Sympathiebekundungen aus allen Schichten der Bevölkerung. Für die Unterstützung der Kirchengemeinden, den weitsichtigen Politikern aus allen Parteien, den Bürgermeistern und Gemeinderäten.
Wir danken den Amtspersonen, die aufgrund ihrer Dienstverpflichtung in Stadt- oder Kreisverwaltung keine Meinungsäußerung kundtun, von denen wir aber wissen, daß auch sie erhebliche Zweifel an der Art der bisher propagierten wirtschaftlichen Entwicklung durch bloße Bereitstellung einer riesigen Industriefläche haben.
Wir danken auch den regionalen Zeitungen, den Redakteuren, Volontären und Praktikanten, die unsere Bürgerinitiative in der Öffentlichkeit bisher begleiteten, auch wenn die Berichterstattung nicht immer zu unseren Gunsten ausfiel. Dank sagen wir weiterhin, den Unternehmern und Kleingewerbetreibenden, die alleingelassen im Irrglauben an eine schnelle regionale Wirtschaftsentwicklung durch ein großes Industriegebiet, skeptisch und vielleicht auch etwas abfällig auf uns blicken und dabei unermüdlich versuchen, ihr Geschäft unter heutigen erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen, für die wir keine Verantwortung tragen, aufrecht zu erhalten. Danke nochmals für den Mut und die Geduld.
Besonders danken wir aber den Menschen, die in schwieriger persönlicher Situation, arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht, für unser Wirken und unsere Argumente unbeirrt Verständnis aufbringen, sich mit dem Prozess einer zukunftsweisenden Regionalentwicklung noch aktiv auseinandersetzen und sich dabei den Blick auf die Realität bewahren.
Unserer Bürgerinitiative war es und wird es auch im kommenden Jahr
wichtig sein, ungeschönt und unabhängig von Parteien Aufklärungsarbeit zu leisten. Aufklärungsarbeit für den "Otto-Normal-Bürger", der darauf vertraut, daß die gewählten Volksvertreter verantwortungsbewußt mit seiner Wahlstimme umgehen. Aufklärungsarbeit nicht nur über die schwer umkehrbaren Folgen einer unbedachten Landschaftszerstörung, ohne nachhaltiges regionales Entwicklungskonzept.
Für die freie Meinungsäußerung und Öffentlichkeitsarbeit werden wir
deshalb auch im kommenden Jahr wieder neben der Presse verstärkt die Möglichkeiten des Internets nutzen. So ist geplant, den Webauftritt der Bürgerinitiative neu zu überarbeiten und künftigen Besuchern den Eintrag in ein Gästebuch zu ermöglichen, um auch auf diesem Weg evtl. Kritik, Sorgen und Wünsche der Nordhäuser Bürger im Internet kennen zu lernen.
Der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen gilt unsere ungeteilte Zustimmung, gemeinsam mit allen daran wirklich interessierten Akteuren und potentiellen Investoren im Land. Angemahnt bleibt dabei aber weiterhin die konzeptionelle Nachhaltigkeit, sowie Anstand im Umgang mit uns als Andersdenkende. Wir stimmen dabei aber nicht ein, in das Klagelied über die Ansiedlung von Daimler-Chrysler in Kölleda,können wir diese Entwicklung nicht umkehren, wohl eher ließen sich diese Entwicklung mit rein Nordhäuser Versäumnissen der Vergangenheit in Verbindung bringen. Vielmehr werden wir, jeder vielleicht auch für sich und an anderer Stelle, an der Seite derer stehen, die nach vorn schauen und Fehler der Vergangenheit erkennen und auch persönlich bereit sind, diese aufzuarbeiten.
Das Bemühen um eine bessere verkehrstechnische Nord-Süd Anbindung des Nordthüringer Raumes könnte beispielsweise dazu gehören. Dann sind auch Nordhäuser Motorenbauer möglichst schnell in der Lage nach Kölleda und zurück kommen, um nach getaner Arbeit den Feierabend in den Wäldern des Gipskarstes oder beim Wandern in den Feldern der Goldenen Aue genießen zu können. Regionale Verantwortung, eine faire Auseinandersetzung und die ständige Gesprächs- und Konsenzbereitschaft war und ist für uns kein Thema, weil sachlich notwendig und ganz einfach selbstverständlich. Daher begrüssen wir ausdrücklich die neue Gesprächsbereitschaft auf Augenhöhe, insbesondere aus den Reihen der CDU.
Ein gesundes, neues und vor allem friedliches Jahr, wünscht Ihnen die Bürgerinitiative "Rettet die Goldene Aue"
Autor: nnzVerehrte Bürgerinnen und Bürger,
die Bürgerinitiative "Rettet die Goldene Aue" möchte sich bei Ihnen, unseren Mitbürgern, bedanken. Wir möchten uns bedanken, für die vielen, leider noch zu oft versteckten Sympathiebekundungen aus allen Schichten der Bevölkerung. Für die Unterstützung der Kirchengemeinden, den weitsichtigen Politikern aus allen Parteien, den Bürgermeistern und Gemeinderäten.
Wir danken den Amtspersonen, die aufgrund ihrer Dienstverpflichtung in Stadt- oder Kreisverwaltung keine Meinungsäußerung kundtun, von denen wir aber wissen, daß auch sie erhebliche Zweifel an der Art der bisher propagierten wirtschaftlichen Entwicklung durch bloße Bereitstellung einer riesigen Industriefläche haben.
Wir danken auch den regionalen Zeitungen, den Redakteuren, Volontären und Praktikanten, die unsere Bürgerinitiative in der Öffentlichkeit bisher begleiteten, auch wenn die Berichterstattung nicht immer zu unseren Gunsten ausfiel. Dank sagen wir weiterhin, den Unternehmern und Kleingewerbetreibenden, die alleingelassen im Irrglauben an eine schnelle regionale Wirtschaftsentwicklung durch ein großes Industriegebiet, skeptisch und vielleicht auch etwas abfällig auf uns blicken und dabei unermüdlich versuchen, ihr Geschäft unter heutigen erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen, für die wir keine Verantwortung tragen, aufrecht zu erhalten. Danke nochmals für den Mut und die Geduld.
Besonders danken wir aber den Menschen, die in schwieriger persönlicher Situation, arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht, für unser Wirken und unsere Argumente unbeirrt Verständnis aufbringen, sich mit dem Prozess einer zukunftsweisenden Regionalentwicklung noch aktiv auseinandersetzen und sich dabei den Blick auf die Realität bewahren.
Unserer Bürgerinitiative war es und wird es auch im kommenden Jahr
wichtig sein, ungeschönt und unabhängig von Parteien Aufklärungsarbeit zu leisten. Aufklärungsarbeit für den "Otto-Normal-Bürger", der darauf vertraut, daß die gewählten Volksvertreter verantwortungsbewußt mit seiner Wahlstimme umgehen. Aufklärungsarbeit nicht nur über die schwer umkehrbaren Folgen einer unbedachten Landschaftszerstörung, ohne nachhaltiges regionales Entwicklungskonzept.
Für die freie Meinungsäußerung und Öffentlichkeitsarbeit werden wir
deshalb auch im kommenden Jahr wieder neben der Presse verstärkt die Möglichkeiten des Internets nutzen. So ist geplant, den Webauftritt der Bürgerinitiative neu zu überarbeiten und künftigen Besuchern den Eintrag in ein Gästebuch zu ermöglichen, um auch auf diesem Weg evtl. Kritik, Sorgen und Wünsche der Nordhäuser Bürger im Internet kennen zu lernen.
Der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen gilt unsere ungeteilte Zustimmung, gemeinsam mit allen daran wirklich interessierten Akteuren und potentiellen Investoren im Land. Angemahnt bleibt dabei aber weiterhin die konzeptionelle Nachhaltigkeit, sowie Anstand im Umgang mit uns als Andersdenkende. Wir stimmen dabei aber nicht ein, in das Klagelied über die Ansiedlung von Daimler-Chrysler in Kölleda,können wir diese Entwicklung nicht umkehren, wohl eher ließen sich diese Entwicklung mit rein Nordhäuser Versäumnissen der Vergangenheit in Verbindung bringen. Vielmehr werden wir, jeder vielleicht auch für sich und an anderer Stelle, an der Seite derer stehen, die nach vorn schauen und Fehler der Vergangenheit erkennen und auch persönlich bereit sind, diese aufzuarbeiten.
Das Bemühen um eine bessere verkehrstechnische Nord-Süd Anbindung des Nordthüringer Raumes könnte beispielsweise dazu gehören. Dann sind auch Nordhäuser Motorenbauer möglichst schnell in der Lage nach Kölleda und zurück kommen, um nach getaner Arbeit den Feierabend in den Wäldern des Gipskarstes oder beim Wandern in den Feldern der Goldenen Aue genießen zu können. Regionale Verantwortung, eine faire Auseinandersetzung und die ständige Gesprächs- und Konsenzbereitschaft war und ist für uns kein Thema, weil sachlich notwendig und ganz einfach selbstverständlich. Daher begrüssen wir ausdrücklich die neue Gesprächsbereitschaft auf Augenhöhe, insbesondere aus den Reihen der CDU.
Ein gesundes, neues und vor allem friedliches Jahr, wünscht Ihnen die Bürgerinitiative "Rettet die Goldene Aue"

