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Mi, 08:15 Uhr
20.09.2006

Ärger mit "Produktforschern"

Nordhausen (nnz). Vor Zahlungen an selbsternannte Produktforscher warnt die Verbraucher-Zentrale in Nordhausen. Sie ködern Verbraucher mit unerwünschter Telefonwerbung für Produkttests von angeblich hochwertigen Markenartikeln. Weitere Einzelheiten dazu in Ihrer nnz.


"Wer den falschen Forschern auf den Leim geht, erhält stattdessen wertlosen Plunder", warnt Silvia Georgi, Verbraucherberaterin in Nordhausen. Seit Wochen häufen sich in der Nordhäuser Beratungsstelle der Verbraucher-Zentrale Thüringen Nachfragen zum so genannte Institut für Produktforschung. Telefonisch ließen sich Verbraucher darauf ein, für monatlich 19 Euro Produkte zu testen, die sie angeblich behalten durften.

Verbraucher erklärten immer wieder, dass sie nur minderwertige Waren erhalten haben. Besonders pikant - trotz Kündigung oder Widerruf erhalten derzeit erneut viele Verbraucher Mahnungen für angebliche Forderungen des Institutes für Produktforschung. Absender sind das "Forschungsprogramm Zukunft testen" der so genannten Verbraucherbund AG und der Deutschen Inkassostelle.

Die Verbraucher-Zentrale Thüringen e.V. rät, sich von derartigen Schreiben nicht einschüchtern zu lassen. "Wer noch nicht widerrufen hat, kann dies nachholen, da keine korrekte Widerrufsbelehrung mitgeteilt wurde", weiß Silvia Georgi. Bereits abgebuchte Zahlungen können so noch innerhalb von 6 Wochen zurückgeholt werden, ergänzt die Juristin.

Individuellen Rat erhalten Verbraucher in der Nordhäuser Beratungsstelle am August-Bebel-Platz der Verbraucher-Zentrale Thüringen e.V. jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr und jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.
Autor: nnz

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