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Di, 18:11 Uhr
03.09.2024
Erste große Entscheidung des neuen Nordhäuser Kreistages

Carola Böck wieder zur Kreistagsvorsitzenden gewählt

Mit Spannung erwartet wurde heute die Wahl des neuen Kreitagsvorsitzenden in Nordhausen. Ursprünglich standen zwei Kandidaten zur Wahl. Einer aus der stärksten und einer aus der schwächsten Fraktion …

Carola Böck ist wieder Kreistagsvorsitzende (Foto: CDU) Carola Böck ist wieder Kreistagsvorsitzende (Foto: CDU)

Zur Wahl des Vorsitzenden des Kreistages Nordhausen waren Thomas Flagmeyer aus der stärksten Fraktion, der AfD (15 Sitze von 46), vorgeschlagen sowie Rüdiger Neitzke von den GRÜNEN, die zwei Abgeordnete im Kreistag stellen. Neu hinzu kam der Vorschlag der CDU, Carola Böck als Vorsitzende zu benennen. Sie hatte diese Aufgabe in der letzten Legislaturperiode inne, als die CDU nominell stärkste Kraft im Kreistag war. Daraufhin zog Neitzke seine Kandidatur als Kreistagsvorsitzender zurück, um Carola Böck zu unterstützen. Für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden wollte der Grüne aber im Rennen bleiben.

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Die 44 anwesenden Kreistagsmitglieder entschieden in einer geheimen Wahl, die in richtigen Wahlkabinen und mit Urne durchgeführt wurde, dass Carola Böck weiterhin den Vorsitz über den Kreistag führen soll. Sie erhebt 25 Stimmen, auf Thomas Flagmeyer entfielen 17 Stimmen, zwei Abgeordnete enthielten sich. Und achten ihren Wahlzettel ungültig.

Die Schulleiterin Carola Böck hatte bei den Kreistagswahlen im Mai als Einzelperson 2757 Stimmen erhalten. Der AfD-Politiker Flagmeyer konnte damals 635 Stimmen erzielen.
Autor: osch

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Kommentare
Schienenersatz
03.09.2024, 18:44 Uhr
Verdient
Es freut mich zu hören, dass Fr. Böck wieder diesen Posten inne hat. Eine Demokratie mit Herz.
Alex Gösel
03.09.2024, 19:08 Uhr
Kreistagsvorsitzender...
Man kann ja zu Frau Böck stehen wie man möchte. Möglicherweise hat sie gute Arbeit in der letzten Legislatur geleistet.

Aber ich finde schon zum einen Herrn Neitzkes Verhalten merkwürdig, zog er, als Frau Böck zur Wiederwahl stand, seine Kandidatur zurück. Gut, gegen die vermeintlich starke AfD hätte er wohl kaum eine Chance gehabt, oder?

Zum anderen finde ich acht ungültige Stimmen von Elitepolitikern sehr merkwürdig und lässt mich an deren Amt doch sehr zweifeln! Scheinbar weiß selbst unsere hiesige Politkaste nicht, wie man richtig wählt, oder wie kommen die acht ungültigen Stimmen zusammen? Oder möchten diese acht Elitepolitiker damit ihren Unmut ausdrücken?
Ossi1949
03.09.2024, 20:06 Uhr
Den Hinweis verstehe ich nicht:
Wenn es darum ginge, dass derjenige die Posten bekäme, der die meisten Personenstimmen erhalten hat, dann müsste ja Herr Prophet alle zu vergebenden Posten im Stadt- u. Kreistag besetzen. Das war bestimmt nicht so gemeint?
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