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Di, 15:40 Uhr
12.09.2006

Auf geht’s

Nordhausen (nnz). Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Gestern konstituierte sich im Nordhäuser Rathaus das Festkomitee für das Rolandsfest 2007. Die ersten Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.


Die rund 25 Mitglieder wählten einstimmig aus ihrer Mitte den Vorstand, den Peter Schwarz vom Verein „Rolandgruppe Nordhausen“ leiten wird. Gemeinsam werden sie sich mit der Stadtverwaltung und der Firma Nordbrand in den nächsten Monaten um die Vorbereitung und Durchführung des Rolandsfestes im nächsten Jahr kümmern.

Insgesamt 12 Jubiläen werde es nach dem gegenwärtigen Stand 2007 zu feiern geben, erklärte die Kulturamtsleiterin das Konzept. Neben 1080 Jahren Nordhausen, 500 Jahren Kornbrennerei, 100 Jahren Hallenradsport werde das Theater 90, die Likörfabrik August Picht 85, das Museum Meyenburg 80, die Kindergärten Herreden und Domstraße 60, das Jugendsozialwerk 15, die Fachhochschule 10 und die Jugendkunstschule und das Kunsthaus Meyenburg 5 Jahre alt. Mit dem Motto: „Nordhausen jubiliert – Roland trifft Huhn“ wolle man die Zusammengehörigkeit der 500jährigen Korngeschichte und der Rolandstadt dokumentieren.

Das Rolandsfest vom 8. bis 10. Juni werde jedoch hauptsächlich das 1080jährige Stadtjubiläum, die 500jährige Geschichte des Korns und den Hallenradsport thematisieren. Alle anderen Jubiläen werden im Laufe des gesamten Jahres im Rahmen eines Festkalenders chronologisch gefeiert, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose.

Zum Rolandsfest sind die Hauptveranstaltungsorte der Markt mit einem historischen Handwerkermarkt und einer Kleinkunstbühne, die Rautenstraße als Vereins- und Händlermeile, die Festbühne bei der Firma Nordbrand und dem Tag der offenen Tür der Firma am Samstag, der Petersberg mit großer Bühne für Kunst und Kultur und der Theaterplatz mit einer „Galerie im Zelt“ und Mitmach-Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Ein Festumzug am 10. Juni wird auf der geplanten Route: vom August-Bebel-Platz über die Löbnitzstraße, W.-Nebelung-Straße, Wallrothstraße, Hagen, Kranich-, Rautenstraße, Nordbrand und Sangerhäuser Straße einen weiteren Höhepunkt bilden.

Pfarrer Richard Hentrich und Superintendent Michael Bornschein könnten sich aus Anlass des 1080jährigen Stadtjubiläums auch einen ökumenischen Festgottesdienst am Sonntag vorstellen, „für dessen Zeitpunkt man sich gern nach dem Festumzug richte“, sagten beide. „Das Rolandsfest solle im wahrsten Sinne ein Fest von Nordhäusern für Nordhäuser werden und das nicht nur beim Festumzug “, sagte Frau Klose. Deshalb solle auch die Versorgung von Nordhäuser Händlern abgesichert werden. Ebenso erhoffe sie sich, dass sich die Nordhäuser Künstler und die Vereine einbringen werden.

Schon in diesem Jahr solle auch mit der Werbung für das große Fest auf Messen und in den Medien mit Plakaten, Flyern und Werbespots begonnen werden.
Autor: nnz

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