Di, 12:34 Uhr
12.09.2006
Fieberhaft
Nordhausen (nnz). Das Loch in der Kreiskasse ist immer noch riesengroß. Doch mit zahlreichen Stopf-Programmen soll nun fieberhaft am Schließen des Ausfalltrichters gearbeitet werden.
Wir arbeiten fieberhaft daran, die Liquidität der Verwaltung weiter zu verbessern, sagte die erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Jutta Krauth (SPD), der nnz. Vor allem in Bereich der Kredite habe es in den zurückliegenden Tagen intensive Gespräche mit Banken gegeben. Ein Zinsmanagement soll jetzt als Zauberwort herhalten, deshalb wollen es die Verwalter auch im nächsten Kreistag so beschlossen wissen. An der Verbesserung der Liquidität arbeitet in der Kämmerei der Kreisverwaltung indes eine speziell zusammengestellte Gruppe, weiterhin kündigt Krauth eine künftige computergestützte Auftragsverwaltung an.
Das Ziel ist an der Behringstraße klar abgesteckt: Zum Ende des Jahres wolle man sich mit dem Kassenkredit begnügen und alle offenen Rechnungen bezahlt haben. Ob bis zu diesem Zeitpunkt der Internet-Auftritt der Verwaltung nach dem Nausitz-Desaster wieder online sein wird, das wollte oder konnte Jutta Krauth auch nicht beantworten.
Wie die Mitglieder des Finanzausschusses schon mehrfach spöttisch anmerkten, sei die Kreisverwaltung ein gern gesehener Kunde bei den hiesigen und auswärtigen Banken. Die zuständigen Verwalter schlossen Kredite ab wie sie eigentlich beim klassischen Verbraucher üblich sind. Lange Laufzeiten, feste Zinssätze. Da viele der langfristigen Verbindlichkeiten in einer Zeit aufgenommen worden waren, da die Zinssätze horrend hoch waren, muss jetzt ordentlich berappt werden, inklusive der Tilgung. In anderen Kreisverwaltungen war man anders an die Schuldenproblematik herangegangen. Da konnten variable Zinssätze ausgehandelt werden, so dass Umschuldungen – zum Beispiel im Nachbarlandkreis Eichsfeld – an der Tagesordnung sind.
Autor: nnzWir arbeiten fieberhaft daran, die Liquidität der Verwaltung weiter zu verbessern, sagte die erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Jutta Krauth (SPD), der nnz. Vor allem in Bereich der Kredite habe es in den zurückliegenden Tagen intensive Gespräche mit Banken gegeben. Ein Zinsmanagement soll jetzt als Zauberwort herhalten, deshalb wollen es die Verwalter auch im nächsten Kreistag so beschlossen wissen. An der Verbesserung der Liquidität arbeitet in der Kämmerei der Kreisverwaltung indes eine speziell zusammengestellte Gruppe, weiterhin kündigt Krauth eine künftige computergestützte Auftragsverwaltung an.
Das Ziel ist an der Behringstraße klar abgesteckt: Zum Ende des Jahres wolle man sich mit dem Kassenkredit begnügen und alle offenen Rechnungen bezahlt haben. Ob bis zu diesem Zeitpunkt der Internet-Auftritt der Verwaltung nach dem Nausitz-Desaster wieder online sein wird, das wollte oder konnte Jutta Krauth auch nicht beantworten.
Wie die Mitglieder des Finanzausschusses schon mehrfach spöttisch anmerkten, sei die Kreisverwaltung ein gern gesehener Kunde bei den hiesigen und auswärtigen Banken. Die zuständigen Verwalter schlossen Kredite ab wie sie eigentlich beim klassischen Verbraucher üblich sind. Lange Laufzeiten, feste Zinssätze. Da viele der langfristigen Verbindlichkeiten in einer Zeit aufgenommen worden waren, da die Zinssätze horrend hoch waren, muss jetzt ordentlich berappt werden, inklusive der Tilgung. In anderen Kreisverwaltungen war man anders an die Schuldenproblematik herangegangen. Da konnten variable Zinssätze ausgehandelt werden, so dass Umschuldungen – zum Beispiel im Nachbarlandkreis Eichsfeld – an der Tagesordnung sind.

