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Mo, 17:59 Uhr
11.09.2006

Am Kreuzungspunkt

Nordhausen (nnz). Gestern ist die neue Dauerausstellung auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora eröffnet worden. Heute wurde in Nordhausen noch einmal Kränze niedergelegt.


Am Kreuzungspunkt (Foto: nnz) Am Kreuzungspunkt (Foto: nnz) „Die Kranzniederlegung hier an dieser Stelle ist extrem wichtig für das Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers. Hier, mitten in der Stadt, stand das damals Sterbelager Boelke-Kaserne, hier kreuzen sich deshalb wichtige Erinnerungslinien zwischen Stadt und Lager“, sagte Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte „Mittelbau - Dora“, heute Nachmittag bei einer Kranzniederlegung an der Gedenkstele auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof am Stresemannring. „Auf diesem Ehrenfriedhof sind viele Opfer aus der Boelke-Kaserne beigesetzt. Damit ist dieser Ort das zweitgrößte Massengrab des Konzentrationslagers“, so Dr. Wagner weiter.

Zur Kranzniederlegung waren auch ehemalige Häftlinge gekommen, die anlässlich der Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte in Nordhausen waren. Neben Häftlingsvertretern und Opferverbänden legten Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), Vertreter des Landratsamtes und politischer Parteien ihre Kränze nieder.

Der ehemalige Häftling Albert van Hoey erinnerte mit einem Kameraden an die schrecklichen Zustände in der Boelke-Kaserne (siehe Bild).
Autor: nnz

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