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So, 09:07 Uhr
10.09.2006

nnz-Galerie: Chris ließ auf sich warten

Nordhausen (nnz). Der Petersberg war gestern gut gefüllt. Vor allem die Fans des einstigen Stars der Diskoszene der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wollten Chris Norman sehen. Sie kamen zwar voll auf ihre Kosten, musste dafür aber auch lange ausharren...


In den offiziellen Verkündigungen für das Konzert war 19 Uhr als Beginn avisiert. Nur diejenigen, die auf der Internetseite vom Thüringer Ticket Service genauer hinschauten wusste, dass es eine Vorband geben würde. Es waren die gleichen Herren der „Candy Red Blues Band", die schon am Freitagabend eine Blues-Kostprobe ablieferten. Also harrten die Norman-Jüngerinnen und Jünger im immer kälter werdenden Abend bis kurz nach 21.30 Uhr aus. Dann aber war es soweit.

Mit professioneller Lichtshow präsentierten sich Chris Norman und seine Musiker dem Publikum. Das erfuhr denn nach dem ersten Song auch gleich, dass ihr Idol allzu viele deutsche Vokabeln nicht beherrscht, „mein Deutsch ist Scheiße!“. Routiniert runtergespielt wurden dann einige neue Songs, doch die richtige Stimmung kam bei den Songs aus den Siebzigern auf, die Smokie von der damalige Hitmaschine Chinn/Chapman auf den Bandleib geschrieben wurden. Auch die spätere „Midnight Lady“ ist so zusagen ein Fremdprodukt, dafür zeichnete Dieter Bohlen verantwortlich. Diese Zusammenarbeit endete bereits mehrere Monate später, nachzulesen in Bohlens Machtwerk „Nichts als die Wahrheit“.

Nun tourt Chris Norman ab und zu durch die Lande, spielt auf Stadtfesten mit Ute Freudenberg oder setzt sich als Botschafter für das künftige Kinderhospiz Mitteldeutschland ein. Deren Macher sind derzeit mit dem Geldeinwerben beschäftigt, zu dem auch das Konzert gestern diente. Im VIP-Zelt wollte dennoch so eitel Freude nicht aufkommen. Wer 89 Euro hingeblättert und auf das versprochene Gala-Büffet gewartet hatte, der wurde doch einigermaßen enttäuscht. Unternehmer, die schon mal selbst solch eine Organisation in die Hand genommen hatten wissen, was das Publikum bei einem derartigen Preis erwartet.

Geld wurde gestern allerdings genug gereicht. Zum Beispiel von der Kreissparkasse, die einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro rüberreichte. Den nahm Wolfgang Winkler, alias TV-Hauptkommissar Herbert Schneider, in Empfang. 4,8 Millionen Euro wollen die Stiftung und ihre Unterstützer, der Freundeskreis, einwerben. Im Jahr 2008 soll die Schlüsselübergabe in Nordhausen-Krimderode erfolgen.
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Chris Norman in Nordhausen (Foto: )
Autor: nnz

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