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Do, 14:38 Uhr
07.09.2006

Für und gegen

Nordhausen (nnz). Eine Nordhäuser Erklärung „Für Toleranz und Zivilcourage – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ hat gestern die Fraktion „Die Linke.PDS“ dem Hauptausschuss vorgestellt. Wie es damit nun weitergeht, das hat die nnz erfahren.


Die Mitglieder des Gremiums stimmten dem Vorschlag grundsätzlich zu und einigten sich einstimmig, sich noch über den genauen Wortlaut abzustimmen. Die Erklärung soll dann am 20. September den Stadträten in ihrer Sitzung zur Abstimmung vorgelegt werden.

In Anbetracht der Geschichte der Stadt Nordhausen, in der die Zeit des Nationalsozialismus das dunkelste Kapitel gewesen sei, „missbilligen wir den geplanten Aufmarsch der NPD in Nordhausen am 7. Oktober 2006“, heißt es unter anderem in der Erklärung. Man wolle für ein demokratisches und tolerantes Miteinander in Nordhausen eintreten, es solle in keinem Bereich die demokratische Verfassung außer Kraft gesetzt werden und man werde niemals fremdenfeindliches und rassistisches Handeln und politisch motivierte Gewalt in Nordhausen akzeptieren.

Überall dort, wo die freiheitlichen Grundrechte und das Zusammenleben der Menschen bedroht seien, Ausgrenzungen und Bedrohungen von Minderheiten und Andersdenkenden geschehen, wolle man mit Zivilcourage für Menschlichkeit und die Wahrung der Grundrechte eintreten.
Autor: nnz

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