Di, 11:49 Uhr
05.09.2006
Bislang nur geliehen
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Mitte September wird in Sondershausen die diesjährige Konzertsaison des Loh-Orchesters eröffnet. Ein Klaviervirtuose wird dabei allerdings an einem geliehenen Flügel spielen...
Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH eröffnet am 16. und 17. September die neue Konzertsaison. Für das Eröffnungskonzert konnte mit Peter Rösel ein Solist gewonnen werden, der seit Jahrzehnten das künstlerische Niveau der Konzertpodien der Welt mitbestimmt. Peter Rösel, der in mehr als 40 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gastierte, gilt als Spezialist für Aufführungen der Konzerte von Rachmaninow, der Musik Beethovens, Webers und Schumanns. Einen besonderen Platz aber nimmt in seinem Repertoire das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart ein.
Zum Spielzeitauftakt bringt der gebürtige Dresdner Mozarts Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467 mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda zu Gehör. Als Peter Rösel eben dieses Konzert in Salzburg mit dem Mozarteum-Orchester spielte, urteilte die Presse: Der Pianist Peter Rösel war der richtige Partner, der samtpfotig artikuliert, aber sich auch auf witzige Dialoge einlässt. (Salzburger Nachrichten) Und: Unprätentiös und von bewundernswerter Gelassenheit integrierte sich der Solist Peter Rösel behutsam in das Gesamtgeschehen ein und gestaltete seinen Part, feinfühlig, souverän und unaufdringlich. (Salzburger Volkszeitung)
Um das Können des Solisten zur Geltung bringen zu können, taugt der alte Sondershäuser Konzertflügel, der viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet hat, nicht mehr. Peter Rösel wird daher am 16. September im Haus der Kunst einen neuen Steinway-Flügel einweihen, bei dessen Auswahl er selbst ein gewichtiges Wort mitgesprochen hat. Um das Instrument allerdings nicht nur zu leihen, sondern auch kaufen zu können, benötigt die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH Unterstützung. Der Freistaat Thüringen hat bereits für einen Anteil einen Bewilligungsbescheid gegeben, der Förderverein des Loh-Orchesters und die Sparkassen Kunststiftung für den Kyffhäuserkreis erweisen ihre Unterstützung, und viele Konzertbesucher und Freunde des Loh-Orchesters haben bereits für den Erwerb des Konzertflügels gespendet.
Das von Peter Rösel interpretierte Mozart-Konzert steht in festlichem C-Dur. Gewissermaßen als Kontrast erweisen sich die beiden anderen Werke des Konzertes. Zu Beginn spielt das Loh-Orchester Ludwig van Beethovens Ouvertüre zum Trauerspiel Coriolan, und nach der Konzertpause wird Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 1 op. 68 zur Aufführung gebracht. Diese beiden Werke wurden in pathetischem c-Moll komponiert und eigenen sich damit so recht zum Anlass einer Saisoneröffnung.
Für die Konzerte, die am 16. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 17. September im Theater Nordhausen stattfinden, halten die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, und die Vorverkaufsstellen noch Eintrittskarten bereit. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Jeweils um 19.00 Uhr gibt Konzertdramaturg Steffen Seiferling im Foyer eine Einführung in das Konzertprogramm.
Autor: nnzDie Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH eröffnet am 16. und 17. September die neue Konzertsaison. Für das Eröffnungskonzert konnte mit Peter Rösel ein Solist gewonnen werden, der seit Jahrzehnten das künstlerische Niveau der Konzertpodien der Welt mitbestimmt. Peter Rösel, der in mehr als 40 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gastierte, gilt als Spezialist für Aufführungen der Konzerte von Rachmaninow, der Musik Beethovens, Webers und Schumanns. Einen besonderen Platz aber nimmt in seinem Repertoire das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart ein.
Zum Spielzeitauftakt bringt der gebürtige Dresdner Mozarts Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467 mit dem Loh-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda zu Gehör. Als Peter Rösel eben dieses Konzert in Salzburg mit dem Mozarteum-Orchester spielte, urteilte die Presse: Der Pianist Peter Rösel war der richtige Partner, der samtpfotig artikuliert, aber sich auch auf witzige Dialoge einlässt. (Salzburger Nachrichten) Und: Unprätentiös und von bewundernswerter Gelassenheit integrierte sich der Solist Peter Rösel behutsam in das Gesamtgeschehen ein und gestaltete seinen Part, feinfühlig, souverän und unaufdringlich. (Salzburger Volkszeitung)
Um das Können des Solisten zur Geltung bringen zu können, taugt der alte Sondershäuser Konzertflügel, der viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet hat, nicht mehr. Peter Rösel wird daher am 16. September im Haus der Kunst einen neuen Steinway-Flügel einweihen, bei dessen Auswahl er selbst ein gewichtiges Wort mitgesprochen hat. Um das Instrument allerdings nicht nur zu leihen, sondern auch kaufen zu können, benötigt die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH Unterstützung. Der Freistaat Thüringen hat bereits für einen Anteil einen Bewilligungsbescheid gegeben, der Förderverein des Loh-Orchesters und die Sparkassen Kunststiftung für den Kyffhäuserkreis erweisen ihre Unterstützung, und viele Konzertbesucher und Freunde des Loh-Orchesters haben bereits für den Erwerb des Konzertflügels gespendet.
Das von Peter Rösel interpretierte Mozart-Konzert steht in festlichem C-Dur. Gewissermaßen als Kontrast erweisen sich die beiden anderen Werke des Konzertes. Zu Beginn spielt das Loh-Orchester Ludwig van Beethovens Ouvertüre zum Trauerspiel Coriolan, und nach der Konzertpause wird Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 1 op. 68 zur Aufführung gebracht. Diese beiden Werke wurden in pathetischem c-Moll komponiert und eigenen sich damit so recht zum Anlass einer Saisoneröffnung.
Für die Konzerte, die am 16. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 17. September im Theater Nordhausen stattfinden, halten die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, und die Vorverkaufsstellen noch Eintrittskarten bereit. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Jeweils um 19.00 Uhr gibt Konzertdramaturg Steffen Seiferling im Foyer eine Einführung in das Konzertprogramm.

