Mo, 13:04 Uhr
04.09.2006
Weihe wird gefeiert
Nordhausen (nnz). Den Geburtstag einer Kirche nennen die Fachleute Weihe. Im Landkreis Nordhausen wird in einer kleinen Dorfkirche dieses Fest am kommenden Wochenende zum 300. Mal gefeiert. Die nnz mit den Einzelheiten.
Weihe wird gefeiert (Foto: nnz)
Am 9. September 2006 feiert die Klettenberger Kirchengemeinde mit dem Förderverein den 300. Weihetag ihrer Kirche. Der Tag wird mit einem Festgottesdienst beginnen. Für Essen und Kurzweil wird gesorgt sein.
Der Bau begann 1647 als Schloßkirche, da die alte gräfliche Kapelle baufällig geworden war. 1697 kommt Georg Spangenberg als Hofprediger nach Klettenberg und vollendet den Kirchbau. Die Einweihung der noch nicht fertiggestellten Kirche fand 1706 statt. In diesem Jahr verband sich die Dorfgemeinde mit der Schloßgemeinde. Der Einbau der Patronatsstühle für die Burginsassen erfolgte erst 1718.
In den Jahren 1931 bis 1933 wurde die letzte große Renovierung durchgeführt. Dabei fand man einen mittelalterlichen Taufstein, der sich heute in der Frauenbergkirche von Nordhausen befindet. 1975 wurde die Kirche, bedingt durch die Randlage in der Sperrzone aufgegeben. Sie war seit dieser Zeit dem Verfall preisgegeben und wurde als Ruine ausgewiesen. Nach der Wende konnten durch Initiative der Denkmalschutzbehörde die ersten Sicherungsmaßnahmen zum Erhalt der Kirche durchgeführt werden.
1993 gründete sich der Förderverein St. Nicolaikirche Klettenberg e.V. mit dem Ziel des Wiederaufbaus und der Restaurierung. 2005 wurde auf der ehemaligen Orgelempore ein Gemeinderaum eingebaut. Damit kann die Kirche wieder regelmäßig genutzt werden. Sie ist nicht nur ein erhaltenswertes Bauwerk, sondern auch Gotteshaus zum Gemeinwohl aller.
Karl Schmidt
Autor: nnz
Weihe wird gefeiert (Foto: nnz)
Am 9. September 2006 feiert die Klettenberger Kirchengemeinde mit dem Förderverein den 300. Weihetag ihrer Kirche. Der Tag wird mit einem Festgottesdienst beginnen. Für Essen und Kurzweil wird gesorgt sein.Der Bau begann 1647 als Schloßkirche, da die alte gräfliche Kapelle baufällig geworden war. 1697 kommt Georg Spangenberg als Hofprediger nach Klettenberg und vollendet den Kirchbau. Die Einweihung der noch nicht fertiggestellten Kirche fand 1706 statt. In diesem Jahr verband sich die Dorfgemeinde mit der Schloßgemeinde. Der Einbau der Patronatsstühle für die Burginsassen erfolgte erst 1718.
In den Jahren 1931 bis 1933 wurde die letzte große Renovierung durchgeführt. Dabei fand man einen mittelalterlichen Taufstein, der sich heute in der Frauenbergkirche von Nordhausen befindet. 1975 wurde die Kirche, bedingt durch die Randlage in der Sperrzone aufgegeben. Sie war seit dieser Zeit dem Verfall preisgegeben und wurde als Ruine ausgewiesen. Nach der Wende konnten durch Initiative der Denkmalschutzbehörde die ersten Sicherungsmaßnahmen zum Erhalt der Kirche durchgeführt werden.
1993 gründete sich der Förderverein St. Nicolaikirche Klettenberg e.V. mit dem Ziel des Wiederaufbaus und der Restaurierung. 2005 wurde auf der ehemaligen Orgelempore ein Gemeinderaum eingebaut. Damit kann die Kirche wieder regelmäßig genutzt werden. Sie ist nicht nur ein erhaltenswertes Bauwerk, sondern auch Gotteshaus zum Gemeinwohl aller.
Karl Schmidt

