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Mo, 08:45 Uhr
04.09.2006

Begleiten

Nordhausen (nnz). Zwei Jahre Palliativstation am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen - ein Grund stolz zu sein! Was vor zwei Jahren mit viel Engagement begann, hat sich als fester und notwendiger Bestandteil der medizinischen Betreuung in unserer Region etabliert. Am kommenden Samstag soll es mehr Informationen geben.

Begleiten (Foto: nnz) Begleiten (Foto: nnz)

Die Nachfrage nach palliativmedizinischer Betreuung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Da immer mehr Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung schwere chronische Erkrankungen erleben und die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen deutlich zunimmt, werden die Ängste vor unerträglichen Leiden, vor Schmerz und vor sozialer Isolierung immer größer und damit auch die Bedeutung der Palliativmedizin.

Die Palliativmedizin versucht durch die ganzheitliche Betreuung von schwerkranken und sterbenden Patienten sowie ihren Angehörigen, Schmerzen zu lindern und der verbleibenden Lebenszeit einen Sinn zu geben. In den vergangenen Jahren haben viele Patienten und ihre Familien dieses Angebot am Südharz-Krankenhaus angenommen.

Doch oft gibt es noch viele Fragen und Unklarheiten über die Ziele und die Möglichkeiten palliativmedizinischer Betreuung. Noch oft wird das Bemühen um eine bestmögliche Lebensqualität in den letzten Wochen oder Tagen eines schwerkranken Menschen und um würdevolles Sterben mit Sterbehilfe verwechselt.

Aus diesem Grund lädt der Förderverein der Palliativstation zum 1. Palliativtag am Südharz-Krankenhaus ein. Dieser Informationstag findet am kommenden Samstag (9.9.) von 9.00 bis 13.00 Uhr im Seminarraum des Südharz-Krankenhauses statt.



Neben Vorträgen zu den Inhalten und Zielen der Palliativmedizin, zu Schmerztherapie, zu Ernährungsfragen und zu psychologischer Betreuung und Gesprächstherapie stehen Ärzte, Schwestern und viele andere Mitglieder des multidisziplinären Teams der Palliativstation für persönliche Gespräche zur Verfügung. Zusätzlich werden sich an diesem Tag einige für die Betreuung wichtige Unternehmen mit ihren Produkten vorstellen. Und selbstverständlich werden auch Pflegedienste, Hospize und Selbsthilfegruppen für alle Fragen bereit sein.

Der Förderverein und die Palliativstation laden alle Interessierten nochmals ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Die Mitarbeiter der Palliativstation werden diesen Tag gleichzeitig nutzen, ihre neue Broschüre zu allen Angeboten und zu wichtigen Fragen rund um die Palliativmedizin vorzustellen.
Autor: nnz

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