Do, 16:05 Uhr
31.08.2006
Aktion verlängert
Nordhausen (nnz). Immer noch setzen viele Menschen ihre Unterschrift auf Listen, um damit für den Erhalt des Nordhäuser Theaters zu votieren. Die Aktion hört nicht auf, auch die Demos nicht...
Die Vorsitzenden der beiden Fördervereine – Dr. Götz Ehrhardt vom Förderverein Theater Nordhausen e.V. und Wolfgang Wytrieckus vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e.V. – haben sich darauf verständigt, die gemeinsame Unterschriftenaktion bis zum Monatsende
September zu verlängern, so Intendant Lars Tietje. Nach wie vor möchten offensichtlich viele Menschen auf diesem Wege ihre Kritik an den Kürzungsplänen der Landesregierung ausdrücken und die Schließung der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH verhindern.
Es gäbe derzeit auch noch keinen Grund, in den gemeinsamen Bemühungen nachzulassen: Trotz erster positiver Signale aus Erfurt ist die Situation ja weiterhin offen, ergänzte der Intendant. Die Fördervereine bitten darum, volle Unterschriftenlisten im Theater Nordhausen oder im Haus der Kunst Sondershausen abzugeben oder auf dem Postweg zurück zu senden. Aber auch eine nur teilweise gefüllte Liste werde selbstverständlich gezählt und bilde einen Beitrag zum Gesamtergebnis.
Weitere Listen kann man sich aus dem Internet herunterladen
(www.theatermachtzukunft.de; Unterseite (Unterschriftenaktion). Auch kann
man sie bei der 5. Nordthüringer Theaterdemo erhalten (oder abgeben), die am Montag, 4. September um 18.00 Uhr auf dem Theaterplatz stattfindet.
Der Aufruhr innerhalb der Nordthüringer Bevölkerung seit der Ankündigung des Thüringer Kultusministers, 70 Prozent der Zuschüsse für die Nordthüringer Theater- und Orchester GmbH zu streichen, habe mittlerweile Wirkung gezeigt. Die Signale aus Erfurt deuten inzwischen darauf hin, dass man diese Kahlschlag-Entscheidung gegen den Norden Thüringens offensichtlich zumindest zu überdenken beginnt. Ich rechne damit, dass in den nächsten Wochen wichtige Entscheidungen in Erfurt fallen werden. Deshalb müssen wir gerade jetzt bei unserem Protest noch einmal ordentlich Gas geben. Die Nordhäuser Stadträte haben mit ihrem einstimmigen `Ja´ zu den Theaterbeschlüssen dafür bereits ein wichtiges Zeichen gesetzt, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzDie Vorsitzenden der beiden Fördervereine – Dr. Götz Ehrhardt vom Förderverein Theater Nordhausen e.V. und Wolfgang Wytrieckus vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e.V. – haben sich darauf verständigt, die gemeinsame Unterschriftenaktion bis zum Monatsende
September zu verlängern, so Intendant Lars Tietje. Nach wie vor möchten offensichtlich viele Menschen auf diesem Wege ihre Kritik an den Kürzungsplänen der Landesregierung ausdrücken und die Schließung der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH verhindern.
Es gäbe derzeit auch noch keinen Grund, in den gemeinsamen Bemühungen nachzulassen: Trotz erster positiver Signale aus Erfurt ist die Situation ja weiterhin offen, ergänzte der Intendant. Die Fördervereine bitten darum, volle Unterschriftenlisten im Theater Nordhausen oder im Haus der Kunst Sondershausen abzugeben oder auf dem Postweg zurück zu senden. Aber auch eine nur teilweise gefüllte Liste werde selbstverständlich gezählt und bilde einen Beitrag zum Gesamtergebnis.
Weitere Listen kann man sich aus dem Internet herunterladen
(www.theatermachtzukunft.de; Unterseite (Unterschriftenaktion). Auch kann
man sie bei der 5. Nordthüringer Theaterdemo erhalten (oder abgeben), die am Montag, 4. September um 18.00 Uhr auf dem Theaterplatz stattfindet.
Der Aufruhr innerhalb der Nordthüringer Bevölkerung seit der Ankündigung des Thüringer Kultusministers, 70 Prozent der Zuschüsse für die Nordthüringer Theater- und Orchester GmbH zu streichen, habe mittlerweile Wirkung gezeigt. Die Signale aus Erfurt deuten inzwischen darauf hin, dass man diese Kahlschlag-Entscheidung gegen den Norden Thüringens offensichtlich zumindest zu überdenken beginnt. Ich rechne damit, dass in den nächsten Wochen wichtige Entscheidungen in Erfurt fallen werden. Deshalb müssen wir gerade jetzt bei unserem Protest noch einmal ordentlich Gas geben. Die Nordhäuser Stadträte haben mit ihrem einstimmigen `Ja´ zu den Theaterbeschlüssen dafür bereits ein wichtiges Zeichen gesetzt, so die Oberbürgermeisterin.


