Do, 10:49 Uhr
31.08.2006
Chaos setzt sich fort
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Heute ist der letzte Tag der Sollstedter Schwimmhalle angebrochen. Mündlich hatte das Landrat Joachim Claus (CDU) Mitte Juli während einer Sitzung des Kreisausschusses verkündet. Ein Schriftstück dazu gibt es aus Sicht der Gemeinde Sollstedt nicht...
Auf ein Angebot der Gemeinde Sollstedt zur Absicherung der Wiederaufnahme des Badebetriebs erfolgte bisher keinerlei Reaktion. Entsprechend einer mündlichen Mitteilung des Landrates am Montag vor den Mitgliedern der CDU-Fraktion des Kreistages sollte am 29.09.2006 zur Problematik ein ergebnisoffenes Gespräch mit dem Geschäftsführer des Betreibers erfolgen. Auf Nachfrage wurde dem Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt mitgeteilt, dass eine Weisung zum Weiterbetrieb nicht ergangen, vielmehr eine endgültige Entscheidung auf die Kreisausschusssitzung am 19.09.2006 vertragt wurde.
Morgen schreiben wir den 1. September. An diesem Tag sollte der Badebetrieb eigentlich wieder aufgenommen werden. Bei der Gemeindeverwaltung Sollstedt meldeten sich zwischenzeitlich nahezu alle Schulleiter der Grundschulen im Einzugsbereich, die bisher das Schulschwimmen in Sollstedt realisiert haben. Ihnen liegen Verträge zur Unterzeichnung vor, die die Durchführung des Schulschwimmens in Worbis oder Teistungen zum Inhalt haben und die bis morgen an das Schulverwaltungsamt zu senden sind – und die dann wohl das Aus für die Schwimmhalle Sollstedt de facto besiegeln, obwohl noch von keinem politischen Gremium eine Entscheidung dazu getroffen wurde.
Die zahlreichen und lautstarken Proteste aus der Bevölkerung werden einfach ignoriert, es stehen ja in absehbarer Zeit keine Wahlen an! Wir empfinden die Situation als unhaltbar, für die Bürgerinnen und Bürger, die Einrichtungen, Institutionen und Vereine, die Vertreter der Gemeinde Sollstedt und nicht zuletzt für die Beschäftigten der Service GmbH, die heute noch nicht wissen, ob sie morgen noch einen Arbeitsplatz haben oder nicht, meint Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber der nnz.
Autor: nnzAuf ein Angebot der Gemeinde Sollstedt zur Absicherung der Wiederaufnahme des Badebetriebs erfolgte bisher keinerlei Reaktion. Entsprechend einer mündlichen Mitteilung des Landrates am Montag vor den Mitgliedern der CDU-Fraktion des Kreistages sollte am 29.09.2006 zur Problematik ein ergebnisoffenes Gespräch mit dem Geschäftsführer des Betreibers erfolgen. Auf Nachfrage wurde dem Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt mitgeteilt, dass eine Weisung zum Weiterbetrieb nicht ergangen, vielmehr eine endgültige Entscheidung auf die Kreisausschusssitzung am 19.09.2006 vertragt wurde.
Morgen schreiben wir den 1. September. An diesem Tag sollte der Badebetrieb eigentlich wieder aufgenommen werden. Bei der Gemeindeverwaltung Sollstedt meldeten sich zwischenzeitlich nahezu alle Schulleiter der Grundschulen im Einzugsbereich, die bisher das Schulschwimmen in Sollstedt realisiert haben. Ihnen liegen Verträge zur Unterzeichnung vor, die die Durchführung des Schulschwimmens in Worbis oder Teistungen zum Inhalt haben und die bis morgen an das Schulverwaltungsamt zu senden sind – und die dann wohl das Aus für die Schwimmhalle Sollstedt de facto besiegeln, obwohl noch von keinem politischen Gremium eine Entscheidung dazu getroffen wurde.
Die zahlreichen und lautstarken Proteste aus der Bevölkerung werden einfach ignoriert, es stehen ja in absehbarer Zeit keine Wahlen an! Wir empfinden die Situation als unhaltbar, für die Bürgerinnen und Bürger, die Einrichtungen, Institutionen und Vereine, die Vertreter der Gemeinde Sollstedt und nicht zuletzt für die Beschäftigten der Service GmbH, die heute noch nicht wissen, ob sie morgen noch einen Arbeitsplatz haben oder nicht, meint Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber der nnz.

