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Mi, 10:20 Uhr
30.08.2006

Aus Bulgarien

Nordhausen (nnz). Die Zahl der Asylbewerber in Thüringen ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Wie aber sieht der Trend im Landkreis Nordhausen aus? Die nnz fragte in der Kreisverwaltung nach.


Auch hier ist ein deutlicher Trend unverkennbar. Die Zahl der Asylbewerber geht zurück. Wurden im August 2004 noch 235 Frauen, Männer und Kinder registriert, so waren es im August dieses Jahres nur noch 184. Der Großteil davon wird in den zwei Unterkünften in Ellrich und Nordhausen untergebracht und betreut. Es sind nach Angaben des zuständigen Fachamtes etwa 140, die restlichen sind in Wohnungen im Landkreis Nordhausen untergebracht. Die beiden Heime sind für insgesamt 200 Plätze ausgelegt. Sollte sich der Trend der Abnahme weiter fortsetzen, so muss mittelfristig über ein neues Betreuungskonzept nachgedacht werden. Dem stehen jedoch vermutlich die langfristig abgeschlossenen Betreiberverträge entgegen, die Mindesteinnahmen garantieren.

Sollten die Zahlen in den kommenden Jahren weiter als prognostiziert zurückgehen, dann werden die Verträge mit den Heimbetreibern entsprechend angepasst, so Fachgebietsleiterin Petra Bischof gegenüber nnz.

Interessant ist auch der Blick auf die Herkunftsländer der Asylbewerber. Neben Aserbaidschan mit 31 Bewerbern belegen die Türkei mit 24 und Jugoslawien mit 19 die ersten drei Plätze. Aber hätte sie gedacht, dass es auch Asylbewerber aus Bulgarien gibt? Fünf von ihnen werden im Landkreis Nordhausen ebenso betreut wie auch dem Irak (15), dem Iran (10), aus China (8) und aus dem Libanon (3). Keine Bewerber verzeichnet der Landkreis Nordhausen derzeit aus den afrikanischen Ländern.
Autor: nnz

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