Di, 09:02 Uhr
29.08.2006
Geld kann fließen
Nordhausen (nnz). Die Träger der Jugendarbeit im Landkreis Nordhausen können jetzt das Geld für die Jugendpflege vom Landkreis abrufen. Doch die Summen fallen bescheiden aus.
Der Jugendhilfeausschuss des Nordhäuser Kreistages gab gestern grünes Licht. Damit folgte das Gremium zähneknirschend einem Vorschlag der Kreisverwaltung an den Unterausschuss Haushalt. Die freien Träger erhalten demzufolge jedoch nur 75 Prozent der Gelder des vergangenen Jahres. Wann das Geld den kommen werde, ist allerdings noch nicht ganz klar bei der derzeitigen finanziellen Situation des Landkreises.
Jetzt müssen die Träger wie die Caritas zusehen, wie sie mit dem Geld zurechtkommen. Norbert Klodt hat da noch einen relativ guten Stand in der Trägerlandschaft, er hat den Landesverband im Rücken, der Geld schon mal vorschießen kann. Und so war auch die Jugendarbeit im Club Caritas in der Landgrabenstraße denn auch nicht gefährdet.
Dort werden Jugendliche in einem breiten Altersspektrum betreut. Wenn die Temperaturen weiter in den Keller gehen, dann werden täglich zwischen 80 und 90 Kinder und Jugendliche gezählt. Vom Kindergartenalter bis Ende 20 ist da alles vertreten. Betreut werden sie von zwei qualifizierten Halbtagskräften, die wiederum von Ein-Euro-Jobbern unterstützt werden.
Diese Frauen und Männer seien ein Segen für die Caritas. Viele von ihnen hätten angesichts des Klientels schon ein wenig Bammel, wenn sie ihren Job antreten, nach einem halben Jahr wollen sie jedoch nicht weg. Die Arbeit mit den jungen Leuten ist anstrengend, jeder kleine Erfolg aber werde innerlich gefeiert, berichtet Norbert Klodt.
Autor: nnzDer Jugendhilfeausschuss des Nordhäuser Kreistages gab gestern grünes Licht. Damit folgte das Gremium zähneknirschend einem Vorschlag der Kreisverwaltung an den Unterausschuss Haushalt. Die freien Träger erhalten demzufolge jedoch nur 75 Prozent der Gelder des vergangenen Jahres. Wann das Geld den kommen werde, ist allerdings noch nicht ganz klar bei der derzeitigen finanziellen Situation des Landkreises.
Jetzt müssen die Träger wie die Caritas zusehen, wie sie mit dem Geld zurechtkommen. Norbert Klodt hat da noch einen relativ guten Stand in der Trägerlandschaft, er hat den Landesverband im Rücken, der Geld schon mal vorschießen kann. Und so war auch die Jugendarbeit im Club Caritas in der Landgrabenstraße denn auch nicht gefährdet.
Dort werden Jugendliche in einem breiten Altersspektrum betreut. Wenn die Temperaturen weiter in den Keller gehen, dann werden täglich zwischen 80 und 90 Kinder und Jugendliche gezählt. Vom Kindergartenalter bis Ende 20 ist da alles vertreten. Betreut werden sie von zwei qualifizierten Halbtagskräften, die wiederum von Ein-Euro-Jobbern unterstützt werden.
Diese Frauen und Männer seien ein Segen für die Caritas. Viele von ihnen hätten angesichts des Klientels schon ein wenig Bammel, wenn sie ihren Job antreten, nach einem halben Jahr wollen sie jedoch nicht weg. Die Arbeit mit den jungen Leuten ist anstrengend, jeder kleine Erfolg aber werde innerlich gefeiert, berichtet Norbert Klodt.


