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Di, 16:05 Uhr
08.08.2006

Auch das gehört zur Arbeit

Nordhausen/Neustadt (nnz). Am Rande des Waldes zwischen Buchholz, Neustadt und Harzungen, rund 200 m von der Straße entfernt, liegt die Ruine der Kirche des ehemaligen Dorfes Harzfeld.

Auch das gehört zur Arbeit (Foto: nnz) Auch das gehört zur Arbeit (Foto: nnz)

1372 wird in einer Grenzbeschreibung der Ort als Hartsfeld bezeichnet. Das Dorf lag im Tal am Bach. Die Ruine der Kirche ist das letzte erhaltene Gebäude des ehemaligen Ortes Hartsfeld. Zwischen dem Feldweg und dem Waldrand sind zahlreiche Halden des Kupferschieferbergbaus zu erkennen. Hier zog sich der so genannte "Tiefe Harzfelder Gang" entlang, dessen abbauwürdige Erze in einer Tiefe von etwa 60 m lagen.

Die Ruine der Harzfelder Kirche wird zurzeit vom Harzklub Zweigverein Neustadt/Osterode e.V. wiederhergerichtet und für Wanderer und Interessierte wieder zugänglich gemacht. Strauchwerk hat die Kirche zuwachsen lassen, das Geländer außen herum ist morsch und zerfallen. Der Harzklub Zweigverein und seine zwei Ein-Euro-Job-Mitarbeiter, Heinrich Appenrodt und Hermann Etzrodt, sind zurzeit dabei dem historischen Gelände ein ansehnliches Äußeres zu geben.

Herr Erfurt, Vorsitzender des Harzklubs informierte sich vor Ort über den Stand der Arbeiten. Mit Unterstützung der anliegenden Forstgenossenschaft wird das Geländer wiedererrichtet. Der Neustädter Geschichtsverein wird mit historischen Informationen zur Kirche die Aufstellung einer Hinweistafel ermöglichen. Zum Tag des Denkmals, Anfang September, soll die Harzfelder Kirche als Wanderziel nahe Neustadt zur Verfügung stehen.
Heidi Urban, Pressewart
Autor: nnz

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