Fr, 07:53 Uhr
28.07.2006
Wirrwarr geht weiter
Nordhausen (nnz). So richtig verstehen Außenstehende nicht, was bei der Nobas, also bei der AG und bei der Spezialstahlbau GmbH, alles los ist. Die Meldungen sind so unterschiedlich wie die Interessenslage selbst.
In dieser Woche hatten die Zulieferfirmen der Nobas die starre Haltung der IG-Metall beklagt. Sie würde angeblich ein Unternehmenskonzept verhindern, das auch vom Betriebsrat abgesegnet worden sei. Ein solches Konzept kenne man bei der Gewerkschaft nicht, sagte Astrid Schwarz-Zaplinski der nnz. Auch nach Rücksprache mit dem Nobas-Betriebsrat sei keines auszumachen gewesen. Vielleicht könne es sich um das Dokument handeln, das Nobas-Chef Aribert Kupsch Ende Juni in die Metaller-Zentrale nach Frankfurt am Main geschickt haben soll. Dabei soll es sich um einen Entwurf für einen Haustarifvertrag gehandelt haben. Auch sei darin zugesichert worden, dass einige Mitarbeiter der insolventen GmbH wieder zum 1. Juli eingestellt werden würden.
Zum gleichen Zeitpunkt erhielt der Betriebsrat jedoch die Anhörungsunterlagen für weitere Kündigungen. Das wären nach nnz-Informationen sowohl Änderungskündigungen als auch solche gewesen, die eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum Inhalt gehabt hätten. Die Kündigungen hätten sowohl Mitarbeiter der AG als auch (vorsorglich) der GmbH zum 1. Februar 2007 betroffen.
Mitte des Monats soll es dann auch erste Verhandlungen über einen Interessenausgleich im Hinblick auf die angekündigte Schließung des Nordhäuser Standortes gegeben haben. Wie die nnz erfuhr seien die nach zwei Stunden erledigt gewesen, ergebnislos. Es sei nichts vereinbart worden.
Autor: nnzIn dieser Woche hatten die Zulieferfirmen der Nobas die starre Haltung der IG-Metall beklagt. Sie würde angeblich ein Unternehmenskonzept verhindern, das auch vom Betriebsrat abgesegnet worden sei. Ein solches Konzept kenne man bei der Gewerkschaft nicht, sagte Astrid Schwarz-Zaplinski der nnz. Auch nach Rücksprache mit dem Nobas-Betriebsrat sei keines auszumachen gewesen. Vielleicht könne es sich um das Dokument handeln, das Nobas-Chef Aribert Kupsch Ende Juni in die Metaller-Zentrale nach Frankfurt am Main geschickt haben soll. Dabei soll es sich um einen Entwurf für einen Haustarifvertrag gehandelt haben. Auch sei darin zugesichert worden, dass einige Mitarbeiter der insolventen GmbH wieder zum 1. Juli eingestellt werden würden.
Zum gleichen Zeitpunkt erhielt der Betriebsrat jedoch die Anhörungsunterlagen für weitere Kündigungen. Das wären nach nnz-Informationen sowohl Änderungskündigungen als auch solche gewesen, die eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum Inhalt gehabt hätten. Die Kündigungen hätten sowohl Mitarbeiter der AG als auch (vorsorglich) der GmbH zum 1. Februar 2007 betroffen.
Mitte des Monats soll es dann auch erste Verhandlungen über einen Interessenausgleich im Hinblick auf die angekündigte Schließung des Nordhäuser Standortes gegeben haben. Wie die nnz erfuhr seien die nach zwei Stunden erledigt gewesen, ergebnislos. Es sei nichts vereinbart worden.

