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Fr, 06:45 Uhr
28.07.2006

nnz-Rückspiegel: Lücke, Zahlen und Hospiz

Nordhausen (nnz). In dieser Woche berichtete die nnz über den Baubeginn eines neues Radweges. Schon vor einem Jahr ging es um einen solchen Lückenschluss. Was noch an diesem 28. Juli 2005 in und um Nordhausen herum so los war, das haben wir wie immer im Rückspiegel zusammengetragen.


Zahlen sollen helfen
Mit den Ergebnissen einer Verkehrszählung wird die Stadtverwaltung Nordhausen die Forderung nach einem Lückenschluss im Radweg zwischen Nordhausen und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt unterstützen. Ein solches Vorgehen kündigte heute Bürgermeister Matthais Jendricke (SPD) an. In den vergangenen Tagen hatten sowohl der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) als auch Nordhäuser Nachbargemeinden öffentlich an das Straßenbauamt Nordthüringen appelliert, die Lücke zwischen Görsbach und Urbach zu schließen. Jendricke: „In den kommenden Tagen werden wir auf dem bestehenden Radweg in Höhe unseres Ortsteils Bielen die Nutzer zählen. Dass dieser Weg im bestehenden Abschnitt rege und gern genutzt wird, sieht eigentlich jeder, der dort mit Rad oder Inline-Skates unterwegs. Trotzdem werden wir die objektiven Zahlen noch nachliefern. Denen kann man sich schlecht verschließen“ ...ausführlich im nnz-Archiv


Fest in Götterhand
nnz-Rückspiegel: Lücke, Zahlen und Hospiz (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Lücke, Zahlen und Hospiz (Foto: nnz) Für die Insider der Neustädter Waldbadszene dürfte es eigentlich nichts Neues mehr sein, dennoch ist es in jedem Jahr etwas anderes und etwas ganz besonderes. So waren am vergangenen Wochenende alle Freunde des kühlen und feuchten Elementes geladen, an einem aufregenden Nachmittag bei Spannung, Spiel und Spaß die Zeit zu erleben. Bestens vorbereitet erwarteten die fleißigen Helfer der DLRG „Hohnstein“ e.V. samt Schwimm – Meister Engler die zumeist jugendliche Besucherschar. Göttlichen Beistand gab es zunächst von Petrus, der den Wasserratten viel Sonnenschein sandte, und so konnte das Neptunfest starten. Erster Höhepunkt und eine wahrhaftige Besonderheit im Südharzland war die feierliche Taufe eines hölzernen Floßes auf den Namen „Bernd Bummel Floß“. Dem Namensgeber sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Mit eben diesem Floß erreichte kurz darauf Gott Neptun höchst selbst das Neustädter Ufer, um sich den Erdlingen zu widmen. Und das tat er dann konsequent und gnadenlos, denn es traf nicht nur ein Dutzend der anwesenden Kinder sondern auch ganz unerwartet einige Erwachsene aus dem Publikum. Anschließend gab es die Möglichkeit, sich mit dem Wassermann fotografieren zu lassen ...ausführlich im nnz-Archiv


Wo ist Schilda?
Ein aufmerksamer nnz-Leser rief heute in der Redaktion und meinte, er müsse die Welt in Nordhausen wohl nicht mehr verstehen. Nach den ergiebigen Regenfällen in der Nacht und am Morgen gießen städtische Gärtner an der Darre. „Leben wir denn in Schilda“, so seine Frage, die die nnz an das Rathaus weitergeleitet hat. „Wir leben natürlich nicht in Schilda, sondern in Nordhausen“, meinte Stadt-Pressesprecher Patrick Grabe. Für das Gießen am Darrweg gebe es eine normale Erklärung. So seien Stadtgärtnerin Heike Münch und ihre Mitarbeiter heilfroh, dass es in der Nacht richtig gut geregnet habe. Das Naß käme in erster Linie den Blumenbeeten und Rabatten zugute. Die werden auch heute nicht gegossen, sondern Bäume und Büsche, deren Wurzeln nach der langen Trockenheit nach jedem Tropfen Wasser „betteln“ würden. Das Regenwasser gelangt oft nicht an die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern, deshalb muß nachgeholfen werden. Auch selbst dann, wenn es stark geregnet hätte ...ausführlich im nnz-Archiv


Vorurteile abbauen
So richtig stimmt die Atmosphäre zwischen den Initiatoren des künftigen Kinderhospizes in Nordhausen und der hiesigen Region immer noch nicht. Das aber soll sich ändern. Heute sind zwei Aufklärungsveranstaltungen angesetzt. Die erste galt den Medien. Fragen und viele Mutmaßungen, die immer wieder mal gestellt und geäußert worden waren, die sollten heute beantwortet und zerstreut werden. Und wie das bei einer solchen Veranstaltung üblich ist, geht das mit einem Beamer und einer weißen Leinwand als Entree am besten. Das wurde in zwölf Minuten das Funktionieren eines Kinder-Hospiz in Berlin gezeigt. So zusagen zur Einstimmung, obwohl in diesem Raum niemand anwesend war, der sich gegen ein solches Hospiz ausgesprochen hatte ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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