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Sa, 13:02 Uhr
20.04.2024
Stadtschokolade vorgestellt

Nordhausen zum Fairnaschen

Nordhausen bekommt seine eigene "Stadtschokolade", fair und bio, mit 70 Prozent Kakaoanteil, nachhaltig produziert in Ghana...

Die Stadt und der Landkreis Nordhausen sind seit dem Jahr 2010 Mitglied in der Kampagne Fairtrade Towns. Den Titel Fairtrade Town zu erhalten ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern gleichzeitig auch eine Verpflichtung, denn Fairtrade Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Der Arbeitskreis „Faire Kommune in globaler Verantwortung“, der diese Aufgabe wahrnimmt, hat nach Auswahl eines Produzenten nach entsprechenden sozial-ökologischen Kriterien und einer öffentlichen Verkostung eine „Stadtschokolade“ auf den Weg gebracht.

Nordhausen hat jetz seine eigene "Stadtschokolade" (Foto: Stadt Nordhausen) Nordhausen hat jetz seine eigene "Stadtschokolade" (Foto: Stadt Nordhausen)


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Jetzt ist sie da, die „Nordhäuser Schokoladenseite“ zum „fairnaschen“! Der bio faire Schokogenuss von fairafric mit 70 % Kakaoanteil und Kakaosplittern schmeckt nicht nur lecker, sondern verhilft den Kakaobauern zu einer besseren Zukunft und besseren Arbeitsbedingungen. Die Schokolade, die in einer solarbetriebenen Fabrik in Ghana produziert wird, unterstützt somit die komplette Wertschöpfung vor Ort. Fairafric zahlt seinen Angestellten mindestens den vierfachen Lohn des Mindestlohns in Ghana. Faire, umweltschonende und demokratische Arbeitsbedingungen sind dem Unternehmen genauso wichtig, wie Gesundheitsfürsorge, Erhöhung der Bildungschancen für Kinder und die Förderung von Frauen im Rahmen der Gleichberechtigung und Chancengleichheit.

Das „spezielle Outfit“ der Schokolade in Form der Banderole gestaltete Bernd Schimmel von der Jugendkunstschule Nordhausen. Für das Design der Schokoladentafeln wurde eine Ansicht der Kreisstadt entwickelt, die den Petriturm, den Dom, die St. Blasiikirche, das Stadttheater sowie Treppen und Brunnen widerspiegelt.

Zu kaufen gibt es die Schokoladentafeln in Schlichtlings Feinkostgeschäft, im Teehaus & Ambiente Richter, bei Spirits & Smoke Aschenbrenner & Sänger, im Hotel Fürstenhof, im Blumengeschäft „Ewiger Frühling“ und natürlich in der Nordhäuser Stadtinformation. Kundinnen erhalten bei Mode Hebestreit ab einem bestimmten Einkaufswert die „Nordhäuser Schokoladenseite“ als Zugabe.
Autor: red

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Kommentare
Piet
20.04.2024, 13:52 Uhr
Total
ökologisch Schokolade von Ghana nach Deutschland zu bringen. Genau mein Humor. Ob sich ein deutscher Rentner so eine Schokolade leisten kann wäre interessant den Preis zu erfahren.
Anm. d. Red.: Vergegenwärtigen Sie sich kurz wo Kakao wächst...
Kitty Kat
20.04.2024, 15:39 Uhr
Ich bin hin und weg, noch ne Schokolade
Aber eigentlich würde ich lieber wissen wollen, wann hier in der Stadt diverse heruntergekommene Lochstraßen gemacht werden, statt solche süßen Fantasien angepriesen zu bekommen. Nordhausen träumt und träumt.
Wie Bitte
20.04.2024, 15:55 Uhr
Deutscher Kakao für Deutsche Schokolade!
Genau mein Humor.
Vielen Dank, Piet, für diese Demonstration, dass dieser ganze "Deutschland allein und nur für sich!"-Mist so überhaupt keinen Sinn macht, egal, was Alternativen erzählen.
Südharzmensch
20.04.2024, 17:11 Uhr
Schokolade, aber kein Konzept für Tourismus
Schön und gut, Schokolade aus Ghana für Nordhausen in der Staftinfo. Mir wäre es lieber, wenn man am gleicher Stelle ein Konzept für den Tourismus für Nordhausen vorgestellt hätte. Genug Leute stehen ja auf dem Bild zusammen.
HisMastersVoise
20.04.2024, 18:32 Uhr
Die Nachricht dahinter!
Nach dem Material, welches in Handel oftmals angeboten wird, kann eine gute Schokolade zu Gunsten Nordhausens nicht schlecht sein. Und es ist gut, dass Frau Rieger und Herr Buchmann auf einem Bild zu sehen sind und sich offensichtlich im Dienst der Stadt Nordhausen betätigen. Ich mag das Signal des Bildes und die Idee.
Christian Staifen
20.04.2024, 20:05 Uhr
Na…
Wenn jeder Flüchtling aus Ghana eine Tafel mitbringt, dann haben wir ja Treibhausgase gespart und die ganze Sache wird etwas süßer!
Achso liebe Verbesserer: eine Tafel Schokolade ist in etwa doppelt so schwer wie die dafür benötigten Kakaobohnen!
Aber wer kontrolliert eigentlich diesen Kakao und die Milch dafür?
Ummenichter
20.04.2024, 21:10 Uhr
Stadtschokolade u Tourismus
Das Stadtsäckelchen ist leer da muss man sich eben etwas Einfallen lassen!Probieren wir es doch mal mit Schokolade denn mit TOURISTEN ist auch keine Kohle zu verdienen!!!WARUM??? Was hat Nordhausen denn für TOURISTEN zu bieten!Die Gastronomie in der Stadt /Altstadt kauen auf dem Zahnfleisch weil Gäste einfach die Stadt Nordhausen meiden!Warum ?Nicht Hochschulstadt sondern Baustellen Stadt!!!
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