Mi, 14:00 Uhr
19.07.2006
nnz-Doku: Für unser Theater (8)
Nordhausen (nnz). Die Nachwuchs-Verbände der Parteien sind ja als durchaus kampfeslustig bekannt. Jetzt nehmen die Mitglieder der Jungen Union den Kampf auf. Für wen? Die Antwort hat die nnz.
Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie die Kulturlandschaft in Nordthüringen stirbt! So lautet die klare Aussage der Vorsitzenden der beiden Kreisverbände der Jungen Union Nordhausen und Kyffhäuserkreis, Manuel Thume und Beate Meißner. In einer gemeinsamen Erklärung stellt sich der CDU-Nachwuchs klar hinter das Theater Nordhausen/LOH-Orchester Sondershausen und damit gegen die Pläne der Landesregierung, die Mittel für die Nordthüringer Kultur drastisch zu kürzen. Beate Meißner, selbst Mitglied des Thüringer Landtages, sagt dazu: Beim Theater Nordhausen/Sondershausen wird prozentual am meisten von allen Kultureinrichtungen gekürzt. Ich werde mich im Landtag auf jedem Fall für den Erhalt der Nordthüringer Theaterlandschaft einsetzen!
Den jungen Christdemokraten sei klar, dass in Zeiten knapper Kassen gespart werden muss. Es müssen Wege gegangen werden, die nicht angenehm sind. Aber man kann nicht so weit gehen, einer ganzen Region einen kulturellen Identifikationspunkt zu nehmen. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Aufführungen des Theaters und des LOH-Orchesters thüringenweit am besten ausgelastet sind. Eine Schließung wäre vergleichbar mit der Amputation eines gesunden Beines, so der Nordhäuser JU-Chef Manuel Thume.
In den Zuschussvorschlägen für Nordhausen/ Sondershausen ist im Gegensatz zu denen für andere betroffene Theater keine realistische Perspektive enthalten, so die JU-Vorsitzende im Kyffhäuserkreis, Beate Meißner. Außerdem solle man berücksichtigen, dass die beiden Kultureinrichtungen die Strukturreform schon hinter sich haben. Das sollte belohnt und nicht bestraft werden!, so Meißner.
Vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region seien Theater und Orchester enorm wichtig. Gerade jetzt, da die Industriegebiete in der Goldenen Aue sowie in Artern/Ringleben entstehen und die Autobahnen A38 und A71 bald durch die Landkreise führen werden, stellten sie einen Wirtschaftsfaktor dar.
Bevor die Gespräche mit den Trägern der Kultureinrichtungen nicht abgeschlossen sind, wolle man keine übereilten Aktionen starten. Grundsätzlich wolle man jedoch die drohende Schließung nicht kampflos hinnehmen, sondern sich dafür einsetzen, dass die Kürzungen nicht so hoch ausfallen, heißt es abschließend.
Autor: nnzWir werden nicht tatenlos zusehen, wie die Kulturlandschaft in Nordthüringen stirbt! So lautet die klare Aussage der Vorsitzenden der beiden Kreisverbände der Jungen Union Nordhausen und Kyffhäuserkreis, Manuel Thume und Beate Meißner. In einer gemeinsamen Erklärung stellt sich der CDU-Nachwuchs klar hinter das Theater Nordhausen/LOH-Orchester Sondershausen und damit gegen die Pläne der Landesregierung, die Mittel für die Nordthüringer Kultur drastisch zu kürzen. Beate Meißner, selbst Mitglied des Thüringer Landtages, sagt dazu: Beim Theater Nordhausen/Sondershausen wird prozentual am meisten von allen Kultureinrichtungen gekürzt. Ich werde mich im Landtag auf jedem Fall für den Erhalt der Nordthüringer Theaterlandschaft einsetzen!
Den jungen Christdemokraten sei klar, dass in Zeiten knapper Kassen gespart werden muss. Es müssen Wege gegangen werden, die nicht angenehm sind. Aber man kann nicht so weit gehen, einer ganzen Region einen kulturellen Identifikationspunkt zu nehmen. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Aufführungen des Theaters und des LOH-Orchesters thüringenweit am besten ausgelastet sind. Eine Schließung wäre vergleichbar mit der Amputation eines gesunden Beines, so der Nordhäuser JU-Chef Manuel Thume.
In den Zuschussvorschlägen für Nordhausen/ Sondershausen ist im Gegensatz zu denen für andere betroffene Theater keine realistische Perspektive enthalten, so die JU-Vorsitzende im Kyffhäuserkreis, Beate Meißner. Außerdem solle man berücksichtigen, dass die beiden Kultureinrichtungen die Strukturreform schon hinter sich haben. Das sollte belohnt und nicht bestraft werden!, so Meißner.
Vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region seien Theater und Orchester enorm wichtig. Gerade jetzt, da die Industriegebiete in der Goldenen Aue sowie in Artern/Ringleben entstehen und die Autobahnen A38 und A71 bald durch die Landkreise führen werden, stellten sie einen Wirtschaftsfaktor dar.
Bevor die Gespräche mit den Trägern der Kultureinrichtungen nicht abgeschlossen sind, wolle man keine übereilten Aktionen starten. Grundsätzlich wolle man jedoch die drohende Schließung nicht kampflos hinnehmen, sondern sich dafür einsetzen, dass die Kürzungen nicht so hoch ausfallen, heißt es abschließend.

