Di, 09:14 Uhr
18.07.2006
Wirtschaft: Nicht akzeptabel!
Nordhausen (nnz). In die Diskussion für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und des Loh-Orchesters in Sondershausen hat sich jetzt auch der Nordhäuser Unternehmerverband eingebracht. Was die Unternehmer fordern, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Das Theater Nordhausen muss erhalten bleiben. Dafür hat sich eindeutig der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) während seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Die Vorständler sehen vor allem die Herabstufung von Nordthüringen als sonstiges Gebiet durch den Thüringer Kultusminister Jens Goebel als unakzeptabel an. Für die Unternehmer sei gerade das Theater einer der wichtigsten weichen Standortfaktoren. Diesen zu erhalten gelte es insbesondere im Hinblick auf die Vermarktung des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue.
Für die Wirtschaft der Region sei aber auch deutlich geworden, dass in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gespart werden müsse. Dies gelte ebenso für die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Hier sei nun die Leitung der Gesellschaft genauso gefragt wie die Gesellschafter. Das Theater solle sich mit einem modernen und schlanken Personalkonzept diesen Herausforderungen stellen.
Gleichwohl gelte für den NUV: Eine Kürzung der Landesmittel in der bislang bekannten Größenordnung käme dem Aus der Kultureinrichtung gleich. Hier sollte in der Landesregierung nachgebessert werden, schließlich sei das Nordhäuser Theater das einzige in der gesamten Nordthüringer Region. In dem Bestreben, dieser politischen Forderung Nachdruck zu verleihen, könne sich die kommunale Politik der Unterstützung des Unternehmerverbandes sicher sein.
Autor: nnzDas Theater Nordhausen muss erhalten bleiben. Dafür hat sich eindeutig der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) während seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Die Vorständler sehen vor allem die Herabstufung von Nordthüringen als sonstiges Gebiet durch den Thüringer Kultusminister Jens Goebel als unakzeptabel an. Für die Unternehmer sei gerade das Theater einer der wichtigsten weichen Standortfaktoren. Diesen zu erhalten gelte es insbesondere im Hinblick auf die Vermarktung des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue.
Für die Wirtschaft der Region sei aber auch deutlich geworden, dass in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gespart werden müsse. Dies gelte ebenso für die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Hier sei nun die Leitung der Gesellschaft genauso gefragt wie die Gesellschafter. Das Theater solle sich mit einem modernen und schlanken Personalkonzept diesen Herausforderungen stellen.
Gleichwohl gelte für den NUV: Eine Kürzung der Landesmittel in der bislang bekannten Größenordnung käme dem Aus der Kultureinrichtung gleich. Hier sollte in der Landesregierung nachgebessert werden, schließlich sei das Nordhäuser Theater das einzige in der gesamten Nordthüringer Region. In dem Bestreben, dieser politischen Forderung Nachdruck zu verleihen, könne sich die kommunale Politik der Unterstützung des Unternehmerverbandes sicher sein.

